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Keine Chance für Krafträuber Wie Sie Ihre Lebensenergie schützen und aufladen. Das Schutzprogramm für die Seele von Schäfer, Thomas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.08.2016
  • Verlag: Integral
eBook (ePUB)

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Keine Chance für Krafträuber

Unsere Lebensenergie ist kostbar, wir sollten deshalb nicht zulassen, dass andere sie uns stehlen. Doch was tun, wenn der Chef beleidigend wird? Wenn die Kollegin mit endlosen Monologen nervt? Die Angebetete immer zu spät zum Date kommt? Der Partner in Gegenwart Dritter den Besserwisser raushängen lässt? Mit vielen spannenden Fallbeispielen aus seiner Praxis schildert Thomas Schäfer, wie uns - bewusst oder unbewusst - seelische Energie geraubt wird. Immer hatte er für seine Klienten ein treffsicheres Gegenmittel zur Hand. Hier zeigt der renommierte Psychotherapeut, was sich gegen den alltäglichen Kraftraub unternehmen lässt: mit vier gezielten Schritten gegen Energieklau und zahlreiche Tipps, um die Lebenskraft wieder aufzuladen. Thomas Schäfer, geboren 1960, beschäftigte sich in den 80er-Jahren intensiv mit den psychoanalytischen Thesen C. G. Jungs und wendete sie auf die Astrologie an. Seit 1993 ist er als Psychotherapeut und Heilpraktiker tätig. Als Autor hat er sich seither vor allem mit Werken zum Familien-Stellen einen Namen gemacht. Sein Bestseller Was die Seele krank macht und was sie heilt und andere seiner Bücher wurden bereits in mehrere Sprachen übersetzt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 22.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641189884
    Verlag: Integral
    Größe: 703 kBytes
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Keine Chance für Krafträuber

Kraftraub in der Partnerschaft

Energieklau in der Kennenlernphase und am Beziehungsanfang

Online-Dating: Vorsicht vor Energieklau!

Online-Partnerbörsen sind der ideale Ort für Energieklau. Die Sehnsüchte der Suchenden kann sich mancher zunutze machen. Monatelang einem Energieräuber Energie zu spenden, ist dabei keine Ausnahme. Folgendes Beispiel aus meiner Praxis macht dies deutlich.

Jörg ist achtundzwanzig Jahre alt. Sichtlich betroffen erzählte er seine Geschichte: Vor neun Monaten lernte er über eine Partnerschaftsseite im Internet Yvonne kennen. Sie wohnt in Hamburg, er jedoch 800 Kilometer weiter südlich. So lag es auf der Hand, dass die beiden sich zuerst einmal über E-Mails und Telefonate beschnupperten.

Doch auch bei 800 Kilometer Distanz stellt sich nach spätestens drei Monaten die Frage, ob man sich jetzt nicht einmal treffen könnte, zum Beispiel an einem Wochenende. Jörg hatte das Thema Treffen mehrfach angesprochen. Doch Yvonne hatte immer gute Gründe, weswegen es nicht ging: Einmal hatte die Großmutter achtzigsten Geburtstag, der Hund musste schwer verletzt zum Tierarzt, die Firma schickte sie unvorhergesehen zu einer Fortbildung und einmal war Yvonne unpässlich, denn ihr Magen-Darm-System machte ihr immer wieder schwer zu schaffen, wenn Jörg kommen wollte.

Nach über acht Monaten hielt Jörg es nicht mehr aus. Spontan packte er an einem Samstag seine Sachen und fuhr nach Hamburg. Gut in Schale geworfen und in der Rechten einen Blumenstrauß, klingelte er am späten Nachmittag an der Haustür - die Adresse hatte er jedenfalls. Es öffnete eine junge, klein gewachsene, korpulente Frau mit schwarzen Locken die Tür.

"Sie wünschen?", fragte die Dame.

"Ist Yvonne zu Hause?", fragte Jörg.

"Die steht vor Ihnen", antwortete die Frau.

"Das kann nicht sein!", entgegnete Jörg verunsichert, "Yvonne ist 1,80 Meter groß und hat lange blonde Haare."

Die schwarzhaarige Dame bekam nun den Mund nicht mehr zu und errötete heftig. Noch vor der Haustür wurde Jörg darüber aufgeklärt, dass Yvonne tatsächlich vor ihm stand. Nur hatte sie beim Online-Dating ein schönes Foto ihrer besten Freundin verwendet. Auf Jörgs Nachfrage, warum sie das denn gemacht habe, antwortete sie beschämt: "Damit ich bei den Männern bessere Chancen habe!"

Jörg war sprachlos. Er warf ihr den schönen Blumenstrauß vor die Füße, drehte sich um und ging wieder zu seinem Auto.

Über acht Monate lang hatte sich Yvonne in einer Vielzahl von Komplimenten gebadet und in ihrer Fantasie eine "Beziehung" gelebt. All das tat sie auf Jörgs (energetische) Kosten. Hinterher bedauerte Jörg, dass er nicht parallel andere Frauen angeschrieben hatte. Er war sich eben "hundertprozentig sicher" gewesen, endlich die Richtige gefunden zu haben.

Wie kann man ein solches Desaster verhindern? Mein Tipp: Lassen Sie sich niemals für längere Zeit auf reine E-Mail-Bekanntschaften ein! Solch ein langes Mailen wie in Jörgs Fall fördert nur die Projektionen: Man steigert sich durch die Fantasie in seine Träume hinein und verliert die Realität völlig aus dem Blick. Damit man nicht ebenso hereinfällt wie Jörg, rate ich dazu, sanft, aber doch eindringlich nach einer gewissen Zeit auf einem persönlichen Kennenlernen zu bestehen. Falls man den Eindruck hat, dass dies mit fadenscheinigen Gründen verweigert wird, sollte man sich verabschieden und sich jemand anderem zuwenden. Dabei darf man sich stets vor Augen halten: Zeit ist identisch mit investierter Energie. Neun Monate bis zum "großen Ereignis" sind definitiv zu lang. Wenn die Verliebtheit so groß ist wie bei Jörg, kann sie noch einen anderen Nachteil haben: Falls die Blase platzen sollte, muss man wieder bei null anfangen und sich zuvor sogar noch mühsam aus einem Stimmungstief herausarbeiten. Deswegen kann es bei längeren E-Mail-Kontakten mit einer Person nicht schaden, wenn man parallel auch andere Männer oder Frauen kennenlernt.

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