text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Burnout - Vom Jakobsweg zurück ins Leben Oder: Wenn der Pilgerweg in Santiago erst anfängt von Bolte, Christina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.11.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Burnout - Vom Jakobsweg zurück ins Leben

Über den Jakobsweg gibt es doch schon so viele Bücher - wozu also noch eines? Weil Sie - anders als in den meisten Fällen - erfahren, wie die Erlebnisse des Jakobsweges das weitere Leben "danach" beeinflussen können! Für Christina Bolte war der mehr zufällig und in ihrer damals üblichen Manier "rastlos" per Fahrrad absolvierte Jakobsweg Ausgangspunkt für eine radikale Wendung im Leben. Humorvoll und selbstkritisch erzählt sie in diesem Buch, wie es zu dieser Wendung kam. Sie berichtet von ihrem Camino und von ihrem Leben, das sie damals in einen Burnout geführt hatte. Und sie beschreibt - für die Leser nachvollziehbar - die weiteren Schritte auf ihrem Erkenntnisweg, die sie dahin brachten, ihren Lebenswandel von Grund auf zu verändern. Und gerade das macht das Buch so wertvoll für andere, die ihr Leben verändern möchten. Nach ihrem Wirtschaftsingenieur-Studium und während ihrer jahrelangen Tätigkeit im Einkauf und Controlling in der Industrie machte Christina Bolte die Erfahrung, wie schnell im Zuge des aktuellen Wirtschaftslebens und des allgemeinen Trends nach Beschleunigung zunehmend auch ihre eigene Gesundheit und Work-Life-Balance aus dem Gleichgewicht gerieten. Durch diese Erfahrung und Beobachtung "gelebt zu werden" lernte sie, dass Gesundheit auf einmal nicht mehr selbstverständlich war, sondern ein "Gut", für das sie aktiv Verantwortung übernehmen konnte und musste. Sie begann, in ihrem Leben wieder die Rolle der Hauptdarstellerin zu übernehmen - vom Opfer der Umstände wurde sie zur Gestalterin ihrer Umstände. Heute hat sich Christina Bolte aus diesem Hamsterrad befreit und begleitet nun als selbständige Expertin für ganzheitliche Burnout- und Stressprävention Menschen und Unternehmen zu einem gesunden, eigenverantwortlichen und sinnvollen Leben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 23.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743169890
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1206kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Burnout - Vom Jakobsweg zurück ins Leben

Die Autofreaks - oder: Das Leben auf der Überholspur

Einer langweiligen Informatik-Vorlesung im 7. oder 8. Semester an der Hochschule ist es letztendlich zu verdanken, dass ich zu meinem ersten "richtigen" Job nach meinem Studium kam. Ein mir bis dato nicht bekannter Informatik-Freak hielt eine (Gast-)Vorlesung über die Programmiersprache JavaScript. Dieser sicherlich hochkreative Mensch war nicht nur extrem von seinem Thema begeistert, sondern auch so im Thema, dass er mit seinem Tempo bereits nach etwa zwanzig Minuten ungefähr achtzig Prozent der anwesenden Studenten inhaltlich abgehängt hatte - so auch mich. Was sollte ich also tun bis zum Ende der Vorlesung? Mit den anderen abgehängten Kommilitonen zu quatschen würde sicherlich die unter Umständen noch vorhandenen interessierten Zuhörer stören, daher entschied ich mich kurzer Hand dazu, die verbleibende Vorlesungszeit "sinnvoll" zu verwenden und begann klammheimlich und leise damit, im Internet nach potenziellen zukünftigen Arbeitgebern zu surfen - von denen ich auch etliche fand.

Wie viele Bewerbungen ich damals genau schrieb, weiß ich nicht mehr ganz genau, aber es waren sicherlich an die zwanzig bis dreißig, die mich zu Bewerbungsgesprächen durch die halbe Republik führten. Und so war ich aus mehreren Gründen froh, als ich endlich im Frühjahr 1998 eine Zusage bei einem größeren Münchner Arbeitgeber in der Automobilbranche bekam.

Zum einen war die Position im Produktkosten-Controlling für Produkte in der Entwicklung exakt der Job, den ich mir gewünscht hatte, denn es war und ist eine ideale Aufgabe für Wirtschaftsingenieure, um sowohl technische wie auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse optimal zum Einsatz zu bringen. Und das Ganze in einer äußerst spannenden Branche! Auf jeden Fall erschien es mir deutlich attraktiver, als in einem Waschmittel-Unternehmen Zahlen zu jonglieren.

Und zum anderen - ja, München! Denn von all den anderen Städten, in denen ich sonst noch so Bewerbungsgespräche geführt hatte, hatte ich nirgendwo jemanden gekannt, so dass der Sprung in eine neue Arbeitsumgebung auch den Aufbau eines neuen Freundeskreises beinhaltet hätte. Aber in München kannte ich sogar gleich zwei Personen: Zum einen Christoph, den ich während meines Praktikums in Paris kennengelernt hatte und zum anderen gab es da noch Veronika, meine frühere Mit-Azubine aus meiner Ausbildungsfirma und Studienkollegin zwei Jahrgänge über mir, die - wie sich später herausstellte - sogar in der gleichen Abteilung wie ich arbeitete.

Und wie es der Zufall so wollte, fand ich innerhalb von nur einem Besuchs-Wochenende im Juli auch gleich eine tolle Wohnung. Die war nicht nur vergleichsweise günstig, sondern auch noch richtig zentral gelegen. Selbst mit dem Fahrrad brauchte ich nur etwa zwanzig Minuten, um in die Arbeit zu kommen. Was natürlich besonders toll war, war, dass ich im Gegensatz zu der Vorort-Kleinstadt, in der ich aufgewachsen war, dort auch noch nach einem längeren Arbeitstag um 19 Uhr geöffnete Supermärkte oder Bekleidungsgeschäfte fand. Außerdem gab es in unmittelbarer Umgebung etliche nette Kneipen um "noch mal schnell" zu Happy-Hour-Preisen einen Cocktail zu trinken. So nutzte ich natürlich vor allem in den ersten paar Jahren diese ganzen Möglichkeiten sehr intensiv.

Zudem hatte ich super nette Arbeitskollegen, von denen viele im gleichen Alter wie ich waren und die auch gerade erst frisch nach München gezogen waren und deshalb auch nur wenige Kontakte außerhalb der Arbeit hatten. Und so zogen wir auch in unserer Freizeit häufig zusammen durch die Kneipen, gingen zusammen zum Squash-Spielen oder am Wochenende in die Disco zum Tanzen. Oder wir luden uns gegenseitig zu Geburtstagsfeiern ein. Das Ganze funktionierte ungefähr so lange, bis einer nach dem anderen eine Freundin bzw. einen Freund hatte...

Was mir allerdings auch ganz recht war, denn irgendwann empfand ich es als etwas einseitig, auch in meiner Fre

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen