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Sieben Brücken für den Rücken Wie die Wirbelsäule belastbar und beweglich bleibt. - Kleine Übungen - große Wirkung von Schnack, Gerd (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.10.2011
  • Verlag: Kösel
eBook (PDF)
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Sieben Brücken für den Rücken

Zu wenig Bewegung, einseitige Belastung, zu viel Stress - und der Rücken streikt und schmerzt! 80% der Bevölkerung haben immer öfter bzw. chronisch mit Rückenproblemen zu kämpfen. Was ist zu tun? Prof. Dr. med. Gerd Schnack macht klar: Der Rücken braucht Stärke und Elastizität, denn nur durch dieses Wechselspiel bleibt er beweglich! Der Clou: Sein Buch beschreibt Prinzipien von 7 realen Brücken, die wir auch für ein Rückentraining nutzen können! So bleibt der Rücken stark und geschmeidig Mit kleinen Übungen für zu Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs! Fitness für den Rücken Prof. Dr. med. Gerd Schnack ist Facharzt für Chirurgie/Unfallchirurgie und Sportmedizin; Gründungsmitglied und Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Präventivmedizin und Präventionsmanagement e.V.; Autor zahlreicher Sach- und Fachbücher im Bereich der Prävention; gefragter Referent und Seminarleiter im In- und Ausland. Er lebt in Allensbach am Bodensee.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 12.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641563677
    Verlag: Kösel
    Größe: 3959 kBytes
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Sieben Brücken für den Rücken

7 Seufzerbrücke in Venedig – zwischen Zwang und Freiheit (S. 143-144)

Zwischen dem Dogenpalast und dem neuen Gefängnis überspannt in Venedig die Seufzerbrücke den Rio di Palazzo, einen acht Meter breiten Kanal. Die nur elf Meter lange Kalksteinbrücke wurde zwischen 1600 und 1603 errichtet und erhielt erst in der Zeit der Romantik ihren heutigen Namen. Die Seufzer stehen für die Klagelaute der Gefangenen, die auf ihrem Weg ins Gefängnis oder zur Exekution ein letztes Mal einen Blick auf die Schönheit der Lagune werfen konnten.

Rückenschonend – der Gesundheit zuliebe

Jeder Seufzer bei der Belastung des Rückens ist ein Zeichen dafür, dass Lasten falsch gehandhabt werden. Auch das Heben und Tragen von Lasten will nämlich gelernt sein. Gartenarbeit beispielsweise kann ganz schön in die Knochen gehen, dabei sind es insbesondere die Gelenke des Rückens, die hoch belastet werden. Lasten und ungünstige Körperhaltungen setzen das Knorpelgewebe in den Gelenken unter Druck, das sowohl als Gleitlager als auch als Stoßdämpfer dient.

Feine Fasern, zu einem elastisch verformbaren Netz ausgelegt, aufgefüllt mit einem hohen Wasseranteil, überziehen die Gelenkflächen. Ebenso wie Sehnen und Bandscheiben ist der Knorpel nicht durchblutet. Aus diesem Grunde ist er nicht rot, sondern weiß. Seine existenzbestimmenden Nährstoffe erhält der Knorpel durch die Gelenkflüssigkeit, die einen Schmierfilm zwischen den korrespondierenden Gelenkflächen bildet.

Knorpelerkrankungen

Knorpelerkrankungen wie bei der Arthrose sind wegen der Überalterung in den Industriegesellschaften zu einer echten Volkskrankheit geworden. 60 Prozent gehen von der Wirbelsäule aus, gefolgt zu je 30 Prozent von den Hand- und Kniegelenken. Waren 1990 gerade einmal sechs Prozent der Gesamtbevölkerung betroffen, sind es gegenwärtig schon 20 Prozent. Neben dem Heben und Tragen von Lasten rücken vermehrt Bewegungsmangel durch anhaltende Sitzarbeit und Fehlhaltungen in den Blickpunkt der Therapeuten. Bewegung ist die beste Art, einer Arthrose vorzubeugen.

Sie fördert die Durchblutung der Gelenkkapseln und verstärkt auf diese Weise die Produktion von Gelenkflüssigkeit. So kann der Schmierfilm über dem gesamten Gelenkknorpel niemals abreißen. Die Gelenke des Menschen verfügen über eine Knorpelpumpe, ein Walkmechanismus (altdeutsch walken = durchkneten), der den Knorpelstoffwechsel fördert. Lang anhaltende statische Belastungen allerdings, die nicht für einen ständigen Lastwechsel sorgen, behindern die Ernährung des Knorpels. Regionale Aufbrüche bestimmen dann im Röntgenbild die krankhaften Gelenkveränderungen.

Tanzjogging auf dem hochelastischen Minitrampolin, wiederholtes Retro-Walking, Jogging bzw. Walking in Swing-Technik, Radeln, Aqua-Jogging und Plateauschuhe im Wechsel mit Negativabsatz sind der beste Knorpelschutz!

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