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Ernährung für Mensch und Erde Grundlagen einer neuen Ethik des Essens von Opitz, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.02.2017
  • Verlag: Hans-Nietsch-Verlag
eBook (ePUB)
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Ernährung für Mensch und Erde

In diesem Buch faßt der Autor seine wissenschaftlichen und gleichzeitig ganzheitlichen Erkenntnisse über Ernährung und Gesundheit zusammen. Er beschreibt unter anderem die Ursachen der Zivilisationskrankheiten, die wichtige Rolle der Lebenden Makromoleküle in unserer Nahrung, die Heilwirkung des Fastens und deckt die entscheidenden Irrtümer der konventionellen Ernährungslehre auf (die Höherwertigkeit tierischen Eiweißes, Milch als Kalziumlieferant u.v.m.). Christian Opitz, geboren 1970 in Berlin, fiel schon in den ersten Lebensjahren durch seine Hochbegabung auf. Er entwickelte neue Theorien über ganzheitliche Gesundheit, die er seit 1990 in Seminaren und Vorträgen weitergibt. Heute gilt er als einer der vielversprechendsten jungen deutschen Autoren im Bereich Gesundheit und Neues Bewußtsein.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 191
    Erscheinungsdatum: 02.02.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862644902
    Verlag: Hans-Nietsch-Verlag
    Größe: 1217 kBytes
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Ernährung für Mensch und Erde

TEIL 2

Ein neues Gesundheitskonzept

1

EIN NEUES GESUNDHEITSKONZEPT IST NOTWENDIG

Im 20. Jahrhundert haben sich alle Bereiche des Lebens in einem atemberaubenden Tempo verändert. So auch die Medizin. Die meisten Ärzte wie auch ihre Patienten glauben fest an den Segen des medizinischen Fortschritts. Schließlich werden die Menschen immer älter, und das kann ja nur auf den Fortschritt in der Medizin zurückzuführen sein.

Wirklich? Wenn heute ein Mensch 85 Jahre alt wird und dadurch die statistische Lebenserwartung erhöht, wurde er ja auch schon vor 85 Jahren geboren. In den Genuß der neuesten medizinischen Errungenschaften kam er also erst, als er schon ein beträchtliches Alter erreicht hatte. Gerade aber die hohe Kindersterblichkeit war es, die in früheren Zeiten die Lebenserwartung stark senkte. Verbesserungen in diesem Bereich sind im Wesentlichen auf bessere Hygienemaßnahmen zurückzuführen. Ein Beispiel hierfür ist die Ausrottung des Kindbettfiebers durch Ignaz Semmelweiß, der als erster die Bedeutung der Hygiene bei der Geburt erkannt hatte. Dies hat aber nichts mit medizinischem Fortschritt im Sinne von Heilung zu tun.

Im übrigen stieg die Lebenserwartung nur in Gebieten, in denen vor der industriellen Revolution ständig im kleinen Kreis geheiratet, d.h. Inzucht betrieben wurde. [1] Kulturkreise, in denen die Inzucht aus religiösen oder sozialen Gründen nicht gestattet war, haben trotz aller medizinischen Neuerungen keine signifikanten Änderungen in der Lebenserwartung aufzuweisen.

Auch die Ausrottung der großen Seuchen, die über lange Zeiträume zu den häufigsten Todesursachen gehörten, ist in erster Linie auf die bessere Hygiene, nicht auf medizinische Fortschritte zurückzuführen. [2] Darüber hinaus ist es ja wohl nicht nur bedeutsam, wie alt wir werden, sondern vor allem, wie wir alt werden. Unsere Gesundheit ist für die Lebensqualität erheblich wichtiger als das erreichbare Alter in Jahren. Was nun die Gesundheit betrifft, so sieht aber die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte in den Industrienationen gar nicht gut aus. Die chronischen Zivilisationskrankheiten breiten sich immer mehr aus. Zu diesen gehören z.B.: Herz-Kreislaufkrankheiten, rheumatische Krankheiten, Allergien, Neurodermitis, Multiple Sklerose, Nieren- und Gallensteine, Magengeschwüre, Zöliakie, Morbus Chron, Osteoporose, Alzheimer, Parkinson, Karies, Parodontose, Diabetes, Hypoglykämie und viele andere.

Besonders erschreckend ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, daß die Opfer der Zivilisationskrankheiten immer jünger werden. In Deutschland beispielsweise leiden derzeit etwa zwei Millionen Kinder an Neurodermitis.

Rund 40% der Mortalität in Westeuropa gehen auf das Konto von Herz-Kreislaufkrankheiten, über 20% auf das von Krebserkrankungen. Doch selbst wenn alle Menschen an Altersschwäche sterben würden, wären die vielen degenerativen Gesundheitsstörungen ein Grund, nach den Ursachen dieser Entwicklung zu fragen.

- Verwirrung über wahre Krankheitsursachen

Am Beispiel der Allergien ist die allgemeine Verwechslung von Krankheitsursachen und den Auslösern der Symptome einer Krankheit gut zu veranschaulichen. Gegen Ende der sechziger Jahre litt in Deutschland etwa 1% der Bevölkerung an einer Allergie. Zu Beginn der neunziger Jahre waren es bereits 20%, Tendenz steigend. Ähnliche Zunahmen der Allergien sind überall in Europa und Nordamerika zu verzeichnen. Als Ursache für eine Allergie werden von den Ärzten immer wieder die allergieauslösenden Substanzen genannt. Wenn also jemand an Pollenallergie leidet, so sind Pollen schuld. Wäre dem tatsächlich so, dann ist es zumindest sehr verwunderlich, daß früher so wenige Menschen an Allergien litten. Seit es den Menschen gibt, hatte er Kontakt mit Pollen, mit Tieren, mit Nüssen und Erdbeeren, und nun auf einmal sollen diese Dinge Krankheiten erzeugen? Na

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