text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Gut essen Schluss mit dem Ernährungswahn von Katz, David L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.06.2018
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Gut essen

Ständig werden neue Diäten, Nahrungsergänzungsstoffe und andere Wundermittel erfunden - und wir machen jeden Trend mit, der uns für gesund verkauft wird. Viele Menschen in unserer Gesellschaft leiden an schweren und oftmals unheilbaren Erkrankungen wie Herzproblemen, Diabetes, Demenz, Krebs und Fettleibigkeit. Aus Angst laufen wir jedem Ernährungs- und Heiltrend hinterher, ohne uns über die Folgen klarzuwerden. Der Ernährungswissenschaftler Dr. David L. Katz erklärt uns leicht verständlich, wie wir für viele dieser Krankheiten das Risiko um 80 Prozent senken können - und welche Trends wir besser nicht mitmachen sollten. Dieses Buch erschien 2016 bereits unter dem Titel 'Schluss mit Ernährungstrends' im Mosaik Verlag. Dr. David L. Katz, geboren 1963, ist Ernährungswissenschaftler und lehrt als Professor an der School of Medicine der Yale-Universität.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 18.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641230128
    Verlag: Goldmann
    Originaltitel: Disease-Proof. Slash your risk of heart disease, cancer, diabetes and more - by 80 percent
Weiterlesen weniger lesen

Gut essen

Die Kraft der natürlichen Ernährung

In unserer Kultur tendieren wir dazu, Krankenhäuser, Kliniken, Ärzte, Krankenschwestern und andere medizinische Berufe unter dem Begriff "Gesundheitssystem" zusammenzufassen. Das könnte zu der Annahme verleiten, es gäbe eine Instanz - beispielsweise ein Arzt, ein Medikament oder eine Therapie - mit der ultimativen Kontrolle über Ihre Gesundheit. Doch das ist nicht der Fall. Im Großen und Ganzen konzentriert sich unser gegenwärtiges System auf die Behandlung von Krankheiten, es ist also im eigentlichen Sinne gar kein "Gesundheitssystem". Ohne Frage, Kranken muss geholfen, ihre Leiden sollen gelindert werden. Doch nur in den seltensten Fällen stehen tatsächlich gesundheitsfördernde Maßnahmen im Fokus des professionellen medizinischen Services. Diese liegen fast ausschließlich in Ihrer Macht.

Ein kürzlich erschienener Bericht des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) weist darauf hin, dass wir unsere gesteigerte Lebenserwartung viel eher innovativem biomedizinischem Fortschritt als unseren persönlichen Entscheidungen verdanken. Das National Center for Health Statistics am CDC berichtete, dass die allgemeine Lebenserwartung in den Vereinigten Staaten beim noch nie dagewesenen Höchststand von 77,9 Jahren liege, wobei die Frauen mit durchschnittlich 80,4 Jahren die Männer, die im Mittel 75,3 Jahre alt werden - wie immer -, überleben würden.

2012 veröffentlichte die Zeitschrift The Lancet einen ausführlichen Bericht darüber, dass die Lebenserwartung fast überall rund um den Globus aufgrund von verschiedensten Fortschritten in der modernen Medizin und dem Gesundheitswesen steige. Die schlechte Nachricht: In den wirtschaftsstarken Ländern wie auch in den Entwicklungsländern wachsen die Probleme durch chronische Leiden. Immer mehr Menschen erkranken in immer jüngerem Alter und mit immer länger andauernden Krankheitsphasen - ein Problem, das vor allem die USA betrifft.

Ein Artikel des Berichts beschäftigt sich mit einem Mess-Standard, der "HALE" genannt wird - was so viel bedeutet wie "gesunde Lebenserwartung". In den Vereinigten Staaten lag die gesunde Lebenserwartung 2010 für Männer bei 65,0 Jahren (etwa 11 Jahre weniger als die eigentliche Lebenserwartung), während sie bei Frauen bei 67,4 Jahren (etwa 13 Jahre weniger als die eigentliche Lebenserwartung) lag. Das Beunruhigendste an diesen Zahlen ist die Differenz zwischen der eigentlichen und der gesunden Lebenserwartung: ein beträchtlicher Zeitraum, in dem unsere Lebensqualität von chronischen Krankheiten und Gebrechen belastet wird. Dieses Verhältnis ist mehr als bedenklich.

Sowohl die Lancet Studie wie auch das CDC berufen sich auf zuverlässige Daten, die darauf hinweisen, dass die Quoten für Fettleibigkeit, Diabetes und chronische Erkrankungen in den USA (und, in zunehmendem Maße, auch weltweit) einen historischen Höchststand erreicht haben. Man kann sich das ganz leicht ausrechnen. Steigt die Lebenserwartung gleichzeitig mit der Zahl der chronischen Erkrankungen an, so bedeutet dies, dass wir zwar länger leben, das allerdings in schlechterer Verfassung. In den Vereinigten Staaten werden mehr als 75 Prozent der Gesundheitsausgaben - insgesamt mehrere 100 Milliarden Dollar pro Jahr - auf die Behandlung chronischer Leiden verwandt. Doch das müsste nicht so sein. Der Schlüssel zur Erlangung wahrer Gesundheit liegt allein in unserer Hand. Jeder von uns hat das Potential, seine gesundheitliche Situation im Laufe seines Lebens zu verändern - doch wir brauchen die richtigen Skills, um auf dieses Potential zurückgreifen zu können.

Bis heute beschäftigen sich zahlreiche Menschen mit der Frage, inwieweit es natürliche Faktoren (Genetik) sind oder aber die Ernährung (Umwelt), durch die unser individuelles Gesundheitsrisiko maßgeblich bestimmt wird. Seit etwa zehn Jahren wird diese Diskussion wieder sehr viel lebhafter geführt. Nun, da das Mysterium de

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen