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Befreite Atmung Lebensenergie und Wohlbefinden fördern mit entspanntem, natürlichem Atem von Opitz, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.01.2017
  • Verlag: Hans-Nietsch-Verlag
eBook (ePUB)
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Befreite Atmung

Eine alte, fast vergessene spirituelle Atempraxis, die durch moderne Forschung bestätigt wird, eröffnet den Weg zu besserer Gesundheit und einem ruhigen Geist. Sie ist die Basis der Befreiten Atmung und wurde bereits in der Bhagavad Gita angedeutet, von einigen mündlichen Überlieferungen des Taoismus gelehrt und entspricht den Erkenntnissen russischer Wissenschaftler über die Physiologie des Atmens: Die Forschungen von Bouteyko, Strelkov und Frolov zeigen, dass die meisten Menschen ein zu großes Gesamtvolumen an Luft einatmen, was auf zellulärer Ebene - entgegen gängiger Vorstellungen - einen Mangel an Sauerstoff bewirkt. Bei regelmäßiger Übung führt Befreites Atmen in drei Monaten zu einem 'natürlichen Zustand', der Sie körperlich und geistig erfrischt und regeneriert. Ihr Atemrhythmus im Ruhezustand verlangsamt sich, was die Funktionen von Hypophyse und Epiphyse ideal beeinflusst. 'Befreite Atmung' ist ein Praxisbuch, in dem Christian Opitz - die Physiologie einer wirklich effektiven zellulären Sauerstoffversorgung erläutert; - positive Wirkungen, aber auch Nachteile von gängigen Atemtechniken wie Rebirthing, Holotropem Atmen, Pranayama usw. aufzeigt; - die Technik der Befreiten Atmung in ihren körperlichen, feinstofflich-energetischen und spirituellen Aspekten ausführlich darstellt und - ein dreimonatiges Programm zur Umstellung der eigenen Atemgewohnheiten mit konkreten Übungen vermittelt. Die Kombination von Buch und Übungs-DVD macht das praktische Üben des Befreiten Atmens leicht und sicher!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 125
    Erscheinungsdatum: 07.01.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862645220
    Verlag: Hans-Nietsch-Verlag
    Größe: 312kBytes
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Befreite Atmung

2

Atemtechniken in aller
Munde: warum noch eine
Atemtechnik?

Angesichts der Fülle von Atemtechniken, die heutzutage angeboten werden ( ich gehe auf einige ab Seite 103 näher ein ), erscheint die Frage berechtigt, warum es eine weitere Atemmethode geben muss. Die These, die der Befreiten Atmung zugrunde liegt, besagt, dass es neben den vielen bekannten Formen bewusster Atmung eine fundamentale Atemthematik gibt, deren Kenntnis im Laufe der Zeit weitgehend verloren ging. Die klassische medizinische Betrachtungsweise geht davon aus, dass die Atmung durch den Partialdruck in den Lungen, also durch das Druckgefälle zwischen Sauerstoff und Kohlendioxid stimuliert wird. Ganzheitliche Betrachtungsweisen, die feinstoffliche Lebensenergien berücksichtigen, fügen diesen physiologischen Fakten noch einen wichtigen Punkt hinzu: Körperliche Vorgänge werden von einer übergeordneten Intelligenz koordiniert und animiert, zum Beispiel mithilfe von Biophotonen und anderen Formen elektromagnetischer Energie. Biophotonen sind ein wissenschaftlich greifbarer Teil der Lebensenergie, die in fernöstlichen Traditionen als Qi oder Prana bezeichnet wird.

Die Befreite Atmung beruht auf der Erkenntnis einer speziellen Atemproblematik - oder eines ungenutzten Potenzials, um es positiv auszudrücken. Bei der Stimulierung der Atmung kommen feinstoffliche und neurologische Impulse zusammen. Dabei ergibt sich für die überwiegende Mehrheit der Menschen folgende Situation:

1. Die Energie, die sowohl feinstofflich wie auch neurologisch für die Atmung aufgewendet wird, übersteigt das für eine gesunde Atmung notwendige Ausmaß und somit wird permanent Lebensenergie verschwendet.

2. Als Folge davon atmen die meisten Menschen zu viel Luft ein (Hyperventilation).

Wer nun meint, ich hätte mich bei diesem zweiten Punkt verschrieben, der soll bitte dranbleiben, es wird sich alles aufklären. Bislang herrscht fast überall, wo es um Atmung und Körperbewusstsein geht, die Meinung vor, dass Menschen nicht tief genug und eher zu wenig atmen. Tiefes Atmen, die Lungen kräftig zu füllen, mehr Sauerstoff ins System zu bekommen, diese Ideen werden fast immer unwidersprochen als sinnvoll angesehen.

Ich stimme zu, dass es eine Art der flachen Brustkorbatmung gibt, die emotionale und energetische Blockaden im Menschen anzeigt. Auch stimme ich damit überein, dass in diesem Fall eine gezielte Tiefatmung und nach individueller Maßgabe sowie mit kompetenter Anleitung auch eine schnelle Atemfrequenz manchmal heilsame Prozesse auslösen kann. Auch in anderen Situationen kann Tiefatmung zuweilen sinnvoll sein, und tief Luft zu holen kann ein spontanes Körperbedürfnis sein, dem man dann auch nachgeben sollte. Aber ich vertrete - mit Respekt für alle anderslautenden Ansichten - ganz klar den Standpunkt, dass die unbewusst gesteuerte Atmung bei fast allen Menschen zu einem zu großen Gesamtvolumen eingeatmeter Luft führt und dadurch der Gesundheit und der inneren Ausgeglichenheit abträglich ist.

Diese Idee ist nicht neu. Die Taoisten empfehlen eine Atmung, die so sanft ist, dass man kaum noch merkt, dass man atmet. Yogalehren enthalten eine Vielzahl von Ansichten über Atmung, die teilweise erhebliche Widersprüche aufweisen, aber man findet definitiv auch dort Hinweise auf die Vorteile einer langsamen Atmung mit geringem Volumen. Die Langlebigkeit langsam atmender Tiere wie Schildkröten, die nur viermal pro Minute atmen, wird auch in taoistischen und yogischen Lehren angeführt. Unter den modernen Atemforschern ist vor allem Konstantin Bouteyko als Pionier einer völlig neuen Atemlehre erwähnenswert.

Konstantin Bouteyko - Pionier einer neuen Atemforschung

Konstantin Pawlowitsch Bouteyko (1923-2003) studierte in Moskau Medizin und verbrachte ab 1949 viel Zeit in den Krankenzimmern von Patienten, die nur noch wenig Zeit zu leben hatten. Er konnte erkennen, dass die Atmung dieser M

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