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Die Kunst der Fotografie: Der Weg zum eigenen fotografischen Ausdruck von Barnbaum, Bruce (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.12.2012
  • Verlag: dpunkt
eBook (ePUB)
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Die Kunst der Fotografie: Der Weg zum eigenen fotografischen Ausdruck

Bruce Barnbaums Buch hat einen festen Platz in der kleinen Sammlung der wichtigsten Bücher zum Thema Fotografie eingenommen. Das ist die einhellige Meinung vieler Fotografen und Publizisten. Im Jahr 2011 war "The Art of Photography" das bestverkaufte Fotografiebuch der USA.
"Die Kunst der Fotografie" gibt dem ambitionierten Fotografen Anregungen auf seinem Weg zu kreativer, anspruchsvoller Fotografie. Barnbaums Workshops sind legendär, das Buch zeigt seine Leidenschaft für die Fotografie und sein didaktisches Talent. Ein Buch, das nicht nur als Lehrbuch, sondern auch als Bildband besticht.
Bruce Barnbaum gilt als einer der besten Fine-Art-Fotografen unserer Zeit, sein Gespür für Komposition und Lichtgestaltung ist einmalig. Seine Arbeiten werden weltweit in Galerien gezeigt und sind Bestandteil vieler öffentlicher und privater Sammlungen.
Aus dem Inhalt:
Fotografie als Mittel der Kommunikation
Elemente der Komposition
Visualisierung
Licht und Farbe
Filter
Das Zonensystem analog und digital
Der Abzug
Fotografische Techniken und künstlerische Integrität
Gedanken zur Kreativität Bruce Barnbaums Buch hat einen festen Platz in der kleinen Sammlung der 'wichtigsten Bücher zum Thema Fotografie' eingenommen. Das ist die einhellige Meinung vieler Fotografen und Publizisten. Im Jahr 2011 war 'The Art of Photography' das bestverkaufte Fotografiebuch der USA. 'Die Kunst der Fotografie' gibt dem ambitionierten Fotografen Anregungen auf seinem Weg zu kreativer, anspruchsvoller Fotografie. Barnbaums Workshops sind legendär, das Buch zeigt seine Leidenschaft für die Fotografie und sein didaktisches Talent. Ein Buch, das nicht nur als Lehrbuch, sondern auch als Bildband besticht.
Bruce Barnbaums fotografische Karriere begann als Amateur in den 60er Jahren, und die Liebe und Leidenschaft für die Fotografie ist auch nach 50 Jahren noch präsent - selbst nachdem sie zu seinem Beruf wurde. Ausgebildet wurde Bruce als Mathematiker mit einem Abschluss an der UCLA. Nach wenigen Jahren wissenschaftlicher Arbeit auch für die US-Rüstungsindustrie, verließ er dieses Fachgebiet um sich ganz der Fotografie zu widmen. Bruce gilt als einer der besten Fine Art Drucker weltweit, sein Gespür für Komposition und Lichtgestaltung sind einmalig. Die Arbeiten Bruce Barnbaums werden weltweit in Galerien gezeigt und sind Bestandteil vieler öffentlicher und privater Sammlungen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 01.12.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864912245
    Verlag: dpunkt
    Originaltitel: The Art of Photography
    Größe: 47450kBytes
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Die Kunst der Fotografie: Der Weg zum eigenen fotografischen Ausdruck

Abb. 2-1 Leaves, Big 4 Mountain Trail, Washington

Blätter am Wegesrand ergeben einen rhythmischen Mix aus metallisch wirkenden Formen, durchsetzt von tiefen schwarzen Löchern (den Zwischenräumen), die für sich genommen schon interessante Formen ergeben. Die Zwischenräume dienen als negative Räume gegenüber den positiven Räumen durch die Blätter. Es gibt keinen Mittelpunkt, sondern vielmehr ein Muster, das das Auge innerhalb des Bildes wandern lässt.
KAPITEL 2

Was ist Komposition?

BEVOR SIE WEITERLESEN, sollten Sie Ihre Bilder sorgfältig im Hinblick auf die Fragestellungen des vorangegangenen Kapitels analysieren. Auf diese Weise erhalten Sie eine gute Grundlage, um Ihr Werk einzuschätzen. Dies ist außerordentlich hilfreich und sollte regelmäßig stattfinden.

Anschließend können wir uns nun der Frage zuwenden, wie wir unsere Gedanken fotografisch umsetzen. Die jeweils beste Vorgehensweise hängt sehr stark von den einzelnen Motiven und der Person des Künstlers ab. Allgemeine Regeln gibt es nicht. Überhaupt kennt die Kunst keine Regeln.

Eine Grundregel gilt dann aber doch für jede künstlerische Arbeit: Sie muss eine gute Komposition aufweisen. Sei das Motiv ein Porträt, ein Landschaftspanorama, eine Gasse in den Slums, ein Stillleben oder sonst etwas: Nur mit einer guten Komposition bekommt es Aussage und Gewicht. (Tatsächlich lässt sich dieser Sachverhalt auf alle Kunstformen inklusive der nichtvisuellen ausdehnen. Oder wer wollte behaupten, Musik käme ohne eine gute Komposition aus?)

Aber, werden Sie sich fragen, was ist denn eine "gute Komposition"? Und was bedeutet "Komposition" überhaupt? Der Begriff wird häufig verwendet, aber selten definiert oder erörtert, kaum verstanden und nie in Frage gestellt. Versuchen Sie selbst einmal, "Komposition" zu definieren; Sie werden merken, wie schwierig das ist.

Mein Lexikon versteht darunter "eine Anordnung von Elementen eines Kunstwerks, sodass daraus ein geeintes, harmonisches Ganzes entsteht". Das ist schon mal ein hervorragender Einstieg. "Ein geeintes, harmonisches Ganzes" - das ist die Kernphrase. Wenn die Fotografie Ihr Ausdrucksmittel ist, so ist die Komposition der Weg, über den Sie sich klar, verständlich und direkt ausdrücken. Die Komposition sorgt dafür, dass die Aufmerksamkeit der Betrachter so lange auf Ihr Bild gelenkt wird, bis diese Ihre Botschaft empfangen und selber emotional Stellung genommen haben.

Bevor wir tiefer in die lexikalische Definition der Komposition eintauchen, lassen Sie uns einen Ausflug in die Physiologie des Sehens unternehmen, um diese Definition auf die Fotografie anwenden zu können.

Mittels einer gelungenen Komposition führt der Fotograf den Blick des Betrachters auf kontrollierte Weise durch das Bild.
Wie das Auge sieht

Das Auge nimmt eine fantastische Aussicht nicht vollständig auf einmal wahr. Es speichert vielmehr die Welt in Bruchstücken ab und setzt dann diese Teile zusammen, um das ganze Bild zu erzeugen. Der Sehwinkel, der wirklich scharf wahrgenommen wird, ist mit drei Grad sehr klein. Um sich das einmal konkret vor Augen zu führen, probieren Sie einfach Folgendes aus: Halten Sie Ihren Arm nach vorne gestreckt und dabei die Finger nach oben mit dem Handrücken zu Ihnen, als ob Sie eine Wand abstützen würden. Jetzt blicken Sie auf den Daumennagel. Während Sie das tun, wird Ihr kleiner Finger unscharf erscheinen und Sie müssen Ihre Augen bewegen, um ihn scharf zu sehen, obwohl er doch gar nicht so weit vom Daumen weg ist. Tatsächlich erscheinen sogar die anderen Finger dazwischen unscharf, weil der Sehwinkel so klein ist.

Da nur jeweils kleine Bereiche scharf wahrgenommen werden, muss das Auge mit hoher Geschwindigkeit permanent das ganze Motiv abtasten. Dies tut es nicht so systematisch wie ein zeilenweise arbeiten

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