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Meine Katze So fotografieren Sie Ihren Liebling mal ganz anders von Heuser, Regine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.12.2014
  • Verlag: Franzis
eBook (ePUB)
19,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Meine Katze

Stellen Sie sich der Herausforderung und fangen Sie die Dynamik und Lebensfreude Ihrer Katze in atemberaubenden Bildern ein - immer auf Augenhöhe mit dem Stubentiger! Regine Heuser, eine der anerkanntesten Tierfotografinnen, zeigt Ihnen, wie Sie mit Ihrer Katze die schönsten und spannendsten Fotos hinbekommen: der richtige Moment, die passende Perspektive, reizvolle Situationen, perfektes Licht und richtiges Fotografieren. Ziel sollte immer sein, das Zusammenspiel von Blende, Verschlusszeit und ISO gezielt einzusetzen. Neben dem Know-how für fesselnde Tierfotografie finden Katzenliebhaber in diesem Buch wunderbare Fotografien und Bildbeispiele von den Edelrassen Heilige Birma, Maine Coon, Britisch Kurzhaar, Scottish Fold, von Siamkatzen und natürlich von Hauskatzen und Freigängern.

Regine Heuser ist eine der bekanntesten Tierfotografinnen Deutschlands. Sie bietet mit großem Erfolg Workshops und Seminare rund um das Thema Tierfotografie an. Wer einen der raren Seminarplätze ergattern kann, wird sich glücklich schätzen, denn Regine Heuser kann einen regelrechten Run auf ihren Service verbuchen. Ein gutes Foto von seinem geliebten Haustier zu haben, eines, das den Charakter widerspiegelt, das möchten viele. Regine Heuser zeigt Laien, Fortgeschrittenen und Profis, wie man das perfekte Tierfoto schießt, und zwar mit Handwerk, Geduld und vor allem Verständnis fürs Tier.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 222
    Erscheinungsdatum: 18.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783645222730
    Verlag: Franzis
    Größe: 28600 kBytes
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Meine Katze

Die richtige Belichtung

Die richtige Belichtung ist die Basis jedes Fotos. Erste Praxiserfahrungen mit Blende und Verschlusszeit konnten Sie bereits sammeln. Deshalb vertiefen wir nun das grundlegende Know-how zum Zusammenspiel von Blende, Verschlusszeit und ISO-Empfindlichkeit. Sobald Sie auf den Auslöser der Kamera drücken, wird der Verschluss geöffnet, und durch die Blende hindurch fällt Licht auf den Sensor, der es an den Prozessor der Kamera zur Aufbereitung und Speicherung der Aufnahme weiterleitet.
Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert

Um ein korrekt belichtetes Foto zu bekommen, müssen Verschlusszeit und Blende präzise aufeinander abgestimmt sein. Nur bei jeweils ganz bestimmten Blende-Verschlusszeit-Paaren stimmt die Belichtung. Wird einer der beiden Werte für gestalterische Zwecke verändert, muss der andere Wert entsprechend angepasst werden.Das sind die drei Parameter, ohne die bei der richtigen Belichtung nichts geht:

Blende: Steuert die Lichtmenge, die durch das Objektiv einfällt. Je kleiner der Blendenwert, desto größer die Blendenöffnung, desto mehr Licht fällt ein.

Verschlusszeit: Festgelegtes Zeitintervall, in dem Licht durch das Objektiv auf den Sensor fallen kann.

ISO-Wert: Gibt die Lichtempfindlichkeit des Aufnahmesensors an. Je höher der ISO-Wert, umso weniger Licht ist erforderlich, um eine richtig belichtete Aufnahme zu bekommen.

Beispiel

Die Blende steuert aber nicht nur in Verbindung mit der Verschlusszeit die Lichtmenge, sondern ist auch ein wichtiges Gestaltungsmerkmal.

Blende f/2.8

Blende f/6.3

Blende f/11.0

Je kleiner der Blendenwert, desto größer die Blendenöffnung, desto mehr Licht fällt ein. Je größer der Blendenwert, desto kleiner die Blendenöffnung, desto weniger Licht fällt ein.

Die Blendenwerte werden als sogenannte Blendenreihe (siehe Tabelle) angegeben. Die in der Tabelle aufgeführten Blendenwerte finden sich auch bei den meisten Kameras in der Blendeneinstellung. Damit die Stufen jedoch feiner sein können, werden die Abstände zwischen den Hauptblendenstufen noch mal in zwei oder drei Zwischenstufen geteilt.

Blendenreihe

1 1.4 2 2.8 4 5.6 8 11 16 32 45 64 90 128

Blendenzahl und Blendenöffnung

Bei Zoomobjektivbeschreibungen sieht man häufig die Bezeichnung "f/3.5-5.6". Klar ist, dass die Werte 3.5 bis 5.6 die kleinstmögliche Blendenzahl, sprich größte Blendenöffnung, angeben. Hierbei steht der Wert 3.5 für den Blendenwert in der Weitwinkeleinstellung und der Wert 5.6 für die Teleeinstellung. Das Kürzel "f" steht eigentlich für "focal length", den englischen Begriff für Brennweite.

Bei Objektiven ist der kleinstmögliche Blendenwert ein Kriterium für gute Qualität. Dieser Wert (Ausgangsblende) gibt an, wie viel Licht maximal durch das Objektiv zum Sensor gelangen kann. Ein Objektiv mit einer Ausgangsblende von 1.8 ist also besser als ein Objektiv mit einer Ausgangsblende von 3.5. Je geringer der Wert der Ausgangsblende, umso gezielter kann mit der Schärfentiefe gespielt werden.

Die Verschlusszeit beschreibt, wie lange der Verschluss der Kamera offen ist und damit Licht auf den Aufnahmesensor lässt. Die Verschlusszeit regelt aber nicht nur die Menge des einfallenden Lichts, sie kann auch schnelle Bewegungen scharf abbilden. Man nennt das "eine Bewegung einfrieren".

Als Faustregel gilt, dass die Belichtungszeit immer über dem Wert der Brennweite liegen sollte. Das bedeutet: Wenn Sie mit 200mm Brennweite fotografieren, stellen Sie mindestens 1/250 Sekunde, besser noch 1/320 Sekunde Verschlusszeit ein. Auch ein wichtiger Punkt für perfekt scharfe Fotos.

Der ISO-Wert beschreibt die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Zur Zeit der analogen Fotografie mit Film mus

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