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Scheiß auf Kameras Perfekt fotografieren und filmen mit dem Smartphone von Böhm, Alex (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.05.2019
  • Verlag: riva Verlag
eBook (ePUB)
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Scheiß auf Kameras

Wer braucht schon eine sündhaft teure Spiegelreflexkamera, um großartige Fotos zu machen? Die Zukunft des Fotografierens steckt in jeder Hosen- oder Handtasche - das Smartphone! Fotografie mit dem Handy ist so viel mehr als 'draufdrücken und fertig'. Clever eingesetzt macht es das Smartphone möglich, unglaubliche Ideen zu realisieren. Dieses Buch offenbart Techniken und Finessen, um mit dem Smartphone perfekte Bilder und Videos entstehen zu lassen. Nach einem kleinen Exkurs in die Kamerageschichte werden die Grundlagen der Fotografie wie Blende, ISO-Wert, Weißabgleich und Verschlusszeit erläutert und Möglichkeiten der Bildgestaltung gezeigt - von der Motivwahl bis zum optimalen Bildausschnitt. Wie setzt man Farben und Licht bestmöglich ein? Was gilt es beim Filmen mit dem Smartphone zu beachten? Welche Apps helfen dabei, Aufnahmen zu perfektionieren? Diese und weitere Fragen werden ausführlich beantwortet und lassen die winzige Kamera im Smartphone in neuem Licht erscheinen. AlexiBexi, bürgerlich Alex Böhm, ist erfolgreicher YouTuber mit über 1,3 Millionen Followern. Auf seinem Kanal beschäftigt er sich viel mit digitaler Technik und den neuesten Gadgets, die man haben muss - oder nicht. Vieles von seinem Können hat er in seinem 2013 abgeschlossenen Regiestudium gelernt, das meiste jedoch durch Learning by Doing. Alex dreht kurze oder lange Filme, macht leidenschaftlich Musik und liebt das Fotografieren - mit klassischen und modernen Gadgets. AlexiBexi, bürgerlich Alex Böhm, ist erfolgreicher YouTuber mit über 1,3 Millionen Followern. Auf seinem Kanal beschäftigt er sich viel mit digitaler Technik und den neuesten Gadgets, die man haben muss - oder nicht. Vieles von seinem Können hat er in seinem 2013 abgeschlossenen Regiestudium gelernt, das meiste jedoch durch Learning by Doing. Alex dreht kurze oder lange Filme, macht leidenschaftlich Musik und liebt das Fotografieren - mit klassischen und modernen Gadgets. Carolin Schwartau hat Soziologie und Germanistik studiert. Wenn sie nicht am Schreibtisch an Texten feilt, fotografiert sie leidenschaftlich gerne. Seit vielen Jahren ist sie als Kamerafrau mit Alex Böhm unterwegs und maßgeblich an dessen Arbeit beteiligt. Genauso wie Alex hat auch Carolin das Kamera-Handwerk in der Praxis erlernt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 20.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745305616
    Verlag: riva Verlag
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Scheiß auf Kameras

DIE GESCHICHTE, GEGENWART UND ZUKUNFT VON "KAMERAS"

Okay. Also. Wir werden über Kameras reden. Über Smartphone-Kameras. Wir werden auf jeden Fall über Fotos und über Videos reden.

Zu Beginn deutlich mehr über Fotos, weil sich die technischen und gestalterischen Grundlagen der Videofunktion an denen der Fotos orientieren und die Videofunktion sich sozusagen nur "draufsetzt" aufs gemachte Nest ... also "ins" gemachte Nest. Typisch.

Viele von euch nehmen moderne Technologien für selbstverständlich. Das nervt. Eure stundenlangen Gaming-Sessions an der Xbox auf Twitch entstammen auch Gameboys oder gar Pong-Maschinen. Euer dauerunbefriedigtes Songgeskippe auf Spotify entstammt Schallplatten oder gar Tonbändern.

Eure überzüchteten Drölf-Megapixel-Serienbild-Selfie-Monster aka "Smartphone" entstammen Filmrollen oder gar Fotoplatten. Vielleicht gehört der ein oder andere von euch auch noch zu der Generation, die sich mit Freunden über die Megapixelzahl auf dem Nokia 3310i unterhalten hat.

Wie stolz wir damals waren: Fotos mit dem Handy machen! Hätten wir da schon gewusst, wohin sich Kameras von Mobiltelefonen entwickeln würden, hätten wir wohl nur müde gelächelt. Na ja, das Internet hatte ja auch "keine Zukunft" und überall hätte es schon fliegende Autos oder selbstschnürende Turnschuhe geben müssen.

Für uns eröffnete sich damals eine ganz neue und faszinierende Welt, in der wir nicht immer unsere "Partyknipse" dabeihaben mussten. Fotos (ja, und Musik) wurden via Infrarot und Bluetooth miteinander getauscht. Auch wenn man sich keinen Millimeter dabei bewegen durfte, war das der Wahnsinn! Der Weg bis dorthin und inzwischen bis hierhin war aber lang und teilweise furchtbar.

Das zu wissen und zu verstehen, ist eine Herzensangelegenheit unsererseits und ein erster wichtiger Schritt, um das Thema Kameras in Smartphones zu verinnerlichen. Das sagen wir nicht, weil wir alte, verbitterte "früher war alles besser"-Hinterhertrauerer sind, sondern weil es - neben nützlichem Angeber-Party-Wissen - vor allem Sicherheit und Vertrauen gibt. Ihr werdet sehen: Smartphone-Fotografie ist kein moderner Firlefanz. Die Grundsätze sind seit Jahrzehnten gleich, nur die Möglichkeiten verändern sich. Und dich. #Bushidoanspielung .
KAMERAS, WIE WIR SIE EINST KANNTEN

Schauen wir doch mal: Wann und womit ging es eigentlich los? Wie sah die erste Kamera aus und wie sah überhaupt die erste Smartphone-Kamera aus? Was hat sich technisch bis heute verändert und ab wann war es überhaupt möglich, Fotos sofort mit allen zu begucken und zu teilen?

Im 4. Jahrhundert v. Christus beschrieb Aristoteles erst mals das optische Grundprinzip der "Fotografie" (altgriechisch "Licht" und "zeichnen") oder bessser gesagt: das Prinzip der Camera obscura. Diese wird auch als Lochkamera bezeichnet. Guckt euch das Bild an. In dem Raum mit dem Loch auf der einen Wand trifft das durch das Loch kommende Licht eines Motivs auf die gegenüberliegende Wand. Dabei entsteht ein auf dem Kopf stehendes und seitenverkehrtes Bild. Unser Auge funktioniert übrigens fast genauso. Unser Gehirn dreht das Bild dann "richtig herum". Wir nennen das: sehen. Wow. #Brainplosion.

Das sichtbare Bild hat man damals salopp gesagt "abgepaust". Es gab noch kein beständiges Medium, das die Abbildung "speichern" konnte.

Die eigentlichen Erfinder der Fotografie sind jedoch Joseph Nicéphore Niépce und Louis Daguerre. Joseph nahm 1826 das erste Foto auf. Es war der Ausblick aus seinem Arbeitszimmer. Was erkennt ihr auf dem Foto? Nichts, oder?

Das erste Foto, das jemals aufgenommen wurde.

Die Aufnahme dauerte damals unfassbare acht Stunden und wurde auf eine Zinnplatte belichtet, also "gespeichert". Wie anstrengend wohl erst ein Selfie gewesen sein müsste. Heute schimpft ihr doch schon über vier Sekunden Ladezeit bei Netflix . In der Zeit könntet ihr wirklich eine Menge

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