text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Chemtrails Verschwörung am Himmel? Wettermanipulation unter den Augen der Öffentlichkeit von Hiess, Peter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2015
  • Verlag: Leopold Stocker Verlag
eBook (PDF)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Chemtrails

Verschwörungstheorie oder Wahrheit? Immer häufiger werden am Himmel seltsame Kondensstreifen beobachtet, die auf Wetterexperimente hindeuten. Diese Streifen lösen sich - anders als die von Düsenflugzeugen bekannten - nicht nach wenigen Minuten auf, sondern breiten sich aus und überziehen den Himmel mit einer milchigen Schicht. Vor knapp fünf Jahren wurden die ersten Sichtungen in den USA registriert; mittlerweile liegen auch Hunderte von Meldungen aus europäischen Städten vor. Für viele Menschen steht fest: Am Himmel finden geheime Sprühaktionen zur Rettung vor der Klimakatastrophe statt. Untermauert wird diese Vermutung durch das sogenannte Welsbach-Patent, das eine Bekämpfung des Treibhauseffekts durch das Ausbringen chemischer Substanzen in der Atmosphäre vorsieht - ein Verfahren, das auch von mehreren Klima-Reports als praktikabler Weg beschrieben wird. Finden vor den Augen der Öffentlichkeit tatsächlich Sprühaktionen in der Atmosphäre statt? Dienen sie zur Bekämpfung des Treibhauseffekts oder verfolgen sie andere, mysteriösere Ziele? Dieses Buch sammelt alle zur Zeit verfügbaren Fakten und Theorien zum Thema 'Chemtrails' sowie Interviews mit Chemtrail-Forschern und -Beobachtern.

Chris Haderer, geb. 1963 in Wr. Neustadt, lebt in Wien und liebt das Land. Arbeitet als freier Journalist und Autor (u. a. Beiträge für das 'Falter Internet Handbuch' sowie 'Die 50 wichtigsten TV-Kultserien'). Gestalter von Videoclips & -dokumentationen sowie Radiosendungen (u. a. die 'Big Brother News' für CROPfm/Radio Helsinki in Graz). members.chello.at/artbeat/ Peter Hiess, geb. 1959 in Wien, lebt, liest und arbeitet dortselbst. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen True-Crime-Bücher ('Die zarte Hand des Todes', 'Mord-Express' u. a., mit Christian Lunzer), der Ostbahn-Kurt-Krimi 'Peepshow' (mit Günter Brödl), ein Wienerwald-Wanderführer und mehr. Ansonsten ist er als freier Journalist und Chefredakteur der Netzzeitschrift EVOLVER tätig.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 135
    Erscheinungsdatum: 01.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783853652787
    Verlag: Leopold Stocker Verlag
    Größe: 11016 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Chemtrails

einleitung

Muster am Himmel - Indizien für eine globale Bedrohung?

Es ist Mitte August. Der klare, strahlende Morgenhimmel läßt auf einen heißen Tag schließen. Ein paar Stunden später hat sich das Wetter gewandelt: Der Himmel wirkt ausgebleicht, wie von einer milchigweißen Schicht überzogen, und im Laufe des Tages fällt die Temperatur um etwa fünf Grad. Auch an den kommenden Tagen läßt der Sommer auf sich warten: Der Himmel bleibt eingetrübt, die Temperaturen liegen deutlich unter dem Durchschnitt.

Dieses Szenario ist nicht aus der Luft gegriffen: Seit einigen Monaten überfällt viele Menschen ein beklemmendes Gefühl, wenn sie den Himmel betrachten. Schuld daran sind mysteriöse Kondensstreifen, die sich nicht nach wenigen Minuten auflösen, sondern in die Breite gehen und stundenlang stehenbleiben (siehe Abb. 1 ). Im Internet häufen sich die mit Digitalkameras aufgenommenen "Indizienbeweise" für das erst seit wenigen Jahren bekannte Phänomen. Seit dem Frühjahr 2004 werden deutsche Umweltschutzorganisationen mit Anfragen besorgter Bürger sogar regelrecht bombardiert: Was ist da oben los? Und ist es eine Gefahr für unsere Gesundheit?

Der amerikanische Journalist William Thomas glaubt die Lösung des Rätsels zu kennen. "Bei diesen atypischen Kondensstreifen, die seit der Jahrtausendwende in den USA und seit etwa einem Jahr über europäischen Großstädten beobachtet werden, handelt es sich um so genannte Chemtrails", erklärt er. Seiner (und nicht nur seiner) Ansicht nach sind das von Flugzeugen produzierte Kondensstreifen, die sich deshalb so seltsam verhalten, weil sie mit Chemikalien durchsetzt sind. 1 "Es gibt Indizien dafür, daß es sich um ein globales Klimaexperiment handelt, bei dem chemische Substanzen von Flugzeugen versprüht werden."

Abb. 1: Eine Chemtrail-Formation in der Morgendämmerung. Das Gittermuster ist bereits deutlich zu erkennen.
Foto: Gabriel Stetter, Amsterdam 2003

Diese Theorie formulierte Thomas bereits in seinem Buch "Chemtrails Confirmed" 2 : Darin will er ein geheimes Gemeinschaftsprojekt der USA, der UNO und der Weltgesundheitsorganisation WHO enttarnt haben, das darauf hinausläuft, die durch den Treibhauseffekt entstehende Erderwärmung mittels "Geo-Engineering"-Methoden zu reduzieren. In Amerika, wo das Phänomen zuerst beobachtet wurde, sind bereits Bürgerrechtsgruppen aktiv, die sich gegen Sprühaktionen wehren - nicht zuletzt deshalb, weil nach Chemtrail-Sichtungen auch Erkrankungsfälle sowie Haut- und Augenreizungen beobachtet und protokolliert wurden. Dennoch hat Thomas' Buch medial vergleichsweise kleine Wellen geschlagen und bleibt ein Einzelfall. Die meisten Publikationen, in denen sich das Stichwort "Chemtrails" findet, kommen über Weltverschwörungstheorien nicht hinaus. Auch im Internet verschwimmen die Grenzen zwischen einem ernstgemeinten Anti-Chemtrail-Commercial auf einem kanadischen TVLokalsender 3 ( Abb. 2 ) und der Interpretation von Chemtrails als mystische Weltuntergangssymbolik oft unerwartet schnell. Dennoch scheint das Thema über den Umweg der ständigen Wiederholung im "freien" Internet langsam auch ins Alltagsbewußtsein einzusickern.

Abb. 2: Im Internet kann man einen kanadischen "Anti-Chemtrail-Commercial" abrufen, der in einem lokalen TV-Programm gezeigt wurde.

Im deutschsprachigen Raum wurde die "Chemtrail-Welle" ursprünglich vom Schweizer Journalisten und Archivar Gabriel Stetter ausgelöst. Er schrieb im Frühjahr des Jahres 2004 den recht umfangreichen Artikel "Die Zerstörung des Himmels" 4 über das Chemtrail-Phänomen für die in Deutschland erscheinende Zeitschrift "raum&zeit". Daraufhin meldeten sich so viele Leser beim Verlag und bei Stetter selbst, daß dieser im Herbst einen zweiten Artikel folgen ließ ("Grauen hinter dem Regenbogen" 5 ). Über wenige Mo

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen