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Bauherren-Praxismappe Finanzierung Mit Kostenanalyse, Finanzierungsplan, Checkliste und Darlehensvertrag von Tzschöckel, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.10.2017
  • Verlag: Stiftung Warentest
eBook (ePUB)
13,99 €
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Bauherren-Praxismappe Finanzierung

Zum ersten Schritt jedes Bauvorhabens gehört ein solider Finanzierungsplan. Die 'Praxismappe Finanzierung' hilft Ihnen mit Musterschreiben, Checklisten und wertvollen Tipps, Ihrem Traum vom eigenen Haus ein Stück näher zu kommen. Machen Sie eine Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung, berechnen Sie die Gesamtkosten Ihres Bauprojekts und finden Sie heraus, an welchen Stellen Sie noch Geld einsparen können. Der Ratgeber gibt Ihnen Formulare für den Darlehensvertrag, für Ihre Eigenleistungen und die Baubeschreibung gleich mit auf den Weg und bereitet Sie optimal auf das Finanzierungsgespräch vor. Der Autor Robert Tzschöckel beschäftigt sich seit seinem Studium mit dem Thema Immobilienfinanzierung. Er war als Berater und im Produktmanagement tätig und optimierte und schuf Produktlösungen für den deutschen Baufinanzierungsmarkt. Als deutschlandweit tätiger Baugeldvermittler berät er Kunden objektiv und transparent. Es werden unterschiedlichste Finanzierungslösungen für Bau-, Anschluss- und sonstige Arten der Immobilienfinanzierung unter die Lupe genommen und einbezogen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 10.10.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783868515787
    Verlag: Stiftung Warentest
    Größe: 5229 kBytes
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Bauherren-Praxismappe Finanzierung

Faktor Mensch

Die Immobilienfinanzierung hängt sehr stark von den Baukosten und Baupreisen ab. Je niedriger die Baukosten ausfallen, desto weniger müssen Sie sich von fremden Geldgebern leihen. Mit gut vorbereiteten Finanzierungsgesprächen, Zinsvergleichen und cleverem Verhandlungsgeschick können Sie noch zusätzliche Einsparpotenziale heben. Dieses Kapitel soll für Kauf- bzw. Bauwillige eine Entscheidungshilfe sein, die mit dem spitzen Stift rechnen müssen. In dieser Interessengruppe hängt die Entscheidung in die eine oder andere Richtung oft von Kleinigkeiten ab, manchmal vom 20 000 Euro zu teuren Haus oder einem schlecht gelaunten Kreditentscheider, im ungünstigen Fall von beidem.

Die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e. V. (Arge e. V.) hat im Jahr 2015 einen Bauforschungsbericht über die Kostenentwicklung im Neubausegment herausgebracht. Verglichen wurden die Kosten für ein durchschnittliches, standardisiertes Mehrfamilienhaus in Deutschland für die Jahre 2000 und 2014. Die daraus gewonnenen Ergebnisse sind auch auf den übrigen Wohnungsbau (Einfamilienhaus, Doppelhaus, Reihenhaus und ähnliche) zumindest tendenziell übertragbar. Neben bauordnungsrechtlichen Relevanzen und über die Jahre verschärften Energieeinsparverordnungen wurde in der Studie sehr deutlich herausgehoben, dass der Käufer selbst einen erheblichen Anteil der Preissteigerungen verantwortet. Wie ist das zu erklären?

In Europa leben in Deutschland neben dem statistischen Schlusslicht Schweiz die wenigsten Menschen im Wohneigentum. Das ist ein Phänomen mit langer Tradition. Mit den in den letzten zehn Jahren vor allem in Ballungsräumen galoppierenden Grundstücks- und Baupreisen ist dieser Zustand allein nicht zu erklären. Diejenigen, die bauen oder kaufen, tun das im Bewusstsein, in die wirtschaftlich bedeutendste Entscheidung ihres Lebens zu investieren. Das Motto "Wir bauen nur einmal, dann aber richtig" führt dazu, dass sich das Ausstattungsniveau über die Jahre massiv nach oben verschoben hat. Nicht mehr nur zweckmäßig, sondern repräsentativ und stylisch sollen Küchen und Bäder sein. Die einfache Markenmischhebelarmatur reicht da schon lange nicht mehr aus.

Mit dem Sinn fürs Schöngeistige steigt auch der Flächenverbrauch . Das Statistische Bundesamt hat beim Zensus 2011 ermittelt, dass ein in einer Mietwohnung lebendes Paar mit mindestens einem Kind pro Kopf einen Flächenbedarf von ca. 24 qm hat. Der vergleichbare Haushalt in einer Eigentumswohnung benötigt schon 10 qm mehr pro Kopf - Tendenz steigend: Höher, breiter, länger - passt schon, zumindest bei einem Zinsniveau eines Hypothekendarlehens von 2 % oder darunter. Sie merken schon, hier wird bewusst etwas provoziert oder einfach nur zum Nachdenken angeregt. Es gibt viele Faktoren, die Immobilien verteuert haben, die Sie aber nicht ändern können. Also kümmern Sie sich mehr um die beeinflussbaren Stellschrauben. Denn es gibt ausreichend nennenswerten Spielraum zur Kostenreduktion.

Fragen Sie sich bitte ernsthaft und kritisch: Was will ich? Warum will ich? Für wen will ich? Wie gut oder schlecht lebe ich aktuell damit? Gehen Sie diese vier Fragen gedanklich Raum für Raum vor Ihrer Investitionsentscheidung durch. Wenn am Ende als einziges Argument nur übrigbleibt, dass es Sie stört, dass Sie Geld für Miete und nicht fürs Eigentum ausgeben, haben Sie bereits das größte Einsparpotenzial gehoben: Dann suchen Sie sich ein Objekt, das Ihrem jetzigen Platzbedarf und dem aktuellen Ausstattungsniveau entspricht.
Die Energieeinsparverordnungen - Fluch oder Segen?

Obwohl sie als gegeben hinzunehmen sind, soll an dieser Stelle auf die Energieeinsparverordnung (EnEV) in Verbindung mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) eingegangen werden. Aktuell ist die EnEV 2016 gültig. Diese hat allein die Anforderungen an die Gebäudehülle im Vergleich zur Vorgängerversion um ca. 20 % erhöht. Hinz

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