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Silent The nature is back von Smith, Donegel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Silent

Schweigen! Stille! Magische Momente! Stille macht sich breit. Stille ist mächtig. Stille macht das Erleben der Wildnis auch in der Lausitz unter Wölfen erst möglich. Freiheit, Abenteuer, Forschung, Romanze und tiefe Freundschaft. Ein Wolfsroman mit dem Aufruf zu mehr Toleranz zu allem was lebt und die Freiheit liebt. In der Stille deines Umfeldes findest Du deine innere Ruhe wieder, um ganz bei Dir zu sein und so ganz besondere Leistungen vollbringen zu können. Fesselnd und nicht loslassend kannst Du in diese Natur eintauchen und 'SIE' selbst erspüren und leben. "Donegel Smith" geboren am 21.08.1970 in Gotha an 1972 Wohnsitz in München verheiratet mit Schriftstellerin von "Herzdideldumdei" geprüfter Kaufmann 40 Jahre Ornithologie Donegel Smith ist ein in München lebender Schriftsteller und Kabinettmaler. Er liebt die Weite der Berge und der Seen. Washington, London und Paris sind die Städte, deren Flair seinen Schreibstil beeinflussen. Lyrik des 17. und 18. Jahrhunderts lehrte ihn schreiben. Veröffentlichte Bücher: Wolfsroman "Silent" THE NATURE IS BACK "DER WANDERER" oder Maria Magdalena auf den Fersen "Mc Arthy - ein Teufelsweib?"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 17.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741231759
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 658kBytes
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Silent

"Menschheit besinn Dich lass nicht zu, erst stirbt die Fauna - dann auch DU!"

Nebelschwaden zogen über den See.

Eisige Kälte wurde durch die Luft transportiert und raubte dem Mann seinen Atem. Unter den Füßen knirschte das Eis vom gefrorenen Schnee. Einsam stapfte ein Mann durch diese unwirkliche Landschaft, um sich seinem warmen Zuhause zu nähern. Es war eine lange Wanderung durch Moore, Wiesen, Baumbestände, die schon hunderte Jahre Welt gesehen hatten.

In seiner Spur durch den Schnee war "ER" plötzlich vor ihm gestanden. Er wollte heim. Und dieses Wesen - aus dem nichts auftauchend - hatte wahrscheinlich diesen Weg gewählt, weil er einfacher zu gehen war. Tagtäglich diese Strecke gehend hatte ein Mann eine Schneise in den Schnee gestapft. Dieser Mann hatte in den Weiten Alaskas und Kanadas schon viel Wildnis und Freiheit gesehen.

Doch in den Weiten dieses Landstriches am östlichen Rande Deutschlands, überkam es ihn. Stille. Angst und Unbehagen machten sich in der Magengegend breit. Der Mann aus der fernen Weite hatte eine Idee. In seinem Mantel suchte er nach dem aufklappbaren Jagdmesser. Dieses klemmte er zwischen die Zähne.

In seinem Rucksack fischte er nach den Resten seines Frühstückes. Einem Fleischklops und einer Sandwich Schnitte. Beides nahm dieser wilde Mann und legte es langsam und ruhig auf die Spur des Weges im Schnee ab.

Dann zog der Mann sich zurück. "ER" - kam zu den Resten dieser Mahlzeit und verschlang sie gierig. Floyd Candle hielt noch einmal den Atem an. Ein Geräusch hatte ihn von dem großen "Grauen" abgelenkt. Der nächste Blick ging ins Leere. Er war fort.

Floyd war vor zwanzig Jahren aus den Weiten Alaskas in die Gegend, um die alten Tagebaue der Lausitz gezogen. Ein Projekt der besonderen Art, forderte ihn und seine Frau Aina Candle jetzt besonders heraus.

Bei seiner Hütte angekommen, ging er sofort ins Warme. Seine Frau Aina bereitete ihm sofort eine warme Mahlzeit. Heißer, starker und schwarzer Kaffee durchflutete den großen Mann in seinem Schaukelstuhl vor dem offenen Kamin.

Nicht nur die Frau hatte ihre Herzenswärme an diesen Mann verloren, auch die Liebe zwischen ihnen hatte schon immer einen besonderen Platz.

"Aina - du glaubst nicht, was ich auf den letzten Metern des Weges zu unserer Hütte erlebt habe. Ungefähr eine halbe Stunde vor unserem Zuhause stand plötzlich ein großer "Grauer" auf meiner Spur. Mir ging der Arsch auf Grundeis. Doch der Alte ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Ich legte dein Sandwich und deinen Fleischklops auf die Spur. Beides verschlang er gierig. Ich werde versuchen ihn in den nächsten Tagen noch einmal zu treffen. Gänsehaut hab ich jetzt noch überall."

"Kann ich mitkommen um an diesem neuen Projekt teilzuhaben?" fragte Aina. Floyd kam in einen Zustand des Nachdenkens. Doch dann sagte er unvermittelt zu Aina:

"Ich finde die Idee großartig. Lass uns gemeinsam diesen "Grauen" fangen, markieren und beobachten. Die Basis ist glaube ich schon gelegt. Du bist echt gut."

Dann schlief er plötzlich ein. Sanft wurden seine Gesichtszüge vom Schlaf übermannt. Der Kaffeebecher indes kippte zwar, aber irgendwie hielt ihn Floyd immer davon ab, umzukippen. Der Naturbursche will seinen Kaffee einfach nicht verlieren.

Floyd stammte aus den Wäldern Kanadas. Jetzt mit 45 hatte er sich überlegt, noch einmal etwas ganz Neues anzufangen. Hier in den Gegenden, von denen alle sprechen, als dem Ausbreitungsgebiet des "Neuen deutschen Wolfes". Die Forscherinnen in den Stationen hier, hatten sich an ihn gewandt, mit der Bitte seine Erfahrungen doch mit ihnen zu teilen. Auch die Problematik - den Wolf der Bevölkerung wieder näher zu bringen, verband sich mit dem Hilfe Ersuchen an den bekannten, amerikanischen Wolfsforscher. Nun war er also hier gelandet. In einer neuen Art der Wildnis. Statt Bisons und Pumas und massiven Berghöhen, waren es hier die Herausforderungen mit de

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