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Lisa lernt Schach spielen Lehrbuch für Anfänger und Fortgeschrittene von Affentranger, Werner (eBook)

  • Verlag: Publishing Partners
eBook (ePUB)
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Lisa lernt Schach spielen

Begleiten Sie Lisas Entwicklung von der Anfängerin bis zur gewieften Schachstrategin. Ihr Onkel Erich, Kaffeehaus-Schachkönig, bringt ihr geduldig das Schachspiel bei und ist dann doch ziemlich geschockt, als er eines Tages gegen Lisa verliert. Das vorliegende Lehrbuch führt den Anfänger pragmatisch und unterhaltsam, also leicht verständlich, in die Schachregeln ein und gibt auch Fortgeschritteneren Inspirationen, Tipps und Ideen, ihr Spiel zu verbessern. Dr. oec. Wolfgang Eisenbeiss, St. Gallen: "Das Buch ist reizend, mit Herz geschrieben und wird meines Erachtens viel Zuspruch bei jungen Anfängern finden. Es ist ein Schachbuch, in dem die Seele zu spüren ist, und das ist gut so." Marcel Gottofrey, Morges: Erstaunlich wieviel wertvolles Material in diesem "Büchlein" enthalten ist! Auch die Kunst kommt nicht zu kurz : Rosemarie J. Pfortners Zeichnungen beschmücken dieses gute Buch auf ganz besondere Art und Weise. Der Autor dieses Buches war früher unter anderem Schachkolumnist einer Schweizer Sportzeitung und lernte auf vielen Reisen in ferne Länder Menschen kennen, die - unabhängig von Hautfarbe, Kultur, Sprache, Religion, Alter und Geschlecht - Schach genauso spielen und lieben wie wir. Werner Affentranger leitet heute einen eigenen Buchverlag und betreut nebenbei noch einen Senioren-Schachklub. Er verfolgt die Entwicklung des Schachs im digitalen Zeitalter mit Interesse und ist erfreut, dass das uralte Brettspiel nichts von seiner Faszination eingebüßt hat und immer wieder neue Freunde findet, junge und ältere, die ihre Freizeit auch gerne einmal etwas ruhiger verbringen, ohne Langeweile aufkommen zu lassen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 124
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783952473092
    Verlag: Publishing Partners
    Größe: 10703 kBytes
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Lisa lernt Schach spielen

TEIL I

Lisa lernt Schach spielen

W enn Onkel Erich nicht gewesen wäre, hätte Lisa wohl nie im Leben begonnen, sich wirklich für Schach zu interessieren. "Schach ist ein großartiges Spiel", behauptete er, "wer es einmal erlernt hat, findet überall auf der Welt Freunde, die das Spiel kennen und mit denen man sich austauschen kann, selbst wenn sie eine andere Sprache sprechen und einer anderen Kultur angehören."

Erich und seine Frau Maya kommen fast jeden Sonntagabend zu Besuch und schauen nach dem Essen meistens zusammen mit Lisas Eltern den "Tatort"-Krimi. Vor einem Monat hatten Lisas Eltern ihr erstmals erlaubt, den Krimi mitzuschauen, aber dessen Handlung und die der folgenden "Tatorte" ließen sie eher ratlos zurück. Onkel Erich war nicht entgangen, dass Lisa sich nicht sonderlich für das Verwirrspiel mit Mordopfern, Scheinverdächtigen und mutigen Ermittlern interessierte, die den Fall jeweils im letzten Moment lösen konnten.

Lisa ist zwölf Jahre alt und kommt mit dem Schulunterricht ganz gut zurecht, ohne dass sie deswegen als Streberin gilt. Am liebsten spielt sie in der Freizeit Fußball und darf auch mit den Jungs mitspielen. Sie schimpft gelegentlich heftig, wenn sie von einem Gegenspieler unsanft zu Fall gebracht wird, aber Jammern ist nicht ihr Ding. Im Übrigen teilt sie die Interessen ihrer Freundinnen und kichert mit ihnen über alles Mögliche, was zwölfjährige Mädchen lustig und aufregend finden.

"Also", begann Erich an einem Sonntagabend, "statt den Krimi zu schauen, erkläre ich dir, wie Schach funktioniert. Ich bringe dir die Schachregeln bei, und du wirst sehen, dass Schach spielen spannender ist als ein Konserven-Krimi in der Glotze."

Lisas Vater lachte und meinte, dass seine Tochter wohl kaum an einem Schachbrett Probleme lösen werde, wenn sie statt dessen einen spannenden Film sehen könnte. Das sei doch kein Spiel für Mädchen, gab die Mutter zu bedenken, und Maya pflichtete ihr bei. Erich habe auch schon versucht, ihr das Schachspiel beizubringen, aber weil sie gegen ihn nie auch nur den Hauch einer Chance sah, habe sie das Interesse an Schach verloren.

Umso begeisterter war Onkel Erich, als Lisa behauptete, das Schachspiel lernen zu wollen. Das hatte etwas mit Rudi zu tun, ihrem Schulfreund, der Mitglied der Juniorenabteilung eines Schachklubs der Stadt ist und der sie schon gefragt hatte, ob sie nicht Lust hätte, mal in seinem Klub vorbeizuschauen. Da würden auch Mädchen mitmachen, meinte er.

"Wir setzen uns in eine ruhige Ecke, und ich erkläre dir erst einmal die Schachregeln." Erich hat tatsächlich ein Schachbrett und die Figuren mitgenommen und baut nun das ganze Set auf.

An diesen Moment wird sich Lisa später genau erinnern. Jetzt konnte sie aber noch nicht ahnen, wie wichtig für sie das Schachspiel im Laufe der nächsten Monate und Jahre noch werden würde.
Die Elemente des Schachspiels

Das Schachbrett

"Eine Schachpartie wird auf einem Brett mit 64 Feldern ausgetragen. Acht abwechselnd schwarze und weiße Felder in der Breite (a bis h) und in der Höhe (1 bis 8) bilden die quadratische Bühne für ein Schachspiel", doziert Erich. "Beim Aufstellen des Schachbretts ist darauf zu achten, dass der Spieler mit Weiß seine Figuren auf den Linien 1 und 2 platziert, die schwarzen Figuren stehen auf den Linien 7 und 8. Die Eckfelder a1 und h8 sind immer schwarz. Alles klar?"
Die Figuren in der Startaufstellung

"Schau mal, es gibt nur sechs verschiedene Figuren, von denen jede eine eigene Rolle hat im Schachspiel", meint Erich, "und du musst zuerst lernen, wie diese Figuren sich auf dem Brett bewegen dürfen: der König, die Dame, die Läufer, Springer, Türme und die Bauern. Sieh dir die Startaufstellung der Figuren genau an. Und jetzt stellst du die Figuren selber auf das Brett." Mit diesen Worten schiebt Erich sämtlic

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