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Texas Hold'em - Pokern wie die Profis Wie die Profis mit dem spannendsten Kartenspiel der Welt Geld verdienen von Lauzon, Alex (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2007
  • Verlag: riva
eBook (ePUB)
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Texas Hold'em - Pokern wie die Profis

Spätestens seit James Bond im 'Casino Royale' seine Gegenspieler beim Poker in die Knie zwingt, ist diese Sportart in aller Munde. Die meistgespielte Variante: Texas Hold 'em Poker. Alex Lauzon schrieb mit seinem neuen Buch einen Leitfaden zum profitablen Hold 'em Poker für Fortgeschrittene und Profis. Nach einer kurzen Einführung zu Spielregeln und Besonderheiten erklärt er ausführlich, wie das Spiel von den Anfangskarten bis zum River aufgebaut werden sollte. Der Profispieler erfährt, mit welchen Strategien er sich in jeder Situation Vorteile verschaffen kann. Hold 'em Poker'

Alex Lauzon, Jahrgang 1957, studierte Philosophie und Geschichte. Nach seinem - zu einem beträchtlichen Teil durch Poker ?nanzierten - Studium ging er nach Südamerika und organisierte dort in Klubs in Asuncion und Rio de Janeiro Pokerturniere für gut situierte Geschäftsleute. Aufgrund der seit einigen Jahren mit rasendem Tempo fortschreitenden Verbreitung des Spiels rief er 2003 in Montreal eine Studiengruppe ins Leben, die - angelehnt an 'Mike Caro's University of Poker' - eine auf wissenschaftlichen Grundsätzen ba-sierende Analyse des Pokerspiels erarbeitet und den Teilnehmern mehrheitlich zu regelmäßigen Erfolgen verhilft. Mittlerweile lebt Alex Lauzon allein vom professionellen Pokerspiel.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 243
    Erscheinungsdatum: 01.03.2007
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864134821
    Verlag: riva
    Größe: 2226 kBytes
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Texas Hold'em - Pokern wie die Profis

Limit – Hold'em

Spielstruktur

Viele Leser von Pokerbüchern erwarten, einen einfachen und allgemein anwendbaren Schlüssel zu finden, wie welche Karten gespielt werden sollen! Es ist, leider, nicht ganz so einfach. Wobei das "leider" nicht ernst gemeint sein kann, denn wäre es wirklich so leicht, Poker zu spielen, würde sich der Vorteil erfahrener Profis sehr rasch neutralisieren.

Es geht im Pokerspiel darum, alle verfügbaren Informationen bestens auszuwerten – besser, als es unser Gegner tut!

Die Basis des Spiels beruht auf Berechnungen. Wie Sie später im Kapitel Spieltheorie lesen werden, unterliegt auch das Anwenden von Bluffs mathematischen Prinzipien. Hinzu kommen die Informationen, die wir über das Spielverhalten der Gegner gesammelt haben. Als nächsten Schritt variieren wir unser eigenes Spiel, um den Gegner zu täuschen. Und damit komme ich zum ersten Merksatz:

1 Bereichern Sie Ihr gewohntes Spiel langsam durch überlegte strategische Schritte!

Mir sind persönlich eine Menge von Spielern bekannt, die grundsätzlich gar nicht so schlecht abgeschnitten haben. Dann versuchten Sie, ihr Spiel zu verbessern, lasen Empfehlungen von Profis, insbesondere solchen, die zu aggressivem Spiel raten, wollten den Tisch mit Erhöhungen überrennen – und plötzlich sahen sie ihre Bankroll dahinschmelzen.

Poker ist ein Strategiespiel! Das Werkzeug dieser Strategie sind meist Erhöhungen. Doch nur wenn diese zum richtigen Zeitpunkt und unter den passenden Voraussetzungen eingesetzt werden, führen sie zum Erfolg.

Jedem Pokerspieler ist daran gelegen, sich zu verbessern. Doch wie in jeder anderen Disziplin, kann diese Verbesserung nicht dadurch bewirkt werden, dass eine Spielweise, die zu gewissem Erfolg geführt hat, plötzlich durch eine völlig andere ersetzt wird.

Was immer für Sie neu ist, wenden Sie es vorsichtig an!

Versuchen Sie, den wirklich idealen Zeitpunkt zu finden. Führt der eine oder andere Schritt nicht zu greifbarem Erfolg, unterlassen Sie ihn, überdenken Sie ihn, verändern Sie die Taktik. Versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt nochmals, und Sie werden unter Umständen erkennen, was Sie beim ersten Mal falsch gemacht haben.

Im Pokerspiel verfolgen wir zwei grundsätzliche Ziele:

Mit guten Karten so viel wie möglich zu gewinnen
Mit schlechten Karten so wenig wie möglich zu verlieren
Auch wenn diese Darstellung banal klingen mag, so stoßen wir immer wieder auf Situationen, in denen wir durch direkte Berücksichtigung dieser beiden Prinzipien unseren Erfolg entscheidend beeinflussen können.

Der erstgenannte Punkt mag einfacher zu befolgen sein. Insbesondere wenn Ihr Blatt ein wirklich erstklassiges ist. Oft jedoch haben Sie einen isolierten Gegner vor sich, und die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Blatt das bessere ist, ist voll auf Ihrer Seite. Trotzdem, Sie befürchten das Unwahrscheinliche, verfallen in unangebrachte Vorsicht, checken, wenn ein Einsatz angebracht wäre – und gewinnen um dieses eine Stück weniger!

Wesentlich einschneidender ist jedoch die zweite Regel! All die Einsätze, die in übertriebenen Optimismus, ungenaue Kalkulationen, unangebrachte Bluffs, Neugier, falsches Einschätzen des Gegners und sonstigen Leichtsinn investiert werden, summieren sich im Laufe des Jahres zu respektablen Summen.

Dazu eine kleine Geschichte von Mike Caro: Ein Pokerspieler, der übers Jahr 50.000 Dollar verloren hatte, wird von einer guten Fee nach seinem sehnlichsten Wunsch gefragt. Wie zu erwarten, möchte er seinen Verlust wettgemacht haben. Darauf möchte die Fee wissen:

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