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Das Beste für meine Katze von Bessant, Claire (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.01.2018
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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Das Beste für meine Katze

Katzen sind wundervolle Gefährten, die Behaglichkeit vermitteln und Vergnügen bereiten. Aber vor allem sind sie geheimnisvolle Wesen, deren Verhalten genauso oft entzückt wie verwirrt. Doch wie gut kennen wir sie wirklich? Und was brauchen sie von uns? Dieses Buch ist der Schlüssel, um Katzen zu verstehen und ihnen ein glückliches Leben zu bieten. Der Leser erfährt, was Miauen genau bedeutet, wie man die Körpersprache der Katze liest, welche Vorlieben und Abneigungen sie hat und wie man sie richtig versorgt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 11.01.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783962150679
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 1397 kBytes
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Das Beste für meine Katze

1
EIN PERFEKTES HAUSTIER FÜR MICH

Ein soziales, zweibeiniges Wesen, das der Sprache mächtig ist, trifft auf ein vierbeiniges Raubtier an der Spitze der Nahrungskette. Es ist Liebe auf den ersten Blick - auf Seiten der Zweibeiner. Inzwischen hat sich die Partnerschaft der beiden bewährt: Sie ist stabil, kommt ohne Eifersucht aus und lässt dem Raubtier weitgehende Freiheiten, erlaubt sogar andere Beziehungen. Ist das nicht zu schön, um wahr zu sein? Wie konnte eine solche Beziehung Bestand haben? Sie hat nicht nur gehalten, sondern ist sogar noch sehr viel stärker geworden! Mann (vermutlich häufiger Frau) trifft Katze und ist fasziniert. Das Geheimnis dieser Beziehung ist das stabile Band.

Früher akzeptierte die Gesellschaft nicht bedingungslos, dass ein Mensch in ein Tier vernarrt war. Ein arbeitender Hund stand in hohem Ansehen, denn er erfüllte eine Aufgabe. Die Menschen durften ihm mit Respekt und Zuneigung begegnen, denn er leistete etwas dafür. Die Katze hatte dagegen keine echte Aufgabe, außer, dass sie gelegentlich Mäuse fing, und galt lange als nutzloser Kostgänger - geduldet, aber nicht geliebt. Wer seine Zuneigung zu Katzen offen bekannte, galt als merkwürdig. Manche Frau des Mittelalters wurde wegen ihrer Liebe zu Katzen sogar als Hexe beschimpft und bis in jüngste Zeit kam es durchaus vor, dass in der Zuneigung zu Katzen eine "kompensierte Liebe zu Kindern" gesehen wurde.

Zeiten und Einstellungen haben sich gewandelt. Die Katze hat den Haushund vom Spitzenplatz am Feuer verdrängt. Sie muss sich nicht länger im Freien durchschlagen, sondern darf auf dem besten Sessel des Menschen und auf seinen weichsten Kissen Platz nehmen. In Großbritannien leben mehr Hauskatzen als -hunde (7,5 Mio. Katzen gegen 6,1 Mio. Hunde). Die Katzen leben in etwa 5 Mio. Haushalten, was statistisch 1,5 Katzen pro Katzenhaushalt bedeutet. Während sich die meisten Menschen mit einem Hund zufriedengeben, füttern die meisten Katzenhalter mehr als eine Katze. Nur ein Fünftel der Hundehalter haben mehr als einen Hund, dagegen leisten sich über ein Drittel der Katzenhalter mindestens zwei Katzen - davon aber später.

Heute ist es gesellschaftlich akzeptiert, seine Liebe zu Katzen zu zeigen. Auch die Anerkennung für den hart arbeitenden Hund, der vor dem Haus in seiner Hütte hauste, hat sich gewandelt. So gut wie alle Hunde leben heute als Haustier mit Familienanschluss in der Wohnung. Die Liebe zu Tieren wird nicht nur allgemein anerkannt, sondern die Gesellschaft reagiert ablehnend, wenn jemand sein Tier vernachlässigt. Von diesem Wandel in unserer Einstellung haben besonders die Katzen profitiert. Ihre Anpassungsfähigkeit kam ihnen dabei zugute.

Wie kommt es, dass die Katzen innerhalb kurzer Zeit vom wenig geachteten Mäusejäger zum geliebten Hausgenossen aufgestiegen sind? Haben sie ihr Verhalten geändert? Tatsächlich haben sich nicht die Katzen, sondern die Menschen geändert. Die Katzen sind geschickt in eine Lücke geschlüpft, die durch Veränderungen in der Lebensweise der Menschen entstand, und sie haben sich komfortabel darin eingerichtet. Was könnten die Gründe dafür sein?

GENÜGEND ZEIT?

Zu keiner Zeit waren wir so beschäftigt wie heute. Die Menschen arbeiten härter und länger und viele Arbeitgeber erwarten zusätzlich Mehrarbeit. Natürlich fehlen die warnenden Stimmen nicht, die den Wert der Familie betonen und den Eltern empfehlen, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Dennoch bleibt es nicht aus, dass zusätzliche Arbeit die Eltern länger von zu Hause fernhält. Dies gilt auch für Selbstständige, die jede Gelegenheit für Geschäfte nützen und fast rund um die Uhr zur Verfügung stehen müssen. Es ist ein Teufelskreis. Die Verkürzung der Wochenarbeitszeit zugunsten von mehr Familie und Hobbys ist ein hehres Ziel, das aber nur von wenigen wirklich genutzt werden kann - die Arbeitsbelastung lässt das nicht zu.

Die Aufgabenstellung in der Familie änderte sich

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