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DogTeam Mehrhundehaltung - für ein entspanntes Miteinander von Löckenhoff, Ursula (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.11.2018
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
19,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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DogTeam

Ursula Löckenhoff ist Expertin für Mehrhundehaltung. Sie erklärt, was es bei der Haltung von zwei oder mehr Hunden zu beachten gilt, damit eine harmonische Gruppe entsteht, in der sich Hund und Mensch wohlfühlen. Mit ihrem einzigartigen Ansatz zeigt sie, wie man Strukturen schafft, in die sich jeder Hund einbringen kann, und wie man als Hundehalter so kommuniziert, dass man die gesamte Gruppe erfolgreich führen kann. So entsteht ein echtes DogTeam, in dem jeder Hund seine Aufgabe findet und das auch im Freilauf und bei Fremdhundebegegnungen bestens funktioniert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 22.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440161623
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
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DogTeam

ZUTATEN FÜR EINE GRUPPE

Meine Hunde, auch unsere Hundegäste, leben mit uns im Haus und nehmen am Familienalltag teil. Wir leben in einer Gemeinschaft und fühlen uns wohl im Miteinander.

"Wo keine Gemeinschaft ist, da kann auch keine Freundschaft sein."

Platon

Die Hunde sind die Gruppenmitglieder, wobei das DogTeam nicht zu groß sein sollte, nur so können sich alle Hunde miteinander austauschen und untereinander soziale Beziehungen knüpfen. Der Mensch übernimmt die Aufgabe, die Gruppe zu leiten, denn auch eine Hundegruppe braucht einen Gruppenleiter - ich möchte es "Leitmensch" nennen. Er definiert Normen, Werte und Tagesabläufe und etabliert ein Regelwerk , bei dem sich die Hunde in einem gesunden Maß einbringen können. Darüber hinaus wird eine eigene Gruppenkultur geschaffen, die den Alltag für alle "Angehörigen" passend strukturiert. Jeder kennt jeden und ist sich des anderen bewusst. Über den sozialen Austausch werden unterschiedliche oder auch gleiche Interessen sowie individuelle Aufgaben gefunden.

In meiner Gruppe kann ich Whippet Elsa dabei beobachten, wie sie rasend schnell große Bögen rennt, während Schäferhund Wolfi, typisch Hütehund, sie am liebsten auf der Stelle halten würde. Er setzt ihr also nach, um sie zu begrenzen. Während des "Fangspiels" gehen beide ihren rassetypischen Interessen nach. Dabei erfüllen beide eine Aufgabe, die sie jeweils zufriedenstellt.

Die innerhalb der Gruppe ablaufenden sozialen Interaktionen sind für mich immer wieder aufs Neue spannend zu beobachten. Die Gruppe schafft Vertrautheit, es werden Freundschaften aber auch Konflikte ausgetauscht.

Der Mensch leitet seine Hunde im Miteinander an.

Ein weiteres Beispiel: Wolfi weiß, dass Elsa mitten im "Fangspiel" umdreht, sich ihm entgegenstellt, um ihn fest in die Lefze zu beißen. So kann sie sich gegen den größeren Rüden positionieren. Schon während sie wendet, weicht Wolfi aus, natürlich nicht, ohne sich gleichzeitig lautstark zu beschweren. Elsa weiß, dass ich aufgrund Wolfis nicht zu überhörender Beschwerde eingreife und die Situation in ihrem Sinne löse. Wolfi ist das auch recht, denn wer hat schon gern einen Whippet in der Lefze hängen? Beide Hunde interagieren unter meiner Aufsicht. Sie wissen, dass ich sie jeweils schütze und was sie vom anderen in bestimmten Situationen zu erwarten haben.

Dieses Wissen ist nichts anderes als eine Erwartungssicherheit, die für die Hunde, genauso wie für ihren Leitmenschen, auf den in und mit der Gruppe gemachten Erfahrungen basiert.

MENSCH + HUNDE = HUNDEGRUPPE

Der Hundehalter und seine Hunde bilden eine Gruppe. Sie setzt sich folgendermaßen zusammen:

1. Gruppenleiter = Leitmensch (der Hundehalter)

Er ist Orientierungspunkt (Vertrauensperson),
steuert Kommunikation, verwaltet die Ressourcen und etabliert die GRUPPENREGELN.
2. Gruppenmitglieder = Hundegruppe (die Hunde)

Die Mitgliederanzahl ist begrenzt, so ist ein sozialer Austausch zwischen allen möglich.
Eine Gruppe schafft Vertrautheit und Zugehörigkeit ("Wir-Gefühl").
3. Regelwerk = Strukturen für den Alltag

Es wird über eine verständliche Kommunikation etabliert.
4. Gruppenziel = Sicherung der Gruppenexistenz

Nach innen harmonisch zusammenleben.
Nach außen eine Gemeinschaft beziehungsweise eine geordnete Einheit abbilden.
Alle verbindet das Bedürfnis nach Zugehörigkeit.
RUDEL ODER GRUPPE

Bleiben wir zunächst bei der Definition des Begriffes "Gruppe". Müssten wir nicht von einem Rudel sprechen, wenn wir an mehr als einen Hund denken? Nein, nicht wirklich, denn ein Rudel ist ein Familienverbund, sprich Eltern- und Jungtiere. Halten wir mehr als einen Hund, sind diese jedoch meist zusammengewü

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