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Hund und Kind - mit Martin Rütter So werden sie zum perfekten Team von Rütter, Martin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.11.2017
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Hund und Kind - mit Martin Rütter

Martin Rütter und Andrea Buisman beraten Familien in allen Fragen rund um Kind und Hund. Warum ist es so wichtig, dass der Hund zur Familie passt, und wie findet man den Traumhund? Welche Regeln müssen sowohl vom Hund als auch von den Kindern eingehalten werden? Kinder erfahren, wie sich ein Hund verständigt, welche Bedürfnisse er hat und wo sie bei der täglichen Pflege mithelfen können. Außerdem präsentieren die Autoren spannende Vorschläge für Spiele mit dem Hund und Aktivitäten beim Spaziergang - für alle Altersstufen, vom Kindergartenkind bis hin zum Teenager.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 23.11.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440158746
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 115626 kBytes
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Hund und Kind - mit Martin Rütter

Warum Hunde für Kinder so wichtig sind

Fast jedes Kind kommt irgendwann mit dem Wunsch zu seinen Eltern: "Bekomme ich einen Hund?" Einen Freund, dessen weiches Fell man streicheln und mit dem man "durch dick und dünn" gehen kann. Dieser Wunsch wird häufig noch durch Fernsehfilme gefördert, in denen Hunde mit wahrlich traumhaften Eigenschaften zusammen mit Kindern die spannendsten Abenteuer erleben. Diese Hunde sind immer unkompliziert, hören selbstverständlich aufs Wort und besitzen darüber hinaus noch unglaubliche Fähigkeiten. Sie spüren Verbrecher auf, verstehen jedes Wort und haben einen sechsten Sinn dafür, wenn ein Kind in Schwierigkeiten steckt. Dieses wird natürlich dann vom Fernsehhund souverän gerettet! Doch auch wenn viele dieser Eigenschaften beim Familienhund eher selten zu finden sind, ist der Wunsch nach einem vierbeinigen Begleiter für die meisten Eltern gut nachvollziehbar. Denn ein Hund kann als ganz normaler Familienhund so viel bieten. Gut ausgewählt, erzogen und in die Familie integriert, kann er für Kinder nicht nur Begleiter, Freund und Kuschelpartner sein, sondern auch die kindliche Entwicklung ungemein fördern.
RAUS IN DIE NATUR

Ein Hund ist ein Lebewesen, das in der heutigen Zeit der Naturentfremdung noch die Möglichkeit des Naturerlebens bietet. In einer Zeit, in der viele Kinder den Wald nur noch aus dem Fernsehen kennen und fest davon überzeugt sind, dass Kühe "lila" sind, ist es wichtiger denn je geworden, Kindern Natur so nahe wie möglich zu bringen. Der Hund als Lebewesen bietet so den direkten natürlichen Kontakt und somit einen Gegensatz zu einer technisierten Welt mit Fernseher, Computer und Smartphone.

Und nicht nur das! Ein Hund hat Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen. Mit dem Hund muss man nach draußen gehen, er muss sich lösen, sich bewegen können, seinen Bedürfnissen nachgehen. Daher heißt es im Zusammenleben mit Hund mehrfach am Tag: "Raus in die Natur".

Malina und Mischlingshündin Luzi erkunden gemeinsam den Wald. Beim Balancieren über einen Baumstamm lernen beide, ihre Bewegungen zu koordinieren.

War es früher selbstverständlich, dass man sich als Kind am Nachmittag nach Schule und Hausaufgaben draußen mit den Freunden zum Spielen traf, sieht das heute leider ganz anders aus. Selbst Grundschulkinder besitzen bereits ein Handy, die Kommunikation findet oft schon in diesem Alter nicht mehr persönlich, sondern per Kurznachricht statt. Und als Teenager kennt man dann den Status seiner Freunde via Facebook genau und tauscht sich über die sozialen Netzwerke aus. Anstatt draußen "Räuber und Gendarm" zu spielen, ist man online via Playstation verbunden und spielt, jeder für sich in seinem Zimmer vor seinem Computer sitzend, verbunden mit anderen Jugendlichen, ein Online-Computerspiel. Das "echte Leben" spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Zwar gab es eine Zeit, in der das "Computer-Haustier", wie z. B. das Tamagotchi, sehr in Mode war, mittlerweile hat dieser Trend jedoch wieder deutlich nachgelassen. Es ist eben doch ein Unterschied, ob man ein Tier versorgt, das nur auf einem Computer existiert oder aber den Alltag mit einem lebendigen Tier teilt. Bei der Hundehaltung geht es nämlich nicht darum, die meisten Punkte eines Spiels zu ergattern, andere auszustechen und der Beste zu sein. Es geht darum, sich auf ein anderes Lebewesen einzulassen, dessen Bedürfnisse zu erkennen und eine Bindung einzugehen, eine Beziehung aufzubauen.

Wer eine Beziehung zu einem anderen Lebewesen aufbaut, bekommt immer auch eine Rückmeldung, es entsteht eine Interaktion. Der Hund gibt dem Kind damit etwas wieder, und das kann ein auf dem Computer geschaffenes "Haustier" eben nicht leisten.

WICHTIG

Naturerlebnis pur

Damit eine Beziehung zum Hund entstehen kann, müssen Kinder den Hund mit seinen Bedürfnissen wahrnehmen. Ein Hund kann nun einmal nicht nur im Haus gehalten werden. Er benötigt regelmäßig

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