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Hunde, die bellen, beißen doch Das kleine Lexikon der Hundeirrtümer von Buergel-Goodwin, Hanna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.12.2012
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
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Hunde, die bellen, beißen doch

"Große Hunde brauchen mehr Auslauf", "Hunde, die bellen, beißen nicht", "Der hat noch Welpenschutz". Manche Mythen über Erziehung und Pflege unserer geliebten Vierbeiner halten sich hartnäckig. Doch welche sind falsch und welche richtig? Die beiden Hundetrainerinnen Regina Fest und Hanna Buergel-Goodwin zeigen: Wenn der Mensch Führungsqualität beweist, folgt der Hund von ganz alleine.

Regina Fest, geboren 1951 in Berlin, ist freie Mitarbeiterin beim Bayerischen Fernsehen und ausgebildete Tierpsychologin. Als Hundeverhaltensberaterin ist sie spezialisiert auf Einzeltraining.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 10.12.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492959049
    Verlag: Piper
    Größe: 3272 kBytes
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Hunde, die bellen, beißen doch

Vorwort Wir erleben in unserer langjährigen Praxis als Hundetrainer und Tierpsychologen immer wieder Hundehalter, die mit ihrem Vierbeiner rundum harmonisch zusammenleben wollen. Sie möchten ihn problemlos überallhin mitnehmen und stolz auf ihn sein können. Folgt er dann noch zuverlässig, ist das Glück mit Hund perfekt. Doch so reibungslos funktioniert dies selten, da viel Wissen über den Hund auf Irrtümern beruht. Deshalb haben wir dieses Lexikon geschrieben, in dem wir auf eine lockere und anschauliche Weise erklären, wie ein Vierbeiner "denkt" und warum es zu Missverständnissen in der Mensch-Hund-Beziehung kommen kann. Die für den Hundehalter relevanten Themen werden leicht verständlich dargelegt, sodass sie effektiv umgesetzt werden können. Dem Leser wird unter anderem lebensnah vermittelt, warum es ein Irrtum ist, dass sich nur abgeleinte Hunde wohlfühlen, Anspringen oder Schwanzwedeln pure Freude ausdrücken, sie ihre Menschen absichtlich ärgern und gähnende Vierbeiner stets müde sind. Das Buch ist praxisorientiert und gibt leicht verständliche Anleitungen für den Zweibeiner, damit der Vierbeiner unter anderem lernt, zuverlässig zu kommen oder locker an der Leine zu gehen. Zusätzlich erfährt der Hundebesitzer viel Neues über den besten Freund des Menschen, den Hund. Hanna Buergel-Goodwin Regina Fest A Nur abgeleinte Hunde fühlen sich wohl Ist es Zeit für einen Spaziergang mit dem Vierbeiner, findet fast überall das gleiche Ritual statt. Der Hund steht freudig an der Haustür, sein Besitzer macht sich für den Ausflug fertig und greift schließlich zur Leine. Mit dem angeleinten Hund geht es dann auf dem kürzesten Weg zum Feld oder in den Park, damit das Tier schnellstmöglich nach Herzenslust frei herumlaufen kann. Nichts finden die meisten Hundebesitzer schrecklicher, als ihren Liebling an der Leine führen zu müssen. Sie sehen darin eine Freiheitsberaubung, die den Hund in seinem Bewegungsdrang stark einschränkt. Sie glauben, dass sich nur ein abgeleinter Hund wohlfühlt. Doch das stimmt nicht in jedem Fall! Eine Leine hat für den Vierbeiner weitaus mehr Bedeutung als lediglich ein Strick mit einem Karabiner. Sie ist vor allem der verlängerte Arm des Menschen und die direkte Verbindung zwischen Zwei- und Vierbeiner. Dadurch gibt sie dem Hund unter anderem Sicherheit! Hier eine typische Alltagssituation: Endlich ist es wieder Samstag, und der Hundebesitzer freut sich, mit seiner Familie zum Fußballspiel zu gehen, bei dem sein Sohn mitspielt. Selbstverständlich darf ihr lebhafter Border-Collie-Labrador-Mischling, der mittlerweile das Maskottchen der Mannschaft geworden ist, nicht fehlen. Auf dem Fußballplatz sind bereits eine Menge Zuschauer versammelt, Musik spielt, und viele Kinder laufen herum. Da ihr Vierbeiner gut hört und sehr verträglich ist, lässt die Familie ihn ohne Leine laufen. Damit tut sie ihm allerdings keinen Gefallen. Angeleint würde er sich viel wohler fühlen, denn so muss er immer darauf achten, seine Besitzer nicht zu verlieren. Gleichzeitig ist er gezwungen, auf die fremden Leute zu schauen, um nicht übersehen zu werden. Als sich die Familie endlich auf dem Rasen niederlässt, kann auch er sich ausruhen. Dann beginnt das Fußballspiel, was der Hund als Ballfan äußerst spannend findet. Sofort versucht er auf das Spielfeld zu laufen, doch es ertönt ein strenges "Hier!" und "Bleib!". Auch wenn er daraufhin brav liegen bleibt, steht er enorm unter Spannung, denn er hofft auf eine weitere Gelegenheit, sich den Ball holen zu können. Auch diese Situation wäre für ihn an der Leine entspannter, er wäre mit seinem Menschen verbunden, könnte ruhig liegen bleiben und sogar ein Schläfchen machen. Bei Veranstaltungen wie dieser oder anderen Menschenansammlungen, etwa in einer Fußgängerzone, mögen Vierbeiner gern angeleint sein. Auch alte Hunde, die nicht mehr gut sehen oder hören, fühlen sich an der Leine wohler. Hat ein Hund Angst vor Artgenossen, könnte es z

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