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Hunde im Großstadt-Dschungel Stadtklar von Anfang an von Oehme, Nick (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.09.2016
  • Verlag: Kynos
eBook (PDF)
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Hunde im Großstadt-Dschungel

Hundehaltung in der Großstadt - ist das denn artgerecht? Geht es auch ohne Garten, was muss ich bei Welpenauswahl und bei der Erziehung besonders beachten, welche Möglichkeiten und Risiken birgt das Hundeleben in der Stadt? Die Hundetrainer Susanne Wille und Nick Oehme beantworten diese und viele weitere Fragen und weisen von Busfahren über Müllfressen bis zu Streusalz auf Besonderheiten des städtischen Lebens mit Hund hin. Was tun, wenn es bei Begegnungen unvorhergesehen eng wird, man nicht immer reagieren kann, wie im Lehrbuch gefordert und wie man bei Mitmenschen nicht aneckt sind weitere wichtige Themen. Voll von nützlichen Ratschlägen und lebensnahen Tipps aus der Praxis hilft dieses Buch, sich auf zwei Beinen und vier Pfoten sicher durch den Großstadtdschungel zu bewegen. Susanne Wille ist studierte Erziehungs- und Sozialwissenschaftlerin und promoviert zurzeit zum Thema tiergestützte Intervention - ein Thema, dem sie sich auch in der Praxis stark widmet. Seit 2003 führt sie in Erfurt eine erfolgreiche Hundeschule. Den Schwerpunkt legt sie auf die Ausbildung von Menschen und deren Hunden, vom Welpen bis zum Hundeführerschein. Neben zahlreichen Qualifikationen im Hundebereich wie Therapiehundetrainerin, Assistenzhundetrainerin und zertifizierte tiergestützte Fachkraft ist sie auch anerkannte Sachverständige des Landes Thüringen für die Abnahme von Sachkundeprüfungen und Wesenstests nach der Gefahrhundeverordnung. Neben der Arbeit mit dem Hund ist sie gefragte Referentin an privaten und öffentlichen Bildungseinrichtungen. Es begleiten sie ihre vier Hunde Nero, Fine, Paulina und Peter. Nick Oehme ist zertifizierter Hundetrainer und Kursleiter in der Hundeschule von Susanne Wille. Mit seiner Frau Stephanie und dem Papillon-Rüden Angelo, der anfangs für allerhand Wirbel in der städtischen Zweiraumwohnung sorgte, lebt er in Erfurt. Inspiriert von seinem Studium der Philosophie und der Sportwissenschaften sucht Nick heute begeistert die Verbindung zwischen den Themen Philosophie, Sport und Hund. Sein Ziel ist es dabei, den Menschen mit seiner Natur zu konfrontieren und zu zeigen, was man als moderner Hundebesitzer von seinem Vierbeiner lernen kann. Neben den Beschäftigungs- und Gruppenkursen in der Hundeschule ist er Referent für unkonventionelle Vorträge wie 'Philosophie der Hunde'.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 216
    Erscheinungsdatum: 23.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954641277
    Verlag: Kynos
    Größe: 98882 kBytes
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Hunde im Großstadt-Dschungel

1.

Hunde und die Großstadt

Was uns Hunde geben können

Termin hier, Arbeit dort. Schnell ins Internet. E-Mails checken. Freundschaften im sozialen Netzwerk pflegen. Dann noch schnell zum Sport. Ach ja ... zu guter Letzt noch einkaufen. Nein! Schon wieder etwas vergessen. Jetzt aber erst einmal etwas essen, damit man dann gleich wieder dieses und jenes erledigen kann. Handy klingelt. Wer will jetzt schon wieder was?

Das Leben ist stark vom technischen Fortschritt gezeichnet und innere Ruhe sowie "Single-Tasking" erscheinen einem wie Relikte längst vergangener Zeit oder wie moderne Esoterik- Strömungen. Könnte da die Anschaffung eines Familienmitglieds mit Fell nicht der Ausweg sein, dem alltäglichen Stress zukünftig zumindest zuhause besser entfliehen zu können und eine aktivere Freizeit zu haben? Auf jeden Fall hält einen der Welpe zu Beginn ordentlich auf Trab. Alle zwei Stunden runtergehen, damit das Geschäft draußen und nicht in der Wohnung verrichtet wird, besonders viel Ordnung halten, da alle herumliegenden Teile vermutlich ein hübsches Welpenzahnmuster erhalten und plötzlich (wieder) ein kleines Familienmitglied, welches alle Aufmerksamkeit und Führsorge beansprucht.

Belohnt werden wir mit unzähligen witzigen Situationen, wenn sich der kleine Held in der Sofadecke eingewickelt hat und über seine Pfoten stolpernd nicht mehr herausfindet, wenn er mit Schluckauf auf unserem Schoß liegt und sich ständig neuen Blödsinn einfallen lässt.

Die Liebe zum Hund ist Balsam für die Seele.

Allerdings bemerkt man auch schnell, dass Hundehaltung eine mehr oder weniger große Herausforderung darstellen kann. Nach kurzer Eingewöhnungsphase im neuen Heim werden vielleicht auch erste Probleme sichtbar. Der eine Welpe hat große Schwierigkeiten, alleine zu bleiben, ein anderer benimmt sich gar nicht wie ein kleiner zuckersüßer Welpe, sondern beißt mit seinen kleinen, spitzen Zähnen in alles, was sich bewegt. Oder der Welpe wollte erst gar nicht laufen, zieht dann aber plötzlich mit aller Kraft, die der kleine Körper so hergibt, von einer Stelle zur nächsten. Hinzu kommt, dass Hundehalter häufig erleben, dass scheinbar jeder Hundebesitzer ein Trainer sein muss und man auch ungefragt stets Hinweise bekommt, wie denn das mit der Hundeerziehung anzugehen sei, so dass man letztlich erst recht nicht mehr weiß, was man nun tun soll und was nicht. Übrig bleiben Fragen über Fragen.

In den ersten beiden Jahren als neuer Hundehalter fühlt man sich so manches Mal überfordert, vor allem in der Zeit der anstrengenden Pubertät des Vierbeiners. Doch gerade hier liegt meist der Wendepunkt des gestressten Hundebesitzers. Schafft man es, die Hürden der ersten beiden Jahre gemeinsam mit seinem Hund zu meistern, liegt das ersehnte Ziel von Ruhe und Stressfreiheit in greifbarer Nähe. Denn das ist der Zeitraum, den der Hund zum Erwachsenwerden benötigt, um mit Herrchen und / oder Frauchen ein eingespieltes Team zu werden.

In dieser Phase des Teamwerdens sollte man seinen Blick immer auf die positiven Dinge lenken, denn Hunde haben die Eigenschaft, unsere Wahrnehmung auf die Gegenwart zu richten. Im täglichen Üben, Auseinandersetzen mit diversen Reizquellen oder Verhindern von städtischer Taubenjagd befindet man sich in völliger Konzentration auf eine einzige Sache. Nach Hause zu kommen und wedelnd, fast sterbend vor Freude begrüßt zu werden, ist ebenso ein Moment, den wir zwischenmenschlich eher selten erleben.

Ein wohl erzogener Stadthund wirkt positiv auf unsere körperliche und seelische Gesundheit und ist eine Schnittstelle zwischen technischem Zeitalter und Natur.

Doch die positive Mensch-Hund-Beziehung kann noch mehr. Welche Wirkungen speziell die Beziehung zu Hunden auf das Wohlergehen des Menschen hat, wird mittlerweile weltweit in Forschungskreisen, Universitäten und Dachverbänden untersucht. Insg

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