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Die ultimative Fuck-it-Liste 222 Dinge, die du niemals im Leben tun solltest von Lang, A. L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2018
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Die ultimative Fuck-it-Liste

Tun Sie's nicht!
Sie wollen die Welt bereisen?
Sie mögen glauben, es koste rein gar nichts, das Nordlicht zu sehen, aber trotzdem müssen Sie eine Hypothek auf Ihr Haus aufnehmen, um eine Runde Drinks in Island bezahlen zu können. In Norwegen treibt Sie die Betrachtung dieses Freiluft-Äquivalents zur Lavalampe noch tiefer in den Ruin - zumal wenn Sie auch etwas essen wollen. Unverblümt ausgedrückt: Lassen Sie es. Lassen Sie es einfach sein. Die Welt zu bereisen ist teuer, gefährlich, unbequem, verwirrend und letztendlich eine riesige Enttäuschung. Im Grunde wie die Ehe, aber ohne den unbedenklichen Sex.
Alles Nähere zu diesem und 221 weiteren Punkten für die ultimative Not-to-do-Liste in diesem Buch

A. L. Langs Liste der Lebensträume war bereits früh abgearbeitet, nämlich nach der Veröffentlichung von fünf Büchern, von denen es eines auf die Bestsellerliste der New York Times schaffte.
Heute ist A. L. Lang älter und weiser und konzentriert sich lieber auf die wichtigen Dinge im Leben ... wie etwa die Anfertigung der Steuererklärung, ohne darüber den Lebenswillen zu verlieren.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 11.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641203085
    Verlag: Heyne
    Serie: Heyne Bücher .60422
    Originaltitel: The F ck-it List
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Die ultimative Fuck-it-Liste

1

Was Sie nicht tun sollten, wenn Sie die Welt bereisen

Auf einem Langstreckenflug neben einem Zeugen Jehovahs sitzen

Unverblümt ausgedrückt: Lassen Sie es. Lassen Sie es einfach sein. Die Welt zu bereisen ist teuer, gefährlich, unbequem, verwirrend und letztendlich eine riesige Enttäuschung. Im Grunde wie die Ehe, aber ohne den unbedenklichen Sex.

Im Zeitalter von FOMO und YOLO (wer nicht weiß, was das ist, muss es nachschlagen) ist das sicher schwer begreiflich. Aber ganz im Ernst: Der Eiffelturm sieht auch im wahren Leben aus wie ein Gebilde aus einem riesigen Metallbaukasten, genau wie auf dem Facebook-Foto, das Sie eben gesehen haben. Der Grand Canyon ist nichts weiter als ein verklärtes Felsloch. Las Vegas ist genauso geschmacklos und kitschig, wie Sie es sich vermutlich vorstellen. Die brasilianischen Favelas und die Müllhalden in Kalkutta sind wirklich so trostlos, wie es die einfühlsamen Dokumentarfilme im Fernsehen vermitteln. Und seien wir ehrlich: Wer eine Eisscholle in der Antarktis gesehen hat, kennt sie alle.

Dokumentarfilmer wie Stephen Fry, Michael Palin und David Attenborough stellen das zwar anders dar. Aber die bekommen ja auch enorme Summen dafür bezahlt, auf Scootern durch die Gegend zu fahren. Außerdem sind sie im Normalfall mit einem Profiteam unterwegs - nicht mit ihrer Familie.

Es darf bezweifelt werden, dass Leute, die im Fernsehen Reiseziele anpreisen, ständig mit Sätzen wie "Sind wir bald da?", "Gibt es hier auch Pommes?" und "Ich will nach Hause!" bombardiert werden. Es sei denn, sie haben Kai Pflaume dabei.

Sind Sie der geborene Jetsetter?

Trotz seiner Allgegenwärtigkeit auf Wunschlisten ist das Vorhaben, die Welt zu bereisen, nicht für jeden das Richtige. Manche Menschen sind von der Natur einfach nicht mit der Forrest-Gump-artigen Gutmütigkeit und dem Lemmingverhalten ausgestattet, die nötig sind, um sich durch die verschiedenen Höllen auf Erden zu kämpfen. Mithilfe des folgenden Tests können Sie herausfinden, wie wohl Sie sich dabei fühlen, Ihre Komfortzone zu verlassen. Ein an den Rollstuhl gefesselter Clubanimateur, der in naher Zukunft keine Arschbomben in den flachen Bereich eines Hotelpools mehr machen wird, hat ihn exklusiv für dieses Buch zusammengestellt.

Auf Fernreisen genieße ich es,
a. im Flughafen auf dem Boden zu schlafen.

b. mich im öffentlichen Verkehrsnetz zu verirren.

c. Leute zu fragen, ob sie Deutsch oder Englisch sprechen.

d. mich bei Daheimgebliebenen zu beklagen.

Wenn ich spätabends im Hotelzimmer bin, genieße ich es,
a. dem Stromgenerator vor meinem Fenster zu lauschen.

b. Seifenopern in einer fremden Sprache zu schauen.

c. den eingetrockneten Schinken auf dem 25-Euro-Sandwich zu essen, das der Zimmerservice gebracht hat.

d. bitterböse Bewertungen auf TripAdvisor zu schreiben.

Wenn ich wieder nach Hause komme, lade ich freudig
a. alle meine Fotos auf Facebook hoch.

b. alle meine Fotos auf Instagram hoch.

c. alle meine Fotos als Hintergrundbilder auf meinen PC am Arbeitsplatz.

d. Anleitungen zum Bombenbau aus dem Darknet runter.

Wann geht es los?

Wenn Sie bei irgendeiner Frage etwas anderes als d angekreuzt haben, dann wünsche ich Ihnen eine gute Reise, Sie Idiot. Und vergessen Sie nicht, vor der Abreise Ihr E-Zigaretten-Ladegerät auszustöpseln, Ihren Koffer selbst zu packen, sich zu weigern, das Gepäck anderer zu tragen, und Ihre Nachbarn daran zu erinnern, sich um den Sauerteig zu kümmern, den Sie angesetzt haben (obwohl Sie genau wissen, dass die es vergessen werden).

Vermeidungstechniken für Reiseunwillige

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