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Reise Know-How Sprachführer Tschechisch - Wort für Wort: Kauderwelsch-Band 32 von Wortmann, Martin (eBook)

  • Verlag: Reise Know-How Verlag Peter Rump
eBook (PDF)
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Reise Know-How Sprachführer Tschechisch - Wort für Wort: Kauderwelsch-Band 32

Prag, gerade einmal zwei Autostunden von Dresden entfernt, ist ein europäisches Touristenziel ersten Ranges. Auch das tschechische Hinterland hat zahlreiche Schätze zu bieten, die immer noch vergleichsweise Wenigen bekannt sind. Auf geschäftlicher Ebene gibt es intensive Kontakte zum Nachbarland. Doch die tschechische Sprache bleibt für die meisten Besucher ein Geheimnis. Der Kauderwelsch-Sprachführer Tschechisch bietet einen schnellen Einstieg in die Sprache. Alle fremdsprachigen Sätze im Buch werden auch in einer direkten Wort-für-Wort-Übersetzung wiedergegeben, die das Verständnis für den Aufbau der fremden Sprache erleichtert. Die Grammatik wird kurz und verständlich erklärt soweit es für einen einfachen Sprachgebrauch nötig ist. Das Wörterbuch am Ende hält einen Grundwortschatz und Begriffe für Reisesituationen bereit. Wissenswertes über Land und Leute und Besonderheiten der Kommunikation werden nebenbei vermittelt. Kauderwelsch-Bücher sind keine Sprachlehrbücher aber viel mehr als ein üblicher Reisesprachführer. Ziel ist, schon nach kurzer Zeit tatsächlich zu sprechen, wenn auch nicht immer druckreif. Wer sich ein wenig Zeit zur Vorbereitung nimmt, kann mit Kauderwelsch auf Reisen in einen intensiveren Kontakt mit den Einheimischen treten und Erfahrungen machen, die sprachlosen Reisenden verborgen bleiben. Mit über 220 Bänden ist Kauderwelsch eine der größten Sprachführerreihen der Welt. Ob das Englisch, Französisch oder Spanisch aufgefrischt werden soll oder ein Einstieg in Chinesisch, Persisch, Wolof, Kisuaheli oder Albanisch gesucht wird: Kauderwelsch bietet Sprachführer für alle Weltsprachen der Welt und für viele kleinere und unbekanntere Sprachen. Kauderwelsch-Sprachführer von Reise Know-How - die handlichen und alltagstauglichen Sprachbücher für Reisende. Martin Wortmann, Jahrgang 1957, ist Tschechien seit der Schulzeit durch persönliche Beziehungen eng verbunden. Im Rahmen des Studiums (u.a. Geschichte) verbrachte er ein Jahr in Prag, lernte fließend Tschechisch und verfasste im Anschluss das vorliegende Büchlein. Getreu dem tschechischen Sprichwort Kolik jazyk? mluví?, tolikrát jsi ?lov?k - 'Soviele Sprachen du sprichst, so viele Male bist du ein Mensch.' fühlt er sich seitdem ein wenig als Tscheche und nimmt an der dortigen Entwicklung regen Anteil. Durch regelmäßige Kontakte zu seinen tschechischen Freunden hält er seine Kenntnisse auf dem Laufenden und den Sprachführer aktuell. Nach weiteren Auslandsaufenthalten und langjähriger Tätigkeit als Lehrer ist Martin Wortmann heute Geschäftsführer einer Internatsschule.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 112
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783831741502
    Verlag: Reise Know-How Verlag Peter Rump
    Größe: 2034 kBytes
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Reise Know-How Sprachführer Tschechisch - Wort für Wort: Kauderwelsch-Band 32

Begleitendes Tonmaterial

Zu diesem Buch ist zusätzlich ein AusspracheTrainer als MP3-Download erhältlich unter


Auch erhältlich auf Audio-CD unter


Der AusspracheTrainer enthält alle Sätze und Redewendungen, die in diesem Buch mit einem markiert sind.

Hörproben: In ausgewählten Kapiteln im Konversationsteil dieses Buches können Sie sich unter den dort angegebenen Links Ausschnitte aus dem AusspracheTrainer anhören.
Die tschechische Republik

Die "Ceská Republika" ist ein ganz junger Staat - entstanden erst Anfang des Jahres 1993. Tschechen und die tschechische Sprache gibt es aber schon über tausend Jahre. Auch ihr erster Staat in modernen Zeiten, die Tschechoslowakei, wurde erst 1918 gegründet, als infolge des Ersten Weltkrieges das österreichisch-ungarische Kaiserreich auseinanderfiel. Tschechen wohnten in Böhmen, dem westlichen Teil, und in Mähren, dem mittleren Teil des Landes. Die weniger dicht besiedelte Slowakei schloss sich im Osten an.

Die Tschechoslowakei war von Anfang an eine demokratische Republik und blieb das auch sehr lange, was in anbetracht des rundherum aufblühenden Faschismus eine beachtliche Leistung war. Viele deutsche Emigranten flohen vor den Nazis zuerst nach Prag. Im September 1938 war es damit aber vorbei. Erst wurden mit Zustimmung von England, Frankreich und Italien die Gebiete abgetrennt, in denen die sogenannten Sudetendeutschen wohnten. Im März 1939 besetzten dann deutsche Truppen sogar ganz Böhmen und Mähren, während die Slowakei selbstständig wurde und im Krieg auf der Seite Nazideutschlands kämpfte. 1944/45 wurde das Land dann nach und nach von der Roten Armee befreit. Sowjets und Kommunisten hatten infolge dessen bei Kriegsende ein gewisses Prestige, und tatsächlich war die Tschechoslowakei auch das einzige Land des damaligen Ostblocks, in dem die KP in freien Wahlen stärkste Partei wurde (1946: 34 %). Langsam, aber sicher und endgültig im Februar 1948, übernahmen die Kommunisten die alleinige Macht.

Zwanzig Jahre später kam es dann zu dem berühmten "Prager Frühling". Es war ein Versuch, das bürokratische und autoritäre Regime zu liberalisieren. Die Bewegung war so stark, dass sie bis in die Spitze der Kommunistischen Partei hineinreichte. Aber in der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 wurde das Land von Armeen des Warschauer Paktes besetzt und alle Experimente abgewürgt.

Von da an gab es, im Gegensatz zu den Jahrzehnten davor, auch in der Tschechoslowakei sowjetische Besatzungstruppen. Erst 1991 wurden die letzten von ihnen abgezogen. Die Lage charakterisierten die Tschechen selbst lange Zeit mit einem Witz:

"Was ist das neutralste Land der Erde?" "Die Tschechoslowakei! Sie mischt sich nicht einmal in ihre eigenen inneren Angelegenheiten ein."

Das änderte sich schlagartig durch die "sanfte Revolution" im November/Dezember 1989. Nach einer Reihe von Massendemonstrationen brach das marode Regime unglaublich schnell zusammen. Als sichtbarstes Zeichen wurde Ende Dezember 1989 mit Vàclav Havel einer der mutigsten und konsequentesten Gegner dieses Regimes zum Staatspräsidenten gewählt.

Mit der wiedergewonnenen Freiheit lebte aber in der Slowakei die Sehnsucht nach einem eigenen Staat wieder auf, von dem man sich auch die Lösung der wirtschaftlichen Probleme erhoffte. Obwohl Tschechen und Slowaken ethnisch sehr eng miteinander verwandt sind und sich problemlos gegenseitig verstehen, wenn sie jeweils ihre Sprache sprechen, war das Verhältnis der beiden Völker nie ga

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