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Nikes Weg zum Erfolg Die Inside Story - Wie Nike die Kultur des Laufens schuf von Hollister, Geoff (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.12.2012
  • Verlag: Meyer & Meyer
eBook (ePUB)
15,99 €
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Nikes Weg zum Erfolg

Wie gerät ein Junge aus einem kleinen Bauerndorf in Oregon in die politischen Mühlen seiner Sportart? Nikes Weg zum Erfolg nimmt den Leser mit auf Geoff Hollisters 33 Jahre dauernde Reise im Zentrum von Nike, der Firma, die nicht nur die Welt der Leichtathletikschuhe und Bekleidung veränderte, sondern das Sportbusiness schlechthin. Nike begann mit einem Handschlag zwischen Phil Knight und dem legendären Leichtathletik-Coach Bill Bowerman - und mit ein paar hundert Dollar, die zwischen den beiden die Hand wechselten. Bill Bowerman coachte zu dieser Zeit an der Universität von Oregon auch Geoff Hollister und machte ihn zum dritten Mann bei Nike. Hollister begann so noch vor seinem Universitätsabschluss aus dem Kofferraum seines Autos für die Firma 'Blue Ribbon Sports' Schuhe zu verkaufen - also für die Firma, die später zu Nike werden sollte. Nikes Weg zum Erfolg ist eine faszinierende Lebensgeschichte und außerdem ein Insiderbericht über die größte Sport- und Fitnessfirma der Welt, erzählt von einem, der die bescheidenen Anfänge mitgemacht hat und der die ersten 33 Firmenjahre mit Nike gelebt und geatmet hat. Geoff Hollister nimmt Sie mit auf eine Achterbahnfahrt von Erfolg und Misserfolg. Geoff Hollister worked for the Nike company for 33 years, before his retirement in 2001, where he not only designed a number of products but also became one of the company's most respected historians.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 424
    Erscheinungsdatum: 01.12.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783840326073
    Verlag: Meyer & Meyer
    Größe: 7000 kBytes
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Nikes Weg zum Erfolg

KAPITEL 1: DIE STRASSE NACH EUGENE

Die letzten Tautropfen waren an diesem Spätsommermorgen vom Gras verschwunden. Ich laufe zu meiner entfernten Position, nachdem Mitglieder des Kiwanis Clubs die Grundlinien mit Kalk gekennzeichnet haben. In der Mitte des Platzes befindet sich die große, mit Holz abgetrennte Rollschuhbahn. Die ganze Anlage ist von perfekt platzierten, großblättrigen Ahornbäumen umgeben. In einem weiteren Monat wird der Saft der Blätter auf die gewaxten Karosserien der Desotos, Packards und Studebakers tropfen, die darunter abgestellt werden, wenn die Anhänger der Canbys kommen, um ihrem Team zuzuschauen. Wie die Dodgers trage ich eine weiße Uniform mit blauer Baseballmütze und blauen Socken, aber ich bin stolz auf mein blaues C auf der Brust.

Ich drehe mich um und sehe mich dem gegnerischen Schlagmann am Schlagmal gegenüber. Es scheint weit weg zu sein. Ich bin Duke Snyder, den ich auf dem kleinen Schwarzweißfernseher gesehen hatte, den Herr Miller in unser Klassenzimmer mitbrachte. Das ist etwas ganz Großes die World Series, die Dodgers gegen die Yankees im Ebbets-Stadion.

Ich stehe im Zentrum und warte, dass etwas geschieht. Ich frage mich, ob sich Duke zuweilen wohl auch so langweilt. Oder Jackie Robinson oder Maury Wills. Es war mir egal, ob diese Jungs schwarz oder weiß waren, ich wollte einfach so sein wie sie. In meiner Vorstellung sprintet Wills zur Nummer zwei, holt ein weiteres Mal und bringt sein Team in Führung.

Mike Masterson ist unser Fänger. Mike ist der Größte in unserer Klasse. Er kann einen Ball so weit schlagen, dass er hinter dem Spielfeld eine Windschutzscheibe beschädigt. Er hat Haare, wo ich nicht wusste, dass man welche haben kann. Er hat auch keine Angst vor Mike Stones stechend-schnellem Geschoss. Sie sind die zwei Mikes . Mit Mike Stone im Team haben wir eine gute Chance, zu gewinnen.

Harry Eilers ist zuerst an der Reihe. Er ist schlacksig und trägt seit seiner Jugend eine Brille. Harry erinnert mich ein wenig an Goofy in den Disney-Trickfilmen. Wenn wir uns einspielten, verpasste er nicht selten das vorgesehene Ziel und beförderte den Ball irgendwo in die linke Spielfeldhälfte. Aber die beiden Mikes, die waren wirklich speziell. Sie hatten die Gabe, dann am besten zu spielen, wenn es wirklich darauf ankam.

Mein Vater ist der hauptverantwortliche Ringercoach an der Canby-Highschool. Baseball und Ringen sind meine ersten Sportarten. Für ihn ist das eine wichtige Sache. Meine Mutter ist am Samstag jeweils damit beschäftigt, im Parson-Drugstore in unserer Nähe Bananensplits zuzubereiten. Meine Schwestern fühlen sich mir gegenüber verpflichtet und bleiben bei jedem Durchgang bei Dad.

Unsere Trainer sind Eltern, die etwas vom Spiel verstehen. Sie sind gewitzt genug, um die beiden Mikes auf der Liste der Schlagmänner ziemlich an den Anfang zu stellen. Der haarige Mike ist so positioniert, dass er im Stile von Babe Ruth zwei oder drei Läufer schlagen kann. Schlag ihn bis zum Häuserblock im Stadtzentrum, Mike! Komm, Babe! Ich weiß nicht, woher das Komm, Babe kam, aber wir sagten es alle. Ich befinde mich in der Aufstellung der Schläger ziemlich weit unten. Oft erhalte ich im ersten Inning gar keine Chance, ins Spiel einzugreifen. Sobald unsere Seite aus dem Spiel ist, renne ich aufs Feld, ich drehe mich um und warte in geduckter Stellung mit dem Fanghandschuh auf dem linken Knie und der Hand auf dem rechten. Falls der Ball je in die Mitte des Feldes gelangt, ist er mein.

Die Mannschaft von Lone Elder ist draußen. Jetzt bin ich endlich dran. Ich laufe, so schnell ich kann, um den hart geschlagenen Louisville-Ball zu erreichen; er gleitet durch meine Hände mit etwas Staub vom Unterstand der Coaches. Harry Eilers bewegt sich im kleinen Feld des Schlagmanns auf und ab. Ich weiß, dass Harry im Inneren kichert, weil er denkt, dass er damit den Werfer verwirrt. Ich habe nie zuvor gesehen, dass der Ball so gew

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