text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Laufen mit Tigerfeeling für sie und ihn von Cantieni, Benita (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.07.2014
  • Verlag: Südwest
eBook (ePUB)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Laufen mit Tigerfeeling für sie und ihn

Benita Cantienis Erfolgsmethode für Läuferinnen und Läufer Benita Cantieni bringt Sie zum Laufen: mit Lust und Laune, beschwerdefrei und ohne Anstrengung. Dieses Buch bietet die Erfolgsmethode TIGERFEELING® für den ganzen Bewegungsapparat. Ein Buch für alle Menschen, denen es beim Laufen nicht um Leistung, Muskelkraft und Ausdauer alleine geht, sondern vor allem um Geschmeidigkeit und Freude an der Bewegung. Benita Cantieni entwickelte die CANTIENICA®-Methode für Körperform & Haltung, die erste therapeutische Fitnessmethode der Welt. In der CANTIENICA AG in Zürich bildet sie u.a. Physiotherapeuten, Hebammen und Fitnessinstruktoren darin aus. Sie ist die Autorin der bei Südwest erscheinenden erfolgreichen TIGERFEELING®-Bücher.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 28.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641087937
    Verlag: Südwest
    Größe: 22673 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Laufen mit Tigerfeeling für sie und ihn

D er menschliche Fuß besitzt sieben Fußwurzelknochen, fünf Mittelfußknochen und vierzehn Zehenknochen, insgesamt sind das 26 Knochen. Sie bilden 30 Gelenke. Alle Knöchelchen sind durch eine fantastische Bänderkonstruktion miteinander verbunden. Auf diese geniale Architektur aus Knochen und Bändern kommen eine Schicht Muskeln, eine Schicht Sehnen, noch eine Schicht Muskeln und noch mehr Sehnen.

Bei den meisten Erwachsenen sind die Muskeln der Fußsohle verkümmert. Schwielen, Hornhaut, hervorstehende Knochen, Deformationen des Großzehengrundgelenks (Hallux valgus, Hallux varus, Hallux rigidus) und verbogene Zehen sind sichere Anzeichen dieser Verkümmerung.

Das ist doppelt schade, denn kraftvolle, bewegliche, quicklebendige Füße sind das Tor zur Körperwahrnehmung. Alles, was der Fuß macht, wirkt sich auf den ganzen Bewegungskörper aus – im Schlechten wie im Guten. Wie das gemeint ist, probieren Sie am besten gleich aus. Die Wirkung der folgenden Übungen wird Sie überzeugen: Der befreite Fuß setzt den ganzen Körper in Bewegung.

Je kräftiger und beweglicher der Fuß ist, umso reaktionsschneller wird er, er wird sich das ideale Gelände selber schaffen, indem er weich wird, wenn die Unterlage hart ist und mehr Spannung aufbaut, wenn der Boden weich ist. Die Fußübungen sind auch eine gute Voraussetzung für die folgenden Übungen: Der Fuß lernt, samt Zehen auf dem Boden zu bleiben, auch wenn Sie ihn nicht mehr mit Ihrem Gewicht beschweren.

der fuß

Abb. 1

Abb. 2

Oben links: 26 Knochen machen den menschlichen Fuß aus. Das ergibt 30 "Gelenke". Zusammengehalten wird die Knochenpracht durch unzählige Bänder (oben rechts). Darüber kommen die Sehnen und Muskeln. Unten die wichtigsten Muskeln an der Fußsohle. Links sehen Sie die Muskeln, die Sie aktivieren, wenn Sie mit den Füßen "V im V" machen. Rechts die Muskeln, die zum Laufen richtig fit sein müssen. Sie werden mit den Murmelübungen gekräftigt – und "heilen" den Hallux valgus.
1 Leichtfuß

An den Rand des Hockers setzen. Füße hüftschmal und in leichter V-Position, das heißt, die Fersen stehen etwas näher beieinander als die Großzehen. Wenn Sie von oben auf Ihre Füße schauen, sehen Sie ein V.

Die Knie stehen hüftschmal und direkt über den Fersen. Fällt es Ihnen schwer, die Oberschenkel parallel zu halten, legen Sie den kokosnussgroßen Luftballon dazwischen.

Direkt auf den Sitzbeinhöckern ausrichten. Stellen Sie sich vor, Sie haben am unteren Ende des Beckens zwei Stelzen und richten Sie sich auf diesen beiden Stelzen aus und auf.

Die Arme schwer hängen lassen. Goldschwer. Eine unsichtbare Kraft zieht alle Finger nach unten, Richtung Boden. Jetzt die Muskeln der Oberarme ausdrehen (nach hinten). Einen Arm nach vorne strecken und über den Kopf heben. Den anderenArm nach vorne und über den Kopf heben. Hände verschränken. Handinnenseiten ausdrehen zur Decke.

Den Kronenpunkt – das ist der Verlängerungspunkt der Wirbelsäule oben am Kopf – zur Decke dehnen. Die Ohrspitzen nach hinten oben ausrichten. Jetzt den Brustkorb vom Becken wegheben. Doch, doch, das geht, vertrauen Sie den Rumpfmuskeln.

Die Arme stehen entspannt gestreckt neben den Ohren. Jetzt mit beiden Fersen leicht in den Boden stupsen. Stups, stups. Vorausgesetzt, Sie sind aufgespannt, spüren Sie das Echo der Stupser an den Sitzbeinhöckern. Sie gehen näher zueinander. Je leichte

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen