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Trainingspraxis Laufen II Beiträge zum Schüler- und Nachwuchsleistungstraining von Pöhlitz, Lothar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.11.2016
  • Verlag: Meyer & Meyer
eBook (ePUB)
23,99 €
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Trainingspraxis Laufen II

In diesem Buch mit vielseitigen Beiträgen zur Trainingsmethodik in den olympischen Laufdisziplinen wird das notwendige Wissen zum Aufbau von Topleistungen im Mittel-, Langstrecken-, Hindernis- und Straßenlauf weiter abgerundet. Trainingspraxis Laufen - Beiträge zum Schüler- und Nachwuchsleistungstraining - hilft Trainern und ihren jungen, begabten Talenten auf ihrem angestrebten Weg auf die internationale Bühne. Es vermittelt die notwendigen Voraussetzungen zu neuen persönlichen Bestleistungen und gibt konkrete praktische Anleitungen für das tägliche Training und die Wettkampfgestaltung. Ein komplexes Training - Ehrgeiz - Fleiß - Härte - Leidenschaft - Disziplin - eine optimale Ernährung, ausreichend Erholung/ Schlaf, kompetente Nachwuchstrainer und mentale Stärke in den Rennen bereiten spätere Erfolge im Hochleistungstraining vor. Lothar Pöhlitz bringt Wissen und Erfahrung aus einer 41-jährigen hauptberuflichen Tätigkeit im Hochleistungssport mit. Er war ab 1980 bis zu seiner Pensionierung 18 Jahre lang als DLV-Bundestrainer Lauf. Jörg Valentin ist ehemaliger Leistungssportler und erfahrener Journalist. Er gehörte in den 90er-Jahren als Kadermitglied zur Trainingsgruppe von Lothar Pöhlitz.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 457
    Erscheinungsdatum: 04.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783840336362
    Verlag: Meyer & Meyer
    Größe: 45253 kBytes
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Trainingspraxis Laufen II

VORWORT

A) TALENT UND WILLEN SIND VORAUSSETZUNG FÜR AUSSERGEWÖHNLICHE LEISTUNGEN

Foto 1: Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Kind läuft .

Es war noch nie leicht, Talente, Rohdiamanten, Goldkörnchen oder gar Genies für eine Sportart zu finden. Die wilden Bewegungsspiele früherer Jahre unserer Jüngsten "draußen" finden heute nur noch selten, die Spiele am Computer dafür umso öfter statt. Auch im Schulsport werden unsere Kinder nicht mehr auf das Leben vorbereitet, nur noch selten Talente erkannt und den Vereinen empfohlen. Trotzdem braucht der Spitzensport Hochbegabte, wenn er die Sehnsüchte vieler Sportbegeisterter und deutscher Fans des Hochleistungssports nach Konkurrenzfähigkeit bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen erfüllen soll. Man muss sie möglichst früh finden und langfristig ausbilden, die künftigen Medaillengewinner. Dafür müssen neue Organisationsformen vom Sport selbst gefunden und praktiziert werden.

Dieses Buch beschäftigt sich nicht mit der Spielleichtathletik , nicht mit dem Wohlfühlen beim "Ball über die Schnur" und ist auch nicht für Kinder und Jugendliche gedacht, die mit wenig Ehrgeiz nur hin und wieder einmal zum Leichtathletiktraining gehen, mehr um Freunde zu treffen, um Spaß zu haben oder von den Eltern geschickt werden, um abzunehmen. Vielmehr soll mit diesem Buch allen denen Hilfe, trainingsmethodische Erfahrungen und praktische Anleitungen gegeben werden, denen die Ausbildung von Talenten zum Leistungsathleten im Mittelstrecken-, Langstrecken- oder Straßenlauf am Herzen liegt.

Trainer sind Vorbilder für ihre Sportler. Sie sollten ihnen vor allem Einstellungen vermitteln und sie möglichst früh lehren, Schwierigkeiten und Probleme eigenständig und bewusst zu bewältigen. Selbstvertrauen und Selbstständigkeit sind vorrangig notwendige Eigenschaften und Voraussetzung für Erfolge. Trainer sind keine "Rucksackträger" der Athleten. Der Weg zum Glück ist für Sportler und Trainer mit Anstrengungen, Härte, Schmerzen, Rückschlägen, Leiden, mit Erfolgen und Niederlagen, aber auch mit Freuden und Glücksmomenten verbunden.

Gute Trainer zeichnen sich durch ein besonderes Geschick aus, mit jungen Menschen hart zu trainieren, ohne dass sie es als "Drill" empfinden.

Von den Besten kann überliefert werden, dass sie im Training in einer geregelten Ordnung oft unerbittlich und hart waren. Dazu wurden sie erzogen.

Trainer sollten ihren jungen Läufern und Gehern schon früh ihre optimalen Bewegungsvorstellungen von einer möglichst perfekten Lauf- bzw. Gehtechnik vermitteln und nicht eher aufhören, dies zu üben, bis ihre Athleten eine entsprechende Perfektion verinnerlicht haben und sie auf der Bahn oder Straße ihre Energie höchst ökonomisch in Geschwindigkeit umsetzen.

Lauftrainer sollten sich nie von ihren jungen Sportlern überzeugen lassen, dass ein zügiger bzw. schneller 6-km-Dauerlauf oder eine andere, nicht beliebte Aufgabe nicht zum Ausbildungsprogramm gehört.

Eltern von Talenten sollten sich nicht als "Assistenztrainer" versuchen, wenn ihnen die Fähigkeiten dazu und eine Ausbildung fehlen. Sie sollten aber früh ihren Kindern die Leidenschaft für ihr "Hobby" vermitteln und auch einmal ein Bedauern verbergen, wenn ihr Kind etwas "gestresst" vom Training nach Hause kommt.

Zeigen Sie Ihren Schülern, dass nur, wer die Funktionen seines gesamten Körpers beherrscht, auch die höchste Ausprägung der Laufökonomie erreichen wird. Es ist wichtig, auf jeder körperlichen Entwicklungsstufe, auf der Grundlage der erworbenen Kraftfähigkeiten, die erarbeitete Technik "neu zu justieren".

Vermitteln Sie Ihren Sportlern früh, dass sie für sich und nicht für den Trainer tra

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