text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Prävention sportartspezifischer Verletzungen und Risiken beim Wellenreiten von Schulte, Erik (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2015
  • Verlag: Bachelor + Master Publishing
eBook (PDF)
19,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Prävention sportartspezifischer Verletzungen und Risiken beim Wellenreiten

Da das Wellenreiten in der sportwissenschaftlichen Literatur bisher kaum Beachtung findet, werden im Anfangsteil diesem wissenschaftlichen Buch die Grundlagen dieser Sportart ausführlich beschrieben und erläutert. Darauf folgt eine Analyse der bis Dato durchgeführten Studien um die analytische und deskriptive Epidemiologie von akuten und chronischen Verletzungen sowie weiteren Risiken und Gefahren (z.B. durch Meerestiere). Des Weiteren wird auch auf die Verbreitung und Häufigkeit dieser Risiken eingegangen. Nach der Analyse erfolgen die Erarbeitung und das Aufzeigen von Präventionsmöglichkeiten gegen Verletzungen und Risiken in der ganzen Breite ihres Auftretens. Außerdem liefert der Autor einen Ansatz für ein Risikomanagement-Konzept, wie es im Wellenreiten eingesetzt werden könnte. Dies erfolgt in Anlehnung an bereits bestehende Konzepte zur Vermeidung von Lawinen aus dem Wintersport. Abgeschlossen wird die Studie mit einem umfassenden Resümee und Ausblick auf die weitere Entwicklung der Sportwissenschaften in dieser Sparte des informell betriebenen Sports. Erik Schulte, B.A., wurde 1987 in Lüneburg geboren. Sein Studium der Volkswirtschaftslehre und Sportwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen schloss der Autor im Jahre 2012 mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts erfolgreich ab. Das Wel

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 80
    Erscheinungsdatum: 01.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955496708
    Verlag: Bachelor + Master Publishing
    Größe: 3198 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Prävention sportartspezifischer Verletzungen und Risiken beim Wellenreiten

Textprobe: Kapitel 2, Vorstellung der Sportart Wellenreiten: Dass es im Diskurs um das Wellenreiten sowie bei wissenschaftlichen Abhandlungen im deutschsprachigen Raum immer wieder zu Missverständnissen kommt, zeigen Diel & Menges (2006, S. 7) mit folgender typischen Konversation: 'Servus, ich war im Sommer surfen.' 'Ja ich auch - eine Woche am Gardasee' 'Nein, ich meine ohne Segel.' Um solchen Irrtümern Abhilfe zu schaffen gilt es deshalb zunächst die Begriffe Surfen, Wellenreiten und Windsurfen differenziert zu betrachten und zu definieren. Das Surfen bezeichnet im eigentlichen Sinne das Gleiten auf einer - durch Energieübertragung entstandenen - Wasserwelle. Dies kann mit Hilfe unterschiedlicher Sportgeräte oder gar nur mit dem Körper geschehen. Der Ursprung des Wortes liegt in dem englischen Begriff 'surf', der als Nomen gleichbedeutend dem deutschen Terminus 'Brandung' ist. Als Verb ist die Bedeutung mit dem Sinn der Vokabel 'surfriding' identisch, was zu Deutsch mit 'Surfen' bzw. 'Wellenreiten' zu übersetzen ist. Zwar ist das Windsurfen historisch aus der Bewegungsform des Wellenreitens entstanden, doch hat diese Sportart - trotz des vorhandenen Wortteils '-surfen' - mit der eigentlichen Disziplin wenig gemeinsam (vgl. Young, 1983, S. 181f.). Grund für diesen Unterschied ist der Fakt, dass beim Windsurfen - wie beim Kitesurfen - in erster Linie die Energie des Windes genutzt wird. Ein Ausdruck wie 'Windboarden' hätte der Definition sinngemäß entsprochen. Die Termini 'Surfen' und 'Wellenreiten' können also im Deutschen synonym verwendet werden; wohingegen 'Windsurfen' als eigenständige sowie abgegrenzte Disziplin gesehen werden muss. Dennoch finden sich bei einer sportwissenschaftlichen Literaturrecherche - z.B. in Bibliothekskatalogen - mit dem Begriff 'Surfen' immer wieder Bücher über das Windsurfen. Mit vorangegangenem Beitrag sei für Klarheit bei der Verwendung der o.g. Termini gesorgt. Um ein Bild über die Essenz des Wellenreitens bzgl. seines kulturellen Hintergrunds sowie der Abhängigkeit von der Natur zu bekommen, wird im Nachstehenden aus einer kurzen Abhandlung über die 'Philosophie des Surfens' von Strauss & Götze (2005, S. 18) zitiert: 'Viele Sportarten beanspruchen für sich, mehr zu sein, als reine körperliche Aktivität. Doch keine andere Sportart blickt auf eine so lange und mystische Geschichte zurück wie der 'Sport der Könige'. Keine andere Sportart geht so intensiv in Interaktion mit der Urgewalt der Natur, mit dem Element des Ursprungs und der Energie des Lebens, die wir in umgewandelter Form in uns aufnehmen, um Wellen entlang zu gleiten. Doch für einen richtigen Surfer hört der Sport nicht an der Wasserkante auf, es ist vielmehr eine Lebenseinstellung, eine Philosophie, die jeden Aspekt der Existenz beeinflusst und die Selbstwahrnehmung sowie die individuelle Beziehung zur Umwelt schärft. Das Leben eines Surfers wird nicht von gesellschaftlichen Konventionen diktiert, sondern von der Natur, der Sonne, den Winden, den Wellen und natürlich dem Rhythmus der Gezeiten.' Dieses Zitat vermittelt zwar eine etwas überzeichnete Darstellung des Wellenreitens, macht jedoch deutlich, mit welcher Motivation diese Disziplin betrieben wird. Im Hinblick auf das sportwissenschaftliche Defizit zu diesem Thema sollen fortfolgend die für diese Sportart relevanten Grundlagenbereiche. 2.1, Ursprung und Ausbreitung des Wellenreitens: 2.1.1, Ursprung und Entdeckung: Der Ursprung des Surfens wird den Polynesiern zugesprochen, wobei bis heute nicht geklärt ist, ob die hawaiianischen oder die tahitianischen Polynesier den Keim dieser Bewegungsform bildeten. Höhlenmalereien aus dem 12. Jahrhundert gelten als erster bildlicher Beweis. Auf diesen waren Menschen dargestellt, die mit Brettern auf Wellen über das Meer gleiten(vgl. Stra

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen