text.skipToContent text.skipToNavigation

Sprechhemmung und Sprechmotivation im DaF-Unterricht an iranischen Deutschlernenden von Ghorbanzade, Mohammed (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.10.2015
  • Verlag: GRIN Verlag
eBook (ePUB)
35,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Sprechhemmung und Sprechmotivation im DaF-Unterricht an iranischen Deutschlernenden

Magisterarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: Beim Lernen von Fremdsprachen verursachen solche psychischen Lagen der Sprechangst ein großes Problem, indem sie den Weg zur Fremdsprachenbeherrschung versperren und fast unmöglich machen. Diese Forschungsarbeit verdeutlicht, inwieweit sich Sprechangst und Sprechmotivation auf die mündliche Kompetenz bzw. Sprachproduktion der DaF-Studierenden auswirken. Der erste und wichtigste Anlass, der mich zur Auswahl des Themas ??Sprechangst bzw. -hemmung und Sprechmotivation im DaF-Unterricht an iranischen Deutschlernenden?? angeregt hat, ist diese Sache, dass die Mehrheit der Studierenden in der Mittel- und Oberstufe im DaF-Unterricht vorwiegend Schwierigkeiten haben, Deutsch anzuwenden, d.h. sie im ??Sprechen?? insbesondere im Gespräch Hemmungen haben, Deutsch zu sprechen. Aus diesem Grund habe ich dieses Thema ausgewählt, um den Studierenden und natürlich mir selbst zu helfen, solche Angst beim Deutschsprechen zu überwinden. ??Diese Arbeit will nicht nur die Untersuchungsergebnisse bekanntgeben, sondern die Probleme der heutigen Situation einbeziehen und daraus neue Vorschläge machen.?? Ich hoffe, dass ich mit dieser Forschungsarbeit zur Lösung dieses Problems beitragen und und die DaF-Lehrenden beim Erreichen der einzelnen Niveaustufen optimal unterstützen kann, damit sie sehr schnell in der Lage sein können, die deutsche Sprache aktiv und kreativ anzuwenden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 184
    Erscheinungsdatum: 30.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783668077379
    Verlag: GRIN Verlag
    Serie: Akademische Schriftenreihe Bd.V309319
    Größe: 5390kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Sprechhemmung und Sprechmotivation im DaF-Unterricht an iranischen Deutschlernenden

T H E O R E T I S C H E R T E I L

1. Lerntheoretische Hintergründe

1.1. Lernen und Lerntheorien

Der Begriff '' Theorie '' setzt eine größere Erklärungskraft voraus; eine Theorie besteht aus mehreren miteinander verbundenen Hypothesen, die einen komplexeren Gegenstandsbereich erhellen. Der Versuch, fremdsprachliche Lernprozesse zu erhellen, verlangt eine Theorie des Fremdsprachenlernens; der Versuch, fremdsprachliche Lehrprozesse zu verbessern und impliziert, dass man eine Theorie der Fremdsprachenvermittlung aufstellen will (vgl. Edmondson 2006: 29) .

Der Begriff '' Lernen '' wird in der Umgangssprache häufig mit der Schule verbunden, in der Pädagogik und der Psychologie wird der Begriff Lernen jedoch sehr viel weiter gefasst. Lernen definieren Folgendermaßen:

Lernen bezieht sich auf die Veränderung im Verhalten oder im Verhaltenspotential eines

Organismus hinsichtlich einer bestimmten Situation, die auf wiederholte Erfahrungen des

Organismus in dieser Situation zurückgeht, vorausgesetzt, dass diese Verhaltensänderung

nicht auf angeborene Reaktionstendenzen, Reifung, oder vorübergehende Zustände (wie

etwa Müdigkeit, Trunkenheit, Triebzustände, usw.) zurückgeführt werden kann (Bower und

Hilgard 1983: 31).

Unter Lernen verstehen wir alle nicht direkt zu beobachtenden V orgänge in einem O rganis-

mus, vor allem in seinem zentralen Nervensystem (Gehirn), die durch Erfahrung (aber nicht

durch Reifung, Ermüdung, Drogen o.ä.) bedingt sind und eine relativ dauerhafte Verände-

rung bzw. Erweiterung des Verhaltensrepertoires zur Folge haben.

(Krüger& Helsper 2002: 97)

Unter Lernen verstehen wir den Erwerb, die Veränderung oder den Abbau von Erlebens-

und Verhaltensweisen durch bestimmte Umwelterfahrungen (Schmitt 1999a :1).

Einige Definitionen des Lernens umgehen die mit der Leistung verbundenen Probleme,

indem sie das Lernen als eine Veränderung im Zentralnervensystem begreifen (Hilgard

& Bower 1973: 19) . Offenbar lernen wir einige Fertigkeiten blind und automatisch,

während wir um das Verständnis mancher Situation hart ringen müssen, um sie dann

schließlich meistern zu können (ebd. 22).

Lernen ist also eine Verhaltensänderung, die durch Erfahrung mit einer bestimmten Situation entsteht. Es handelt sich somit um einen Prozess, bei dem sich die Handlungen, das Denken und Empfinden des Lernenden verändern und ein verändertes Verhalten nach sich ziehen. Vom Lernen abzugerenzen sind Verhaltensänderungen, die aufgrund anderer Ursachen (z.B. angeborene Reaktionstendenzen, Reifung, Drogeneinfluss, Müdigkeit) entstehen. Die Defini-tion verdeutlicht, dass Lernen nicht nur bewusst, z.B. in der Schule, passiert, sondern häufig unbewusst, z.B. der Spracherwerb oder das Laufen lernen bei Kindern. Außerdem zeigt diese Definition, dass der Mensch in der Lage ist lebenslang zu lernen, auch wenn der Sc

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen

    HOFER life eBooks: Die perfekte App zum Lesen von eBooks.

    Hier findest Du alle Deine eBooks und viele praktische Lesefunktionen.