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So versteh ich Mathe: ZP NRW Eine leicht verständliche Vorbereitung auf die zentrale Abschlussprüfung in Mathematik von Kniedler, Florian (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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So versteh ich Mathe: ZP NRW

In diesem Buch werden alle wichtigen Themen für die ZP ausführlich wiederholt. Wichtig war mir bei der Erstellung, keine reine Aufgabensammlung zu verfassen, sondern die einzelnen Themen nochmals zu erklären und zu erläutern. Nach den ausführlichen Erklärungen gibt es jeweils Beispielaufgaben, um das Verständnis des Themas noch besser zu fördern. Daran anschließend folgen am Ende der Unterkapitel dann auch Übungsaufgaben zu den einzelnen Themen. Zum Abschluss gibt es noch Aufgaben im Stile der Abschlussprüfung. So oder so ähnlich könnte eine Prüfung aussehen. Zu allen Aufgaben sind die Lösungen im letzten Kapitel zusammengefasst. Ich bin studierter Mathematiker und gebe seit 1999 Nachhilfe im Fach Mathematik. Nach dem Abschluss meines Studiums 2007 habe ich an einer Privatschule in Wesseling unterrichtet und SchülerInnen auf die zentralen Prüfungen zum Realschulabschluss vorbereitet. Seit Sommer 2013 unterrichte ich an einem Gymnasium bei Lüneburg. Mir ist es immer wichtig, dass alle SchülerInnen die Möglichkeit haben, die Mathematik nicht nur nachvollziehen oder anwenden zu können, sondern sie auch wirklich zu verstehen. Mit dieser Einstellung bereite ich seit der Einführung der zentralen Prüfungen in NRW Schülergruppen unter anderem auf diese Prüfungen vor. Dabei hat sich herausgestellt, dass direkt vor dieser Prüfung vieles wiederholt werden muss. Zudem habe ich im Laufe der Zeit mehr und mehr herausgefunden, wo die meisten Probleme liegen und was den SchülerInnen besonders schwer fällt. Aus dieser Erfahrung heraus ist dieses Buch entstanden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 132
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743150263
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 5169 kBytes
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So versteh ich Mathe: ZP NRW

1 Grundlagen

In diesem Kapitel werden noch einmal kurz und knapp die Grundlagen wiederholt, die zwar nicht einzeln abgefragt, aber in den einzelnen Aufgaben vorausgesetzt werden. Besonders wichtige Grundlagen werden in diesem Kapitel ausführlicher behandelt (wie z.B. Gleichungen, Prozentrechnung, usw.).

Am Ende des Kapitels gibt es einen kleinen Test über diese Grundlagen. Wer also meint, dass er hier keine besondere Übung benötigt, kann auch einfach diesen Test bearbeiten und daran sehen, ob er sich richtig eingeschätzt hat und dieses Kapitel überspringen kann oder nicht.

In der Mathematik gibt es ein paar grundlegende Begriffe, die bekannt sein sollten.
1.1 Mengen

Es gibt einige Grundmengen, die in der Schule nach und nach eingeführt wurden.

Die erste dir bekannte Menge ist die Menge der

natürlichen Zahlen

= {1; 2; 3; 4; ...}

Diese Menge umfasst also alle Zahlen, die in der "Natur" vorkommen und die man z.B. mit den Fingern zählen kann. Teilweise zählt auch die 0 zu den natürlichen Zahlen. Ich habe sie jetzt hier herausgelassen und definiere die Menge der natürlichen Zahlen mit der 0 gesondert als

0 = {0; 1; 2; 3; 4; ...}

Macht man dies nicht, müsste man die Menge der natürlichen Zahlen ohne die 0 extra definieren.

Dann gibt es die Erweiterung dieser Menge in den negativen Bereich, die sogenannten ganzen Zahlen

= {0; 1; -1; 2; -2; 3; -3}

Als nächstes gibt es noch die Menge der rationalen Zahlen

Diese Menge sieht etwas kompliziert aus. Die Schreibweise bedeutet einfach nur, dass jede Zahl, die sich als Bruch schreiben lässt, eine rationale Zahl ist. Dies gilt sowohl für positive als auch für negative Zahlen. Daher kann das a (also die Zahl im Zähler) auch eine ganze Zahl, also eine positive oder negative Zahl sein. Da im Nenner keine 0 stehen darf, zeigt sich hier, dass es sinnvoll war, die Menge der natürlichen Zahlen ohne die 0 zu definieren. Sonst hätten wir diesen Fall hier ausschließen müssen.

Es gibt nun aber immer noch Zahlen, die sich nicht als Bruch schreiben lassen. Das sind z.B. oder pi . Diese Zahlen haben die Gemeinsamkeit, dass sie nicht endende und nicht periodische Zahlen sind. Sie sind dann in der Menge der reellen Zahlen enthalten. Dies ist also die Menge aller dir bekannten Zahlen.

Insbesondere gilt bei dieser Aufzählung, dass alle natürlichen Zahlen auch ganze Zahlen, rationale Zahlen und reellen Zahlen sind.

Hier ist dieser Zusammenhang nochmals graphisch dargestellt.

Im Inneren sieht man die Menge der natürlichen Zahlen, die komplett in der Menge der ganzen Zahlen liegt. Damit ist jede natürliche Zahl auch eine ganze Zahl. Die Menge der ganzen Zahlen liegt wiederum komplett in der Menge der rationalen Zahlen, welche wieder in der Menge der reellen Zahlen liegt.
1.2 Grundrechenarten

Es gibt insgesamt vier Grundrechenarten.

Addition
Subtraktion
Multiplikation
Division
Bei jeder Rechenart gibt es feststehende Begriffe, die wie folgt aussehen (a, b, c und d sind im Folgenden beliebige reelle Zahlen, wobei d nicht die 0 sein darf):

Addition:

Beispiel:

Hier ist 5 der 1. Summand , 3 der 2. Summand und 8 ist die Summe der beiden Summanden.

Subtraktion:

Beispiel:

Hier ist 5 der Minuend , 3 der Subtrahend und 2 ist die Differenz von Minuend und Subtrahend.

Multiplikation:

Beispiel:

Hier ist 5 der 1. Faktor , 3 der 2. Faktor und 15 ist das Produkt der beiden Faktoren.

Division:

Beispiel:

Hier ist 6 der Dividend , 3 der Divisor und 2 ist der Quotient aus Dividend und Divisor.

Hier ist es wichtig, dass der Divisor

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