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Wie wir Schule machen Lernen, wie es uns gefällt von De Zárate, Alma (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.02.2014
  • Verlag: Knaus
eBook (ePUB)
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Wie wir Schule machen

Jetzt geht die Bildungsdebatte richtig los: Drei Schülerinnen haben sehr konkrete Ideen für einen Unterricht, der alle begeistert. In der Bildungsdebatte sind alle zu Wort gekommen - nur die Schüler hat keiner gefragt. Das regt Alma (13), Jamila (14) und Lara-Luna (15) schon lange auf. In ihrem Buch berichten sie, wie sie in ihrer Schule fürs Leben lernen. Ihre Fächer heißen 'Herausforderung' und 'Verantwortung', in sogenannten Lernbüros teilen sie sich ihr Pensum selbst ein - alles innerhalb des Lehrplans. Ein Beispiel des Gelingens, einfach und erfrischend. Die drei Autorinnen und ihre Mitschüler bilden inzwischen Lehrer weiter und machen Mut umzudenken. Alma de Zárate, 1999 in Berlin geboren, besucht die Evangelische Schule Berlin Zentrum, die für ihr Lernkonzept inzwischen vielfach ausgezeichnet wurde (u.a. von der Karg-Stiftung).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 10.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641137779
    Verlag: Knaus
    Größe: 642 kBytes
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Wie wir Schule machen

Vorwort: Warum wir und dieses Buch?

Wir sind Alma, Jamila und Lara-Luna, 13, 14 und 15 Jahre alt. Wir gehen in die achte und neunte Klasse der Evangelischen Schule Berlin Zentrum, einer Gemeinschaftsschule mitten in Berlin. Wenn das Buch erscheint, sind wir eine Klasse weiter und vielleicht auch ein Jahr weiser, aber so soll das ja auch sein.

Manche denken jetzt vielleicht, wir sind die Schlauen, weil wir uns das trauen. Also zu schreiben, was wir denken, und dann kann man das auch noch kaufen. Dazu noch über Schule und sogar Erziehung. Das Thema ist ja nicht neu. Jeder hat dazu eine Meinung. Denn jeder war schon in der Schule. Und kann mitreden.

Vielleicht denkt ihr auch, wir sind hochbegabt. Also übelst intelligent und dass wir das Alphabet rückwärts aufsagen können. Oder beim Arzt vermessen worden sind. Also einen IQ -Test gemacht haben. Haben wir nicht. Wir wurden auch nicht rausgepickt, weil wir irgendwie total gut schreiben können oder so. Können wir nämlich nicht: Wenn ihr sehen würdet, wie wir andauernd im Internet gucken, wie was geschrieben wird, würdet ihr die Augen verdrehen. Alleine wo die Kommas hin kommen weiß doch keiner. Merkt ihr, dass dieser Satz falsch geschrieben ist? Kam uns irgendwie auch so vor, also haben wir nachgeschaut. Es muss heißen: Alleine, wo die Kommas hinkommen, weiß doch keiner. Außerdem ist der Plural von Komma Kommata, das haben wir jetzt beim Schreiben gelernt. Aber darüber wollen wir nicht reden, das ist langweilig. Spannender ist: Viele von uns könnten so ein Buch schreiben, weil sie Experten sind, was Schule und Lernen angeht. Experten sind Leute, die sich mit etwas besonders gut auskennen, oder? Und wir kennen uns besonders gut mit uns aus.

Also mit dem Schreiben war das einfach so: Unsere Schulleiterin, Frau Rasfeld, hat in der Schulversammlung gefragt, wer Lust hätte, ein Buch zu schreiben. So, wie sie uns immer fragt, wenn es was zu tun gibt. Wir hatten Lust.

Unsere Schule ist nicht wie viele andere, und Frau Rasfeld ist keine gewöhnliche Schulleiterin. Sie möchte gern Dinge verändern und Kinder unterstützen, wenn die was verändern wollen. Also haben wir Schüler vor Jahren damit begonnen, Lehrern zu erzählen, wie der Unterricht bei uns abläuft und wie wir uns das Lernen vorstellen. Aber davon erzählen wir später. Frau Rasfeld nimmt zu Vorträgen immer Schüler als Mitreferenten mit, damit wir von unseren Erfahrungen und Erlebnissen berichten. So reisen wir Schüler viel herum und haben mittlerweile schon die ganze Bundesrepublik gesehen. Wir wurden im Flughafen auch schon ausgerufen, weil wir spät dran waren. Es kann auch schon mal nach Wien gehen und nach Basel oder Zürich. Wo gibt es das schon: dass Schüler nicht weglaufen, wenn der Schulleiter etwas von einem will? Wir machen gerne was mit unserer Schulleiterin, weil wir dann immer was erleben.

Frau Rasfeld sagte also, dass es ein Projekt mit Uli Hauser aus Hamburg gibt, der meinte, jetzt sollten mal Kinder über Bildung und Erziehung schreiben. Wir fanden das total cool und aufregend, ein neues Abenteuer. So etwas hatten wir vorher noch nie gemacht. Erst wollten wir nicht glauben, dass jemand hören will, was wir zu sagen haben. Denn so ein Buch ist etwas anderes als ein Vortrag: Den kann man vielleicht vergessen. Aber in ein Buch kann man immer wieder hineinschauen. Als wir dann im Mai an unserem unterrichtsfreien Brückentag eine Lehrerfortbildung in München durchgeführt haben, haben wir mit Britta vom Knaus Verlag gesprochen und waren danach voll begeistert.

In diesem Buch wollen wir euch nur mal sagen, wie wir Schule erleben. Und wie wir uns Lernen und die Zukunft vorstellen. Was man besser machen könnte. Wie es uns geht. Was wir uns wünschen. Wir w

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