text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Erfolgreich studieren neben dem Beruf - inklusive Arbeitshilfen online von Müller-Thurau, Claus Peter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.06.2018
  • Verlag: Haufe
eBook (ePUB)
22,20 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Erfolgreich studieren neben dem Beruf - inklusive Arbeitshilfen online

Über 300 Hochschulen und Akademien bieten ein Studium neben dem Beruf an. Wer eine gute Entscheidung für den weiteren Berufsweg treffen möchte, braucht gute Informationen: Der Autor liefert genau diese - fundiert und hilfreich. Er verrät, wie Sie effizient lernen und studieren, bietet alltagstaugliche Tipps und konkrete Anregungen z. B. zum erfolgreichen Zeitmanagement.

Zusätzlich kann über die kostenlose Papego-App das Buch auch auf mobilen Endgeräten gelesen werden: einfach mit der App die Buchseite scannen und mobil bis zu 25% weiterlesen.

Inhalte:

Fachhochschule oder Universität?
Staatliche oder private Hochschule?
Duale Studiengänge
Zertifikatskurse
Zeitmanagement: So gelingt Multitasking
Arbeitshilfen online:

Tests, Checklisten, Tools und Bewerbungsmuster

Claus Peter Müller-Thurau, Diplom-Psychologe, ist seit vielen Jahren auf den Gebieten Potentialermittlung und -entwicklung von Mitarbeitern selbstständig tätig. Vorher war er Leiter der Personalentwicklung und Nachwuchsförderung im Axel Springer Verlag sowie geschäftsführender Gesellschafter der Personal- und Unternehmensberatung Selecteam GmbH in Hamburg.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 163
    Erscheinungsdatum: 21.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648110584
    Verlag: Haufe
    Größe: 1483 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Erfolgreich studieren neben dem Beruf - inklusive Arbeitshilfen online

3 Karriereplanung mit System

Pläne schmieden ist eine schöne Sache und wer gar keine Pläne mehr für die Zukunft hat, hat diese meist bereits hinter sich. Es klingt aber auch bedenklich, was der Bettlerkönig Jonathan Jeremiah Peachum in der "Dreigroschenoper" von Bert Brecht skeptisch vorbringt:

"Ja, mach nur einen Plan

Sei nur ein großes Licht!

Und mach dann noch 'nen zweiten Plan

Gehen tun sie beide nicht."

Mit dem Planen und den Plänen ist es wie mit einer Straße, die man auf der Landkarte sieht und die einen allem Anschein nach bald zum gewünschten Ziel führen kann. Was man trotz Navi nicht vorhersieht, sind Schlaglöcher, Unfälle oder ungemütliche Witterungsverhältnisse. Da wird die schöne Planung dann zur Makulatur. Außerdem ist es nicht ausgeschlossen - manchmal sogar sinnvoll -, unterwegs das Reiseziel und damit die Pläne zu ändern. Es ist keine Schande, die Entscheidung für ein Studium der Informatik zu revidieren, wenn sich die Inhalte als nicht vereinbar mit der Eignung oder den persönlichen Interessen herausstellen.

Trotz aller Vorbehalte und Vorläufigkeit muss man im Leben planen, wenn man sich nicht treiben lassen oder gar zum Getriebenen werden möchte. Und ein großes Planungsfeld sind nun einmal Beruf und Karriere. Hier stehen die wichtigsten Schritte eines komplexen Planungs- und Entscheidungsprozesses an, um persönliche und berufliche Anforderungen zu bewältigen.
3.1 Ziele: Was will ich mit einem Studium erreichen?

Erfolg setzt Ziele voraus. Ziele sind Leuchtfeuer für unser Handeln. Die Formulierung und Umformulierung von Zielen ist deshalb eine zentrale Tätigkeit im Leben. Wer sie vernachlässigt, betreibt meist Aktionismus. Man ist viel unterwegs, aber es kommt trotz aller Anstrengungen wenig dabei heraus. "Hat sich bemüht ..." steht dann im Arbeitszeugnis.

Ziele sind die wichtigste Energiequelle des Menschen und zugleich ein guter Immunschutz. Ein Mensch, der auf dem Weg in sein verhasstes Büro in eine Pfütze tritt und eine Grippe bekommt, kann als Angler oder Jäger stundenlang bei Wind und Wetter ausharren, ohne sich einen Schnupfen zu holen. Die Wirkungsmöglichkeit von Viren und Bakterien hängt - so die Befunde der Psychosomatiker - auch von der seelischen Verfassung eines Menschen ab.

! Gut zu wissen: Die Fragen nach dem Warum und dem Wozu

Wir sind es gewohnt, in Kausalketten zu denken. Die typische Schlüsselfrage lautet deshalb meist: Warum? Es wird nach den Ursachen eines Ereignisses oder Zustands gefragt:

- Warum bin ich in meinem Beruf unzufrieden?

- Warum komme ich beruflich nicht voran?

- Warum ziehen andere an mir vorbei?

- Warum erhalte ich nicht das Gehalt, das ich verdiene?

- Warum langweile ich mich während der Arbeit?

- Warum habe ich Angst, meinen Job zu verlieren?

Bei der notwendigen Ursachenanalyse sind Menschen mehr oder weniger stark, bei der Abhilfe meist schwach. Und hier kommt die Frage nach dem Wozu ins Spiel.

Diesbezüglich kann man von Kindern und Müttern lernen. Ein Kind kommt weinend auf die Mutter zu. Diese fragt: "Warum weinst du?" Das Kind antwortet: "Weil mein Eis in den Dreck gefallen ist!" Dann fragt die Mutter: "Wozu weinst du?" und die Antwort lautet: "Damit ich ein neues bekomme!"

Alles klar: Die Frage "Warum?" schaut nach hinten, die Frage "Wozu?" nach vorne. Warum ist meine private oder berufliche Lage so, wie sie ist? Da blickt man auf das zurück, was war. Man analysiert rückblickend die Ursachen, die zum derzeitigen Zustand geführt haben. Wozu sollte ich mir ein Studium angesichts des ohnehin stressigen Jobs und der Familie samt Kindern überhaupt antun? Da schaut man auf das, was sein könnte.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen