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Achtung, Teenager! Jugendliche verstehen, fördern und fordern von Zanoni, Sarah (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2011
  • Verlag: Beobachter-Edition
eBook (PDF)
18,99 €
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Achtung, Teenager!

Sarah Zanonis 3-Schritte-Modell: Jugendliche verstehen, fördern und fordern überzeugt! Und so liegt denn Ihr Handbuch schon nach kurzer Zeit in 2., aktualisierter Auflage vor. Die Beobachter-Erziehungsbe raterin wendet ihr einfaches Modell seit Jahren erfolgreich an. In ihrem Ratgeber zeigt sie Erwachsenen, wie sie mit Jugendlichen in Kontakt bleiben, Regeln durchsetzen, auch in Stresssituationen richtig reagieren und so mit den Höhen und Tiefen eines Teenagerlebens klarkommen. Was passiert körperlich, sexuell, seelisch und geistig während der Pubertät? Wie umgehen, wenn der Teenager sich nur noch um sein Aussehen sorgt oder aber ausflippt, aggressiv, apathisch oder zu risikofreudig ist? Unaufgeregt, kompetent und mit Einfühlungs vermögen hilft Jugendcoach Sarah Zanoni Eltern, geduldig zu bleiben, die Nerven zu behalten und im Umgang mit ihren Teenagern Sicherheit zu gewinnen. Dieses Buch vermittelt praktisches Wissen für jede Situation. Denn der Alltag mit Jugendlichen ist meist nicht so spektakulär, wie die Schlagzeilen vermuten lassen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 124
    Erscheinungsdatum: 01.07.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783855694723
    Verlag: Beobachter-Edition
    Größe: 429 kBytes
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Achtung, Teenager!

2. So entwickeln sich Jugendliche

Das Wort Pubertät ist von lateinisch pubes , Schamhaar, abgeleitet und bezeichnet diejenige Entwicklungsphase, die zur Erlangung der sexuellen Reife dient. Diese beginnt heute um einiges früher und dauert zeitlich länger als dies noch vor einigen wenigen Generationen der Fall war.

Die Jugendphase auf die rein körperlichen Veränderungen zu reduzieren, wird der Pubertät allerdings nicht gerecht. Denn geistig und psychisch entwickeln sich Pubertierende ebenfalls enorm. Sie sind einem Wellengang ausgesetzt, der sehr aufwühlend oder auch ganz ruhig dahinplätschernd verlaufen kann. Sicher ist: Die Pubertät ist eine Baustelle im jungen Menschen, die mehrere Jahre dauert und das künftige Leben grundlegend prägt.
Aufgaben des Jugendalters

In der Pubertät gilt es für junge Menschen, eine Reihe von Aufgaben zu lösen, insbesondere:

Neue und reifere Beziehungen zu gleichaltrigen Mädchen und Jungen aufbauen. Jugendfreundschaften dauern oft weit bis ins Erwachsenenalter hinein.
Die weibliche beziehungsweise die männliche Rolle übernehmen. Die eigene Geschlechtsrolle ausgestalten.
Die eigene körperliche Erscheinung akzeptieren und den Körper effektiv nutzen für Sport, Lernen, Arbeit, Alltagsaufgaben.
Von den Eltern und anderen Erwachsenen emotional unabhängig werden. Den Ablösungsprozess vollziehen.
Erste Partnerschaften und sexuelle Kontakte eingehen. Zum Beispiel in Wohngemeinschaften leben, um sich auf Ehe und Familienleben vorzubereiten.
Sich durch Schule und Ausbildung / Lehre auf die berufliche Tätigkeit vorbereiten.
Ein Wertesystem und ein ethisches Bewusstsein aufbauen und sich daran orientieren.
Ein sozial verantwortliches Verhalten entwickeln und umsetzen, beispielsweise durch politisches oder gesellschaftliches Engagement. Körperliche Entwicklung

Der kindliche Körper bereitet sich schon lange vor dem Zeitpunkt von Menarche (erste Regelblutung beim Mädchen) und Spermarche (erster Samenerguss beim Jungen) auf die Pubertät vor. Die Vorpubertät setzt bei Mädchen mit etwa acht, beim Jungen mit zehn Jahren ein.

Schon die Vorpubertät macht sich bemerkbar

Sie geht äusserlich unsichtbar vor sich, ist aber oft im Verhalten der Kinder bemerkbar. Schon jetzt zeigen sie feine Anzeichen von Launenhaftigkeit, Widerstand, Ablösung und allgemeinen Autonomiebestrebungen.

Der Körper schüttet von nun an Hormone aus, welche die unterschiedlichsten Körpervorgänge steuern, unter anderem das Wachstum und die Entwicklung der Sexualität. Sie lassen ein Kind geschlechtsreif und erwachsen werden. Es wachsen Pickel auf der Haut und Haare unter den Achseln sowie im Genitalbereich.

Der exakte Beginn der Pubertät wird kontrovers diskutiert. Egal, ob Ihr Sohn den ersten Samenerguss hatte oder die Tochter ihre erste Regelblutung: Im Verhalten zeigen sich typische Zeichen oft schon früher, manchmal aber auch erst später. Mädchen pubertieren bis zu eineinhalb Jahre früher als Jungen. Der genaue Beginn der Pubertät lässt sich somit nicht festlegen und ist bei jedem Kind unterschiedlich.

Die Entwicklung vom Kind zum geschlechtsreifen Jugendlichen geht oft so rapide vor sich, dass sie von manchen Mädchen und Jungen als schockierend und überfallartig erlebt wird. Da ist es verständlich, dass sich ein Teenager erst einmal dagegen wehrt.

Sich mit dem neuen Körper anfreunden

Depression, Essstörungen oder Suchtverhalten sind mögliche Folgen einer zu schnell erlebten körperlichen und seelischen Veränderung. Im Kapitel "Typische Teenager-Probleme - so helfe

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