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Mama schläft jetzt durch von Breitkopf, Angela (eBook)

  • Erschienen: 07.10.2016
  • Verlag: mvg Verlag
eBook (ePUB)
12,99 €
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Online verfügbar

Mama schläft jetzt durch

Wann kann ich endlich wieder eine ganze Nacht (durch)schlafen? Diese Frage stellte sich Angela Breitkopf, als sie in vier Jahren drei Kinder bekam. In der Folge befasste sich die Journalistin intensiv mit dem Thema Babyschlaf und wie Mütter trotz Baby ausreichend schlafen und Kraft tanken können. In diesem Buch hat sie die besten Tipps von Schlafexperten und die Tricks erfahrener Mütter zusammengetragen. Wie etwa, dass Babys Einschlafritual auch mütterfreundlich sein muss: einfach, kurz und leicht auf andere übertragbar. Oder dass sehr aufregende Tage auch aufregende Nächte zur Folge haben. Oder dass Mütter, die ihre eigenen Grenzen wahren, langfristig mehr Kraft für ihre Kinder haben. Ohne ideologischen Überbau, dafür mit Lebensnähe, einem liebevollen Blick auf Mama und Baby und dem Versprechen: Ja, irgendwann werdet ihr wieder schlafen, Mama und Kind. Ohne Tränen, die ganze Nacht.

Angela Breitkopf, Jahrgang 1973, ist Journalistin und Autorin. Nach Geschichtsstudium und Volontariat arbeitete sie viele Jahre für den WDR-Hörfunk und verschiedene Print- und Onlinemedien. Sie bekam drei Kinder innerhalb von vier Jahren und möchte ihre gesammelten Erfahrungen an andere Mütter weitergeben. Sie bloggt unter 'Heimspiel Bonn' zu Familienthemen und arbeitet parallel an ihrem ersten Roman. Angela Breitkopf lebt mit ihrem Mann, zwei Töchtern und einem Sohn bei Bonn.

Produktinformationen

    Größe: 3256kBytes
    Herausgeber: mvg Verlag
    Untertitel: So überstehen Sie die ersten 500 Nächte mit Baby und bringen es zum Durchschlafen
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 176
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783864159411
    Erschienen: 07.10.2016
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Mama schläft jetzt durch

LOST IN EDUCATION -
Willkommen im Ratgeberdschungel

"Babys zwischen sechs und zwölf Monaten werden im Schnitt ein- bis zweimal pro Nacht wach." (E. Pantley: Schlafen statt Schreien )

"So individuell Babys sind: Es dauert bei allen eine ganze Weile, bis sie 'erwachsenere' Schlafmuster entwickeln. Bei den meisten Kindern ist das erst nach zweieinhalb bis drei Jahren so weit." (J. Dibbern: Verwöhn dein Baby nach Herzenslust )

Ab dem sechsten Monat ist "bei Ihrem Baby (...) die biologische Reifung so weit abgeschlossen, dass es nachts nichts mehr zu trinken braucht und circa elf Stunden hintereinander schlafen kann". (A. Kast-Zahn: Jedes Kind kann schlafen lernen )

"Schlafprobleme mit stark gehäuftem Aufwachen beginnen zu rund 80 Prozent mit sechs bis sieben Monaten." (C. Rankl: Endlich durchschlafen )

"Nach dem dritten Lebensmonat ist der Säugling nicht mehr auf nächtliche Nahrungszufuhr angewiesen." (R. Largo: Babyjahre )

"Die Idee besteht (...) darin, langsam, respektvoll und behutsam das Schlafverhalten des Babys zu verändern." (E. Pantley: Schlafen statt Schreien )

"Wenn Sie Dinge ändern müssen, an die sich Ihr Baby gewöhnt hat, ist es oft am besten, das auf der Stelle und ganz radikal zu tun, statt langsam und Schritt für Schritt." (A. Skula: Sweet Dreams )

Na ...? Sind Sie schon verwirrt genug?

Oder wollen Sie noch ein paar weitere Ratgeber zu frühkindlichem Schlafverhalten durchblättern?

Für die oben stehende Zitatesammlung bin ich einfach in die nächste größere Buchhandlung gegangen, habe mir einen Stapel Babyratgeber geschnappt und ein wenig quergelesen. Genau so, wie es fast alle Frauen machen, die ein Baby erwarten oder es vor Kurzem geboren haben.

Bei einem Thema so "nah am Menschen" ist es eigentlich auch kein Drama, wenn sich die Standpunkte und Empfehlungen der verschiedenen Ratgeber manchmal widersprechen. Schwierig wird es nur, wenn Sie als frischgebackene Mutter versuchen, all diese Tipps gleichzeitig umzusetzen und sich die "Lufthoheit über dem Kinderbett" ungeprüft und ohne kritische Rückfrage von anderen nehmen lassen. Experten wissen es nämlich auch nicht zwingend besser.

Wie eine Gesellschaft mit ihren Babys umgeht, ist immer auch Ausdruck des jeweiligen Zeitgeists. Und wie der Kinderarzt und Buchautor Herbert Renz-Polster sehr richtig sagt: "Bis heute gibt es keine einzige Meinung in Sachen Erziehung (...), die nicht von irgendeinem Experten oder irgendeiner Forscherin begründet und 'wissenschaftlich' abgesichert wurde - und sei sie noch so abwegig."

Ihr gesunder Menschenverstand und die Liebe zu Ihrem Kind sind in dieser komplexen Situation oft die verlässlichsten Ratgeber. Als kleinen Service fasse ich für Sie im nächsten Kapitel kurz zusammen, welche Meinungen zum Thema "Nächte mit Baby" derzeit die Debatten bestimmen bzw. besonders en vogue sind.
Titanenkampf der Weltanschauungen

Wenn Sie als frischgebackene Mama heute Ihr schlafendes Baby im Arm halten, sind Sie nur selten so allein, wie Sie sich vielleicht manchmal fühlen. Meist werden Sie von einem unsichtbaren, aber sehr lästigen Schwarm innerer Stimmen umkreist. Diese Stimmen kommentieren wie der Chor in einem antiken Drama alles, was Sie tun - ja sogar alles, was Sie denken.

"Owei, jetzt ist die Kleine wieder beim Trinken eingeschlafen. Hoffentlich gewöhnt sie sich nicht daran!"

"Waas? Du willst ihn jetzt ablegen, weil dir der Arm fast abfällt und du endlich was essen willst? Pfft, und was ist dann mit seinem Urvertrauen?! Du weißt doch, für eine sichere Bindung ist Tragen so wichtig!"

"Kind, jetzt leg den Kleinen endlich mal ab. Du ziehst dir sonst in Nullkommanichts einen kleinen Tyrannen heran."

"Jetzt weint sie? Dann nimm sie doch mit in dein Bett!"

"Sie weint? Dann

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