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Motivierte Kinder Tipps und Ideen zum Spielen, Lernen und Zusammenleben von Zanoni, Sarah (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.01.2013
  • Verlag: Beobachter-Edition
eBook (PDF)
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Motivierte Kinder

Kinder stets bei Laune zu halten und sie unterstützend zu fördern, ist nicht einfach. Vor allem, wenn Eltern in Zeitnot und auch mal überfordert sind. Hier bietet das Beobachter-Handbuch Hilfe: mit tollen Ideen, Kinder spielerisch und altersgerecht zu beschäftigen, zu fördern, zur Ruhe kommen zu lassen und in die Verantwortung einzubinden. Wie können Eltern ihre Kinder fördern? Welches sind die besten Spielideen und Sportarten? Wie finden Kinder zu Ruhe, Schlaf und Entspannung? Wie gelingt es, neben Kindern stressfrei einzukaufen und zu telefonieren? Wie lernen Kinder, sich sicher im Strassenverkehr zu bewegen und im Haushalt mitzuhelfen? Was ist zu tun, wenn Kinder über Langeweile klagen oder mit Wutanfällen reagieren? Wie viel Zeit vor dem Computer und TV ist täglich gesund für Ihr Kind? Und wie kommt man zu funktionierenden Regelungen? Wie bindet man Kinder lustvoll in die Haushaltsarbeit mit ein? Das Eltern-Handbuch hält für jede dieser Fragen praktische und leicht verständliche Antworten bereit. Es bietet viele bunte Ideen für allerlei Aktivitäten mit Kindern. Das Schöne daran: Sie alle sind einfach, kostengünstig und schnell umsetzbar. Dieser Beobachter-Ratgeber ist ein unentbehrliches Werkzeug für engagierte Eltern und alle, die Kinder zum Lernen, Spielen und Mithelfen motivieren möchten. Sarah Zanoni, lic. phil. I, ist Pädagogin und Beobachter-Erziehungsberaterin. Sie arbeitet als Erziehungs- und Jugendcoach, bietet Gruppenkurse und Familienberatungen an. Sie ist Mutter von zwei Kindern.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 15.01.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783855695706
    Verlag: Beobachter-Edition
    Größe: 3848 kBytes
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Motivierte Kinder

3. Warum Kinder spielen

Kinder spielen seit eh und je - überall auf der Welt und in jeder Epoche. Die Art der Beschäftigung variiert je nach Materialien, Zeit und Raum sowie nach kulturellen Überlieferungen. Das kindliche Spiel ist der Inbegriff aller Dinge, die Kinder tun, um sich zu beschäftigen - dabei lernen sie, wie man sich in dieser Welt bewegt. Egal, ob sie ganz konzentriert ein Puzzle legen, in der Gruppe Verstecken spielen, beim Tischdecken helfen oder sich im Wald austoben - es bleibt Spiel. Selbst das Davonrennen, wenn sie Schuhe anziehen sollen, ist für Kinder ein Spiel. Je besser wir den angeborenen Spieltrieb in unseren Kindern erkennen, desto besser verstehen wir ihr Verhalten.

Spielen ist mehr als ein Zeitvertreib

Spass, Experiment, Rollenspiel

Die Spielfreude erhalten und fördern: Dies ist eine der Hauptaufgaben von Eltern, die ihren Kindern eine gesunde Entwicklung ermöglichen und das nötige Rüstzeug fürs Leben mitgeben möchten. Denn Spielen ist nicht nur Zeitvertreib, sondern viel mehr: Erlernen von Fertigkeiten, Anhäufung von Wissen, Erprobung von Rollen, Lösen von Problemen - und nicht zuletzt Entspannung pur.

Kindliches Spiel hat viel mit Beschäftigung zu tun: Ein Kind, das beschäftigt ist, zeigt seltener unerwünschtes Verhalten wie Quengeln, ständiges Fordern oder Aggressivität. Sein Kind richtig zu beschäftigen bedeutet aber nicht, es ständig mit irgendwelchen Spielsachen oder Bastelmaterialien zu versorgen. Vielmehr ist Beschäftigung etwas Umfassendes: Es ist Spiel und Arbeit, Lernen und Helfen zugleich.

Anleitung erwünscht

Wenn die Kinder ein Zimmer voll Spielsachen zur Verfügung haben, erwarten die Eltern häufig, dass sie nun damit zufrieden sind und möglichst ausdauernd spielen. Genau dazu sind Kinder aber oft nicht in der Lage. Der Grund liegt meist darin, dass ihnen noch nie oder zu wenig gezeigt wurde, womit man sich die Zeit vertreiben kann. Denn genau in den Momenten, wo Mutter und Vater dies vom Kind wünschen, mag es weder mit Puppen noch mit Autos spielen. Auch das neue Buch oder die Bastelmaterialien sind gerade nicht interessant. Was tun? Offenbar mag sich Ihr Kind nicht spielend beschäftigen und braucht Ihre Anregung: indem Sie mit ihm in der Waschküche die Wäsche sortieren, über das bevorstehende Sporttraining reden oder eine kurze Znünipause einlegen.

Beschäftigen bedeutet also viel mehr als unsere herkömmliche Vorstellung von Spielen - es umfasst das ganze tägliche Tun und Lassen Ihres Kindes, vom Anziehen übers Spielen mit anderen Kindern bis zum Verhalten am Esstisch. Egal, wann und wo - Ihr Kind ist von Natur aus lernbegierig, so dass es immer etwas machen möchte. Es richtig zu beschäftigen heisst also nichts anderes, als Ihr Kind zum Spielen, Lernen und Helfen zu motivieren.

Spielend die Welt erobern

Schlüssel zum Alltagsleben

Der Drang zum Spielen ist dem Menschen angeboren. Für Kinder ist das Spiel der Zugang zu den Dingen, Aufgaben und Erkenntnissen dieser Welt, die sie im wahrsten Sinne des Wortes "spielend" kennenlernen. Im Spiel erfahren, erleben, begreifen, entdecken, erobern und erforschen Kinder die Welt, die sie umgibt. Durch oft hundertfache Wiederholung prägen sich ihnen Fertigkeiten ein, die später automatisiert ablaufen und tagtäglich genutzt werden: Treppen steigen, Fahrrad fahren, einen Bleistift benutzen, Kleider ausschütteln, Geschirr stapeln, eine Schnur aufrollen, Tasten bedienen, Abstände richtig einschätzen, Gegenstände nach Grössen ordnen etc.

Fertigkeiten trainieren

Ausserdem kann ein Kind im Spiel verschiedene Perspektiven und Rollen ausprobieren: die einer Puppenmutter, eines Feuerwehrmannes, eines Holzturms, eines Spielpferdes etc. Die Welt sieht je nachdem ganz anders aus - ein super Training für die Selbstwahrnehmung und für die Empathie

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