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Friedrich Fröbel: Darstellung der zentralen pädagogischen Grundannahmen Sphärentheorie und Spielgabenkonzeption von Bremer, Madlen (eBook)

  • Erschienen: 01.02.2015
  • Verlag: Bachelor + Master Publishing
eBook (PDF)
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Friedrich Fröbel: Darstellung der zentralen pädagogischen Grundannahmen Sphärentheorie und Spielgabenkonzeption

Friedrich Wilhelm August Fröbel gilt als einer der bedeutendsten Pädagogen der deutschen Romantik. Er verfasste nicht nur viele wichtige Werke und Zeitschriften, sondern wird auch als der Begründer des Kindergartens und der Spielpädagogik angesehen. Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die wichtige Rolle Fröbels in der Entstehung der Kindergärten wie auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen aufzuzeigen. Zu diesem Zweck werden die Biografie und Weltanschauung Fröbels diskutiert und ihre Relevanz für seine pädagogischen Theorien beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem das Spielgabenkonzept und seine Vorstellung von einem kindgerechten Kindergarten. Die Studie thematisiert zudem das Menschenbild des Pädagogen sowie sein Hauptwerk 'Die Menscherziehung' und schließt mit einer Reflexion über die Bedeutung der Fröbelschen Pädagogik für die heutige Zeit.

Produktinformationen

    Größe: 4919kBytes
    Herausgeber: Bachelor + Master Publishing
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 21
    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783958206786
    Erschienen: 01.02.2015
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Friedrich Fröbel: Darstellung der zentralen pädagogischen Grundannahmen Sphärentheorie und Spielgabenkonzeption

Textprobe: Kapitel 2, Biographie Friedrich Fröbels: 2.1, Kindheit und Lehrjahre: Friedrich Wilhelm August Fröbel wurde am 21. April 1782 als jüngstes von sechs Kindern des Pfarrers Johann Jakob Fröbel in Oberweißbach/ Thüringen geboren. Von seinem Vater hat er eine tiefe Religiösität und Naturverbundenheit vermittelt bekommen. Nach eigenen Aussagen haben die religiösen Ansichten seines Vaters, die sonntäglichen Predigten, die Konfirmation und die Ratsuchenden im Hause einen großen Einfluss auf seine geistige Entwicklung gehabt und den Grundstein für seine christliche Weltanschauung gelegt. Friedrichs Mutter verstarb bereits in seinem ersten Lebensjahr, wie es heißt, an den Folgen der schweren Geburt; und so musste er 'den wohltätigen Einfluss der Mutterliebe entbehren, deren Wert ihm eben dadurch später einleuchtete'. 1786 heiratete sein Vater erneut; jedoch schenkte diese Frau Friedrich nur wenig Aufmerksamkeit und kaum mütterliche Liebe. Dies führte angeblich soweit, dass sie ihm das 'Du' verweigerte und ihn mit 'Sie' ansprach. Der junge Fröbel wächst in seiner frühen Kindheit freudlos und ohne viel Zuwendung auf. Schließlich lebte er 5 Jahre bei seiner Verwandtschaft, anstatt im Elternhaus. Dort findet er Zugang zu einer '...Bubengemeinschaft und genoss ein frohes Arbeits- und Spielleben, wie es seinem Alter entsprach'. 1797 begann Fröbel eine Lehre als Rentsekretär und später als Förster. Im Jahr 1799 begann er ein Studium der Naturwissenschaften in Jena, welches er aber aus finanziellen Gründen abbrechen musste. 1802 stirbt sein Vater und Fröbel begibt sich auf Wanderschaft. Er übte einige Jahre seinen erlernten Beruf in der Forst- und Landwirtschaft aus. 2.2, Lehr- und Erziehungstätigkeit: Nach den unruhigen Wanderjahren siedelte Fröbel nach Frankfurt/ Main über. Dort wollte er sich der Architektur widmen. Doch 1805 machte er Bekanntschaft mit dem Pädagogen Anton Gruner, der ihn als Lehrer in seiner Pestalozzi-Musterschule in Frankfurt anstellt. Zu dieser Zeit beschäftigte Friedrich sich intensiv mit pädagogischen Fragen und wurde mit der Lehre und den Bestrebungen Pestalozzis vertraut. Dies ist sein erster Kontakt mit der Pädagogik. Im Herbst 1805 wanderte Fröbel zu Fuß nach Yverdon, Schweiz, um Pestalozzi zu besuchen. Zur Finanzierung seines erneuten Studium wird Fröbel nun Haus- und Privatlehrer für die drei Söhne der adeligen Familie des Barons von Holzhausen. Gemeinsam mit den Kindern bezog er das Landhaus 'Auf der Öde' und verwirklichte damit sein Konzept eines pädagogischen Landlebens. Prägende Personen für Fröbel sind daher Johann Heinrich Pestalozzi und Caroline von Holzhausen, der er bei der Erziehung ihrer Söhne half und als Mutterfigur ansah. Für Fröbel ist sie das Idealbild einer Mutter, und da ihm immer die mütterliche Wärme fehlte tat es ihm gut, sich im '...Strahlbereich der mütterlichen Wärme...' zu bewegen. Durch den Militärdienst wurde Fröbels Wirken als Erzieher unterbrochen. Als Soldat im 'Lützower Freikorps' nahm er am Befreiungskampf gegen Napoleon teil. Hier lernte er Wilhelm Middendorf und Heinrich Langenthal kennen, die ihn später unterstützten und mithalfen, seine Erziehungsideen in die Praxis umzusetzen. 2.3, Keilhau und Der Pädagoge Fröbel: Die Keilhauer Zeit von 1817-1831 war bis 1826 eine Zeit des Erprobens und Praktizierens. Erst im Jahr 1816 wendete sich Fröbel erneut der Arbeit als Pädagoge zu. Er kümmerte sich um die Erziehung seiner Neffen seines verstorbenen Bruders. Später kommen die Söhne eines anderen Bruders hinzu und so kam er auf die Idee, die 'Allgemeine Erziehungsanstalt' in Griesheim/ Thüringen zu gründen. Da sich in dieser Gegend kein geeignetes Haus fand, siedelte Fröbel mit seinen Zöglingen im Juli 1817 nach Keilhau um, '...wo ein Internat mit Familiencharakter ...' entstand. Dort entwickelte Friedrich Fröbel Erziehungsmodelle für Vorschulkinder im Alter von drei bis sieben Jahren. Aus anfangs sechs Kind

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