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Erfolgsgarant CSU Was die Partei so erfolgreich macht

  • Erscheinungsdatum: 19.09.2013
  • Verlag: Science Factory
eBook (ePUB)
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Erfolgsgarant CSU

Fachbuch aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte der CSU ist eine politische Success-Story ohne Gleichen: Die Christlich-Soziale Union Bayern gründete sich 1945 nach dem Ende des 2. Weltkriegs und ist seit 1957 ununterbrochen an der bayerischen Regierung beteiligt. Keine andere deutsche Volkspartei kann diesen Erfolg bei den Wählern für sich verbuchen. Aber warum ist das so? Für was steht diese Partei? Wie ist sie aufgebaut? Diese und andere Fragen werden in dem vorliegenden Buch diskutiert. Aus dem Inhalt: Konservatismus, Strukturelle Merkmale der CSU, Erfolgsfaktoren der Partei, Agenda Setting, Profil und Selbstverständnis der CSU, Medienpräsenz.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 108
    Erscheinungsdatum: 19.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783656500643
    Verlag: Science Factory
    Größe: 231 kBytes
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Erfolgsgarant CSU

Einleitung

"Der Erfolg und die Geschlossenheit der CSU, das Wohl und die Zukunftsfähigkeit des Freistaates Bayern waren stets mein oberstes politisches Ziel. Entsprechend dieser Zielsetzung habe ich mich entschlossen, bei der Landtagswahl 2008 nicht mehr anzutreten" [69] – mit diesen Worten verkündete Edmund Stoiber, Bayerischer Ministerpräsident und Parteivorsitzender, am 18. Januar 2007 seinen Rücktritt.

Mit seinem Abgang endet eine Ära, denn der Rückzug war das Ergebnis innerparteilicher Querelen und Auseinandersetzungen. Fürths Landrätin Gabriele Pauli hatte einen Stein ins Rollen gebracht, der Stoiber letztendlich zum Fall brachte. Politikexperten und Medien sprechen von einer noch nie da gewesenen Krise, die die Partei zu spalten droht. Ist mit dieser Krise ein Ende der Erfolgsgeschichte der CSU zu erwarten, oder gelingt es der Partei erneut, sich zu regenerieren und gestärkt aus der Krise hervorzugehen?

60 Jahre CSU – mit der Gründung der Christlich Sozialen Union am 8. Januar 1946 begann eine einzigartige Regierungszeit der Partei in Bayern. Seit nunmehr 56 Jahren stellt die Fraktion der CSU den bayerischen Ministerpräsidenten; 44 Jahre erreichte sie eine absolute Mehrheit, ein europaweit einzigartiges Phänomen. In keinem Land gibt es vergleichbare Erfolge einer Partei. Doch woraus resultieren diese Erfolge? Stoibers Rücktrittsrede enthält die Quintessenz des Erfolges: Geschlossenheit der Partei sowie das Wohl und die Zukunftsfähigkeit des Freistaates Bayern. Dies ist nicht nur Stoibers politisches Ziel, sondern auch das der gesamten CSU.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, nach einer kurzen historischen Entstehungsgeschichte, die Erfolgsfaktoren der CSU zu beleuchten und darzustellen. In einem weiteren Schritt wird auf die Selbstregeneration in Krisenzeiten eingegangen und abschließend ein Ausblick auf die mögliche Zukunft der Partei vorgenommen.
Materialbasis

Die zur Erstellung der Seminararbeit verwendete Sekundärliteratur benötigt folgende Anmerkungen:

Zum einen ist nur sehr wenig Sekundärliteratur zur Geschichte der CSU vorhanden, so dass Informationen über aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen ausschließlich aus Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen stammen. Zum anderen weist die vorhandene Literatur eine deutliche "Färbung" auf, da Herausgeber und Verfasser aus CSU-nahestehenden Kreisen stammen und in der Region von Passau und München veröffentlicht wurden. Die Autoren Alf Mintzel, Heinrich Oberreuther und Andreas Kießling dienen als Hauptquellen, da sie sich am ausführlichsten mit dieser Thematik beschäftigt haben. Folgende Arbeit stützt sich zwar auf Thesen der genannten Autoren, versucht das Thema allerdings aus einem neutralen Standpunkt zu betrachten.
Erfolgsfaktoren der CSU

Wahlrechtsgrundsatz

Einer der Wahlrechtsgrundsätze besagt, dass die Demokratie vom Wechsel lebt. Die heutige Minderheit hat die Chance, die Mehrheit von morgen zu werden. Auf das politische Spektrum übertragen heißt dies, die Opposition bleibt nur für einen bestimmten Zeitraum in ihrer Rolle und kann mit den nächsten Wahlen eine Mehrheit erreichen und die Regierung ablösen. Turnusmäßige Regierungswechsel konkurrierender Parteien sind allgemein üblich und eine Hegemonie eher selten. [70] Kein Bundesland kann sich auf alt eingefahrene Hochburgen verlassen – mit Ausnahme von Bayern. Das ehemalig "rote Nordrhein-Westfalen" wird mittlerweile von einem CDU Politiker regiert und die Hochburg der Union, Rheinland-Pfalz, kann sich inzwischen auf eine rote Mehrheit

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