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Das Megatrend-Prinzip Wie die Welt von morgen entsteht von Horx, Matthias (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.11.2011
  • Verlag: DVA
eBook (ePUB)
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Das Megatrend-Prinzip

Was unsere Welt bewegt Megatrends markieren die großen Veränderungen der Gesellschaft, sie wirken global, langfristig, tiefgreifend: die Globalisierung etwa, die Verschiebung der Altersstruktur, Individualisierung oder die immer wichtigere Rolle der Frauen. Matthias Horx beschreibt die innere Dynamik dieser Treiber des Wandels und erläutert ihre Rolle für den Fortschritt in den komplexen Zusammenhängen der modernen Welt. Vielen erscheint diese unübersichtlich, chaotisch, auf dem Weg in den Abgrund. Dabei sind heutige Gesellschaften aufgrund ihrer Vielschichtigkeit und Vernetzung robuster und viel eher in der Lage, neue Wege einzuschlagen. Wie immer ideensprühend und unterhaltsam verknüpft Matthias Horx die Analyse der Wandlungskräfte mit einem Blick auf die wichtigsten Megatrends. Matthias Horx, geboren 1955, ist der profilierteste und einflussreichste Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum und Autor vieler erfolgreicher Bücher. 1999 gründete er das Zukunftsinstitut, einen Prognose-Think-Tank, der heute zahlreiche europäische Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen berät. Seit 2007 ist er auch Dozent für Trend- und Zukunftsforschung an der Zeppelin-Universität, Friedrichshafen. Zuletzt erschien von ihm bei DVA Das Megatrend-Prinzip. Wie die Welt von morgen entsteht (2011).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 24.11.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641072636
    Verlag: DVA
    Größe: 876 kBytes
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Das Megatrend-Prinzip

FINALE (S. 259-260)

Der langfristig komplexe Trend

Sprache, Gehirn und die Gesellschaft verbanden sich in einem Drei-Wege-Tanz ... Das Resultat war die Co-Evolution, eine Spirale in Richtung auf immer höhere soziale Komplexität.
MARTIN A. NOWAK

Je eher du einen Schritt zurücktrittst und die Kom- plexität annimmst, desto leichter findest du einfache Antworten ... Einfachheit liegt auf der anderen Seite der Komplexität.
ERIC BERLOW

Hinter allem steht mit Sicherheit eine simple, wun- derbare Idee, über die wir – wenn wir sie in einem Jahrzehnt, einem Jahrhundert oder Jahrtausend end- lich verstanden haben – einfach nur sagen können: Was sonst!?
JOHN ARCHIBALD WHEELER

Der amerikanische Zukunftsforscher Herman Kahn war ein Zwei-Zentner-Mann mit erheblichem Charisma und gewaltiger Wirkung. Bilder aus den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zeigen ihn in Posen wie Napoleon oder Churchill, allerdings hielt er statt Zigarre oder Fernrohr stets einen Bleistift in der Hand. Zeitzeugen beschreiben ihn als "röhrende Wortmaschine", als "Super-Ego mit großem Herzen", der unentwegt Wortspiele veranstaltete, in denen das Schicksal der Menschheit wie eine Art Slapstick verhandelt wurde.

Entspannen konnte er sich, so geht die Legende, nur in seinem Schwimmbad, das eigentlich ein Atombunker war. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass Kahns Leibesfülle nicht durch die Einstiegsröhre im Garten passte, hatte er kurzerhand einen Durchbruch vom Keller zum Bunker geschaffen – und den "atomic shelter" in ein Schwimmbecken umgebaut. Wie wohl alle unruhigen Geister, die der menschlichen Kultur eine kreative Dimension hinzufügen, erlebte Kahn in seiner Jugend das, was man salopp einen "Knacks" nennt.

Seine Eltern ließen sich früh scheiden, die Familie zerbrach, und Kahn flüchtete sich in Bücher und Träume über die Welt von morgen. Nach einem Physikstudium und einem kurzen Versuch als Immobilienvertreter wurde er in die Weiterentwicklung der Wasserstoffbombe involviert, wechselte aber schnell in die Abteilung für kriegsstrategische Fragen und wandte sich der Spieltheorie zu. Was würde passieren, davon handelten Kahns Planspiele, wenn Tausende Nuklearraketen zum Einsatz kämen, die sich in den sechziger Jahren in den Arsenalen von Ost und West angehäuft hatten?

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