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Future Fitness Wie Sie Ihre Zukunftskompetenz erhöhen von Horx, Matthias (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.07.2014
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Future Fitness

Wie erkenne ich einen Trend? Wie kann ich von Trends profitieren? Was sind Megatrends, Produkt-, Konsum,- Kultur- und Retrotrends? Ob als selbständiger Unternehmer, als Entscheider in der Wirtschaft oder in persönlichen Krisensituationen - das Wissen um Trends und zukünftige Mentalitäten ist entscheidend für erfolgreiche Geschäftsstrategien. Der renommierte Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx öffnet in seinem Buch den Blick der Unternehmenskultur nach vorn. In seinem Handbuch vermittelt er Strategien und Methoden, Trends zu erspüren, sie erfolgreich zu nutzen, von Trendentwicklungen zu profitieren und Innovationen durchzusetzen. Die professionelle Beschäftigung mit dem Thema 'Zukunft' erhöht die Intelligenz in der strategischen Planung und erzeugt so 'Future Fitness.' Future Fitness - die Zukunftskompetenz für Entscheider - ist unerlässlich für diejenigen in Unternehmen und Management, die Veränderung und Innovation anstreben und sich nicht mit Sicherheit und Tradition begnügen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 236
    Erscheinungsdatum: 25.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955305482
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 6911 kBytes
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Future Fitness

ÜBERWINDEN SIE DEN ZUKUNFTSZYNISMUS

"Ich weiß buchstäblich nicht, was die Leute damit meinen, wenn sie sagen, man muss nach vorne sehen, um zu wissen, wohin wir gehen. Worauf sollen wir denn blicken? In der Zukunft gibt es für uns noch nichts zu sehen. Nach-vorne-Blicken kann doch nur bedeuten, dass wir in unserer Vergangenheit nützliche und humane Ideen suchen, mit denen wir die Zukunft gestalten können." 3 So formulierte es vor kurzem der Medienkritiker Neil Postman. Noch trockener sagte es unser geliebter Karl Popper:

"We can know nothing about the future, otherwise we would know it!"

Zukunfts-Zynismus - also die Leugnung, dass die Auseinandersetzung mit Zukunft überhaupt einen Sinn machen kann - ist ein beliebter Freizeitsport, und er kann sich auf die Zitate kluger Männer berufen. Nichts ist leichter, als sich schenkelklopfend über die Unmöglichkeit jeder Prognose zu verständigen: Hoho - alles Unsinn - wenn nicht einmal die Wetterfrösche uns den Regenschauer von heute Nachmittag vorhersagen können!

Fallen wir also ruhig einmal ein in den Chor der Zukunftszyniker. Dabei brauchen wir noch nicht einmal die allbekannten Fehlprognosen-Bonmots zu bemühen, die heute jede zweite Rede schmücken (Dauerbrenner: die Prognose des "IBM"-Chefs Thomas Watson aus den 40er Jahren: "Es gibt einen Weltmarkt für vier Computer!"). 4

Im Jahre 1910 wagte ein Dutzend abendländischer Publizisten und Denker aus dem deutschsprachigen Raum das ehrgeizige Projekt einer 100-Jahre-Voraussage. Sie erschien in Buchform unter dem Titel Die Welt in 100 Jahren in Berlin: 24 Kapitel über die Zukunft der Frauen, des Verkehrs, der guten Sitten, des Theaters und so fort. Hier einige Schlüsselzitate:

"Es gibt mancherlei, was wir trotz unserer Unzulänglichkeit voraussagen können. Zum Beispiel, dass das menschliche Vorwärtsstreben von jetzt ab weit schneller vonstatten gehen wird. In den kommenden Gärten werden Johannisbeeren wachsen so groß wie Damascenerpflaumen, Äpfel so groß wie Melonen [...] Obwohl jede Ortschaft ihr Theater hat, wird man nur in New York und Paris Theater spielen und dies mittels Fernharmonium auf den Schirm in alle Welt übertragen. [...] Nachts wird die Luft von Millionen Lichtern erhellt, und im tausendjährigen Reich der Maschine gleicht die Kriegsführung einem Schachturnier. Die Steppen Amerikas, die Dschungel Indiens, die Gletscherfirnisse der Alpen werden mit bunten, gen Himmel schreienden Plakaten bedeckt sein. Die Zahl der Wahnsinnigen wird irre steigen, das Verbrechen zur Domäne der Frauen geworden sein, die beiden großen Bewegungen der Neuzeit, die Frauen- und die Arbeiterbewegung haben ihre Ziele erreicht, u.a. durch die Mittel, die Menschheit ohne Elternschaft fortzupflanzen."

Das scheint wie wilder Unsinn, gemischt mit zeitüblichem Pathos. Allerdings: Wenn man genauer liest, finden sich einige erstaunliche Erkenntnisse. Und im Kapitel "Die Kommunikation der Zukunft" wurde so gut wie alles präzise vorausgesagt, was unsere heutige Kommunikationswelt ausmacht:

"Die Bürger der drahtlosen Zeit werden überall mit ihrem ›Empfänger‹ herumgehen, der irgendwo, im Hut oder anderswo angebracht, auf eine der Myriaden von Vibrationen eingestellt sein wird. Der Empfänger wird trotz seiner Kompliziertheit ein Wunder der Kleinmechanik sein. Konzerte und Direktiven, ja alle Kunstgenüsse und das Wissen der Erde werden drahtlos übertragen sein. Monarchen, Kanzler, Diplomaten, Bankiers, Beamte und Direktoren werden ihre Geschäfte erledigen und ihre Unterschriften geben können, wo immer sie sind, sie werden eine legale Versammlung abhalten,

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