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Roboter stehlen deinen Job, aber das ist OK: Wie man den Wirtschaftskollaps glücklich überlebt von Pistono, Federico (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.11.2014
  • Verlag: Serendii publishing
eBook (ePUB)
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Roboter stehlen deinen Job, aber das ist OK:

Du wirst unnötig werden. Du glaubst, du bist besonders, einzigartig und dass was auch immer es ist, das du tust, unmöglich ersetzt werden kann. Du liegst falsch. Während wir sprechen, laufen Millionen von Algorithmen, die von Computerwissenschaftlern erschaffen wurden, verzweifelt auf Servern überall auf der Welt nur mit einem Ziel: zu tun, was auch immer Menschen tun können, aber besser. Das ist das Argument für ein Phänomen namens technologische Arbeitslosigkeit, eines, das die moderne Gesellschaft durchdringt. Doch ist dies wirklich der Fall? Oder ist es lediglich eine futuristische Fantasie? Was wird in den nächsten Jahren aus uns werden und was können wir tun, um einen katastrophalen Kollaps der Gesellschaft zu verhindern? 'Roboter stehlen deinen Job, aber das ist OK: Wie man den Wirtschaftskollaps glücklich überlebt' erforscht den Einfluss technologischen Fortschritts auf unser Leben, was es bedeutet, glücklich zu sein und gibt Vorschläge, um den System-Kollaps zu vermeiden. 'Wahrhaft exzellent. Ein sehr wichtiges Werk. Ich habe es geliebt.' - Peter Diamandis Gründer und Vorstand der X PRIZE Foundation Vorstand der Singularity University New York Times Bestseller-Autor Mitbegründer der Zero-Gravity Corporation 'Es war ein Genuss. Exakte Statistiken und gute Ratschläge. Großartige Hinweise am Ende, sehr hilfreich.' - Dan Barry NASA-Astronaut Mitbegründer von 9th Sense Robotics 'WOW - DU BIST BEEINDRUCKEND' - Michael Smolens Serial Entrepreneur Gründer und Vorstand von Dotsub Federico Pistono ist Autor, wissenschaftlich Lehrender, sozialer Aktivist, Blogger und aufstrebender Filmemacher. Er hat über Wissenschaft, Technologie, Internet-Communities, künstliche Intelligenz und Klimawandel geschrieben. Er ist BSc in Computer-Wissenschaften der Universität von Verona und hat den Online-Kurs Machine Learning der Stanford Universität abgeschlossen. 2012 hat er die Singularity Universität absolviert im NASA Ames Research Park, Silicon Valley, einem speziellen Programm, das darauf abzielt, die großen Herausforderungen der Menschheit durch exponentiell wachsende Technologien zu fördern. Er ist Gründer und CEO von Konoz.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Erscheinungsdatum: 03.11.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783950387810
    Verlag: Serendii publishing
    Größe: 4944 kBytes
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Roboter stehlen deinen Job, aber das ist OK:

Kapitel 1

Arbeitslosigkeit heute

W ir erhalten normalerweise eine Ahnung davon, wie gut (oder wie schlecht) die Dinge stehen, wenn wir die Nachrichten lesen und uns in der Welt um uns herum umschauen. Wir sehen, wie wir leben, wir sprechen mit unseren Nachbarn, wir lesen Zeitungen, Blogs, Tweets und schauen fern. Nur sehr wenige Menschen finden die Zeit für sich, die langen und langweiligen Tabellen des OECD-Factbook oder des US Bureau of Labor Statistics zu prüfen. Die Wirtschaftskolumnen in Zeitungen sind häufig mit Finanzjargon gespickt, der denjenigen nicht wirklich ein klares Verstehen davon vermittelt, was wirklich passiert, die mit den Feinheiten des Wirtschaftssystems nicht vertraut sind. Folgedessen haben die meisten Leute keine Ahnung davon, was wirklich passiert. Zumindest sollte gesagt werden, dass ein kleiner Rückblick auf die letzten Wachstumsstatistiken des Arbeitsmarktes in den USA und Europa ein wenig nachdenklich stimmen sollte.

Im Juli 2011 hat die US-Regierung einen Bericht veröffentlicht, der gezeigt hat, dass in diesem Monat 117.000 neue Jobs geschaffen wurden und die New York Times titelte den vielversprechenden Aufmacher "USArbeitsplätze mit stärkerem Wachstum im Juli". 2 Allerdings blieb hier eine schreckliche Wahrheit hinter dieser falschen Hoffnung versteckt. Ein Wachstum von 117.000 Arbeitsplätzen war nicht einmal genug, um das Bevölkerungswachstum auszugleichen (rund 130.000 Personen pro Monat), ganz abgesehen davon, irgendeine Veränderung bei den 12,3 Mio. Arbeitsplätzen zu bewirken, die während der Rezession 2008-2009 verlorengingen. Etwas weiter unten in diesem Artikel entdecken wir einige weitere Dinge. Die offizielle Zahl der Arbeitslosenrate lag bei 9,1% und damit bereits erstaunlich hoch, doch es wird noch bedenklicher, wenn man beachtet, dass zusätzlich rund 8,4 Mio. Menschen in Teilzeit arbeiteten, weil sie keinen Vollzeitjob finden konnten und weitere 1,1 Mio. sind bereits so entmutigt worden, dass sie damit aufgehört haben, überhaupt noch nach Arbeit zu suchen. Wenn wir diese Personen dazuzählen, lag die erweiterte Arbeitslosenrate im Juli 2011 bei 16,1%. Nimm bitte einen Moment und lass das sinken. Die Vereinigten Staaten von Amerika, möglicherweise der wohlhabendste Staat der Erde, hatte im Juli 2011 eine Arbeitslosenrate von 16,1%.

Als wenn das noch nicht genug wäre, zeigt sich auch, dass überhaupt nur 58,1% der Bevölkerung arbeiteten. Der niedrigste Wert in nahezu drei Jahrzehnten. 3 Laura D'Andrea Tyson, Professorin an der Haas School of Business an der Universität von Kalifornien, Berkeley hat berechnet, dass sogar, wenn wir in der näheren Zukunft irgendwie 208.000 neue Arbeitsplätze pro Monat schaffen könnten, es noch immer bis 2023 dauern würde, um die Lücke zu schließen. 4 Im Januar 2012 fiel die Arbeitslosenrate dank dem privaten Sektor und der Regierung auf 8,3%. 5 Ein sehr schwacher Trost, wenn man bedenkt, dass sich die Zahl der Personen in Teilzeitarbeit, die der entmutigten Arbeitskräfte und der Langzeit-Arbeitslosen während des Jahres kaum verändert hat. Und als wäre die Situation noch nicht schlimm genug, befand sich die Erwerbsbeteiligung mit 63,7% auf dem Allzeit-Tief seit 1983, als Frauen am Arbeitsmarkt noch nicht in großer Zahl vertreten waren. Und diese Zahl fällt von Jahr zu Jahr. 6

MIT-Ökonom Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee machen in ihrem Buch Race Against The Machine: How the Digital Revolution is Accelerating Innovation, Driving Productivity, and Irreversibly Transforming Employment and the Economy 7 eine klare Analyse zu diesem Problem, die die aktuelle Arbeitslosigkeitskrise behandelt und versucht, Lösungen zu bieten, teils mit einer Reformierung der Bildung, einem System wirtschaftlicher Anre

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