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Aufsichtsräte und Beiräte in Deutschland Rahmenbedingungen, Anforderungen, professionelle Auswahl von Kuck, Dieter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.10.2007
  • Verlag: Gabler
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Aufsichtsräte und Beiräte in Deutschland

Welchen Rahmenbedingungen unterliegt die Unternehmensaufsicht? Was sind die Rechte und Pflichten von Aufsichtsräten und Beiräten? Wie ist ihre Arbeit zu verbessern? Fundierte Antworten auf diese und andere Fragen aus dem Bereich Corporate Governance liefert dieses Buch. Dieter Kuck, Diplom-Kaufmann, trat 1992 als Gesellschafter und Geschäftsführer in das Personalberatungsunternehmen Weiser, Kuck & Comp. GmbH in Neuss ein. Seit 1998 ist er Mehrheitsgesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 168
    Erscheinungsdatum: 28.10.2007
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783834992758
    Verlag: Gabler
    Größe: 1096 kBytes
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Aufsichtsräte und Beiräte in Deutschland

3. Die Mandatswahrnehmung von Beiräten (S. 93-94)

Mittelständische Unternehmen in Deutschland haben seit längerem die Vorzüge von Beiräten erkannt. Bereits 2001 konsultierten fast 45 Prozent aller von familienfremden Managern geführten Mittelstandsunternehmen bei relevanten Entscheidungen ihren Beirat oder Aufsichtsrat, wie eine Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung IfM in Bonn nachwies. Die Größe eines Beirats kann erheblich variieren. In unserer Studie haben wir uns unter dem Gesichtspunkt der Arbeitseffizienz damit beschäftigt. Die Frage, ob ein Beirat mit zum Beispiel sechs Personen effizienter arbeitet als mit zwölf Personen, haben die Beiratsvorsitzenden zu 85 Prozent mit Ja beantwortet. Beiräte mit einer geringeren Mitgliederzahl werden demnach erwartungsgemäß als deutlich positiver beurteilt.

Natürlich besteht zwischen der Größe und dem Umfang der Tätigkeit eines Beirats ein direkter Zusammenhang. Deshalb empfiehlt es sich für ein Unternehmen, vor der Einrichtung eines solchen Gremiums, zunächst die eigenen Erwartungen zu spezifizieren und den Bedarf zu konkretisieren. Dabei spielt vor allem eine Rolle, welche Funktionen der künftige Beirat übernehmen soll. Ebenfalls sollte geklärt werden, welches zusätzliche Fachwissen das Unternehmen benötigt, um die Beiratsmitglieder dementsprechend auswählen zu können. Schließlich lohnt sich auch ein Blick auf das Verhältnis zwischen Geschäftsführer und Gesellschafter, um abzuklären, ob hier für einen Beirat Handlungsbedarf bestehen könnte.

Beiräte in mittelständischen Unternehmen können für eine Vielzahl von Aufgaben eingerichtet werden. Entsprechend groß ist die Bandbreite, in der sich Firmeninhaber und Geschäftsführer Unterstützung wünschen: Hilfe in finanziell schwierigen Situationen, Beratung bei der Nachfolgeregelung oder bei Streitigkeiten zwischen Gesellschaftern und Geschäftsleitung, neue kreative Impulse gegen den wachsenden Wettbewerbsdruck, eine sachverständige Begleitung auf dem Weg zur Börsenzulassung etc. Unabhängig von der Art und Weise, wie der Beirat seine Tätigkeit wahrnimmt - gestaltend, überwachend oder beratend - immer kann er mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen der Geschäftsführung oder den Gesellschaftern bei wichtigen Entscheidungen zur Seite stehen.

Die jeweilige Aufgabenstellung gibt den Ausschlag dafür, welche Qualifikation ein Beirat mitbringen muss. Meistens ist spezielles Know-how gefordert, das im Unternehmen nur schwach ausgeprägt oder gar nicht vorhanden ist, etwa Erfahrungen in juristischen Fragen, Kenntnis internationaler Märkte oder Kompetenz in wichtigen Geschäftsfeldern wie Marketing, Produktion, Logistik und strategischem Management.

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