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Pension & Invalidität Alles über Ihre Rechte und Pflichten von Pinggera, Winfried (eBook)

  • Verlag: Manzsche Verlags- u. Universitätsbuchhandlung
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Pension & Invalidität

Invalidität & Pension wirft auch in der 2. Auflage einen Blick hinter die Kulissen der Sozialversicherung und der Gerichte. Im Frage-Antwort-Stil wird der Weg von der Antragstellung bis zur Gewährung der Pension dargestellt und entsprechend kommentiert. - Wer ist unter welchen Umständen geschützt? - Grundlagen - Welche Rolle spielen andere Bereiche der sozialen Sicherheit? - Kranken-, Unfallversicherung, Arbeitsmarktverwaltung, Sozialministeriumservice - Mitwirkungspflicht der Versicherten - Alle wissenswerten Details zur Invaliditätspension - Invaliditätspension der Arbeiter/Angestellten/Selbständigen/Bauern - Das Sozialgerichtsverfahren - Von der Klage bis zum Urteil

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 237
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783214005825
    Verlag: Manzsche Verlags- u. Universitätsbuchhandlung
    Größe: 1994 kBytes
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Pension & Invalidität

41 FRAGEN UND ANTWORTEN INVALIDITÄTSPENSION AUF EINEN BLICK

In der Folge werden die 41 am häufigsten gestellten Fragen aus der Sicht der Pensionsversicherung der unselbständig Erwerbstätigen dargestellt. Dort, wo gravierende Abweichungen zu einem anderen Versicherungsträger (SVA Gewerbe oder SV der Bauern) bestehen, wird auf diese Unterschiede hingewiesen.

Die "78. Novelle" hat im Sozialversicherungsrecht grundsätzliche Neuerungen unter dem Titel "Rehabilitation statt Pension" gebracht. Diese Änderungen beziehen sich aber nur auf Versicherte, die ab dem 1. 1. 1964 geboren wurden, die also am 1. Jänner 2014 das 50. Lebensjahr bereits vollendet haben.

Die Besonderheiten, die sich für diese Gruppe ergeben, finden Sie in kursiver Schrift am Ende des jeweiligen Antwortblocks. Diese Änderungen betreffen fast ausschließlich jene Fälle, bei denen keine dauernde Invalidität oder Berufsunfähigkeit vorliegt. Bei dauerhafter Invalidität/Berufsunfähigkeit sind die Regelungen im Großen und Ganzen auch für diese Jahrgänge gleich geblieben.

Zur besseren Lesbarkeit wird im nachfolgenden Text oftmals nur der Begriff Invalidität verwendet. Dieser bezieht sich sinngemäß jedoch auch auf den Begriff der Berufsunfähigkeit. Ebenso wird zur besseren Lesbarkeit in einigen Fällen auf "den Versicherten" Bezug genommen. Sollte nicht ausdrücklich anderes angeführt sein, bezieht sich diese Formulierung auf beide Geschlechter.

1. Ich will in Pension gehen, ab wann kann ich das?

Grundsätzlich kann man in Pension gehen, wenn man das entsprechende Alter erreicht hat. Bei Männern ist das die Vollendung des 65. Lebensjahres, bei Frauen die Vollendung des 60. Lebensjahres. Für Frauen steigt das Antrittsalter ab 2024 (Geburtsjahrgang 1963) bis 2033 (Geburtsjahrgang 1968) in Halbjahresschritten auf 65 Jahre.

Gleichzeitig muss eine gewisse Mindestzahl an Versicherungsmonaten vorliegen. Für alle vor dem 1. Jänner 1955 Geborenen können dies entweder 180 Beitragsmonate (in der Regel aus Erwerbstätigkeit) oder 300 Versicherungsmonate (dazu zählen auch Zeiten der Arbeitslosigkeit oder Krankheit) sein 1 .

Für nach dem 31. 12. 1954 geborene Versicherte reicht es zur Erreichung der Mindestversicherungszeit allerdings auch aus, wenn nach dem 1. Jänner 2005 180 Versicherungsmonate (davon 84 Monate aufgrund einer Erwerbstätigkeit) erworben werden.

Zusätzlich können Versicherungszeiten nachgekauft werden (z.B. Schul- und Studienzeiten).

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass trotz prinzipieller Gleichstellung von Männern und Frauen im Sozialversicherungsrecht besonders bei den Altersgrenzen und bei der Schwerarbeitsdefinition geschlechtliche Differenzierungen vorgenommen werden. 1992 wurde das unterschiedliche Regelpensionsalter für Frauen und Männer durch Verfassungsgesetz festgeschrieben. Ab dem Jahr 2024 wird demnach das Frauenpensionsalter jährlich um ein halbes Jahr angehoben, sodass es 2033 mit dem der Männer gleichzieht.

2. Ich bin zu krank, um bis zum Erreichen der Alterspension (60/65 Jahre) zu arbeiten. Kann ich früher gehen? Und wenn ich früher in Pension gehe, bekomme ich dann Abschläge?

Neben der Alterspension gibt es eine Reihe von "vorzeitigen Pensionsarten".

Wenn eine lange Versicherungszeit (aus Erwerbstätigkeit) vorliegt, bei Männern von 45 Beitragsjahren (wobei bis zu 30 Monate für Präsenz- bzw. Zivildienst angerechnet werden), bei Frauen von 40 Beitragsjahren (wobei bis zu 60 Monate für Kindererziehung angerechnet werden), können Männer im Alter von 62 und Frauen im Alter von 57 Jahren in Pension gehen 2 .

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