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Arbeitszeugnisse für den öffentlichen Dienst - inkl. Arbeitshilfen online Grundlagen, Musterzeugnisse, Personalbeurteilung von Schustereit, Sonja (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.04.2016
  • Verlag: Haufe-Lexware
eBook (PDF)
45,40 €
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Arbeitszeugnisse für den öffentlichen Dienst - inkl. Arbeitshilfen online

Was muss ein Zeugnis enthalten? Wie beurteile ich Leistungen? Die Autoren stellen die rechtlichen Grundlagen des TVöD dar und geben Ihnen konkrete Anleitungen, was ein Zeugnis beinhalten muss und wie die Leistungsbeurteilung mit einfließt. Sie erhalten rechtssichere und gekonnte Formulierungen, damit Sie auch in Zweifelsfällen immer das richtige Wort finden. Muster für Angestellte in Bund, Ländern und Kommunen helfen Ihnen dabei, Arbeitszeugnisse schnell und korrekt zu erstellen. Außerdem unterstützt Sie das Buch mit Checklisten, Beispielen und Gesprächsleitfäden bei der Durchführung qualifizierter Mitarbeitergespräche und Leistungsbeurteilungen. Inhalte: - Über 60 Musterzeugnisse - Rechtsgrundlage des Zeugnisanspruchs - So vermeiden Sie typische Beurteilungsfehler - Vorlagen für jede Notenstufe - So gehen Sie bei der Zeugniserstellung vor - Personalbeurteilung nach dem TVöD - Qualifizierte Beurteilungsgespräche führenArbeitshilfen online: - Alle Musterzeugnisse auch zum kostenlosen Download - Ablaufplan zur Erstellung von Arbeitszeugnissen - Leitfaden für Personalbeurteilungsgespräche - Beurteilungsbogen Rechtsanwältin Sonja Schustereit ist Gründerin und Geschäftsführerin der HR Beratung Schustereit & von der Linde. Sie ist seit über 10 Jahren als Beraterin, Trainerin und Coach in den Schwerpunkten Management Diagnostics & Development tätig.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 450
    Erscheinungsdatum: 07.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648081303
    Verlag: Haufe-Lexware
    Größe: 3014 kBytes
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Arbeitszeugnisse für den öffentlichen Dienst - inkl. Arbeitshilfen online

4 So gehen Sie bei der Zeugniserstellung vor

In diesem Kapitel befassen wir uns mit der Planung der Zeugniserstellung. Hier erhalten Sie Antworten auf folgende Fragen:

Wer muss wann was tun?

Was muss für die Erstellung eines Arbeitszeugnisses veranlasst werden?

Welche Stellen sind für welche Arbeitsschritte zuständig?

Bis wann sollten die einzelnen Schritte ausgeführt werden?

Im zweiten Abschnitt dieses Kapitels stellen wir Ihnen einen Ablaufplan vor, mit dessen Hilfe Sie das Erstellen von Zeugnissen leicht im Voraus planen und koordinieren können. Vorher wollen wir jedoch noch kurz auf die verschiedenen an der Zeugniserstellung beteiligten Stellen eingehen.
4.1 Die beteiligten Stellen im Überblick

Die Personalabteilung (bzw. die Personalreferentin oder der Personalreferent)

Die Personalabteilung ist die Schaltstelle der Zeugniserstellung. Von hier aus wird der gesamte Ablauf koordiniert. Die Personalabteilung fordert die für das Zeugnis notwendigen Daten von den zuständigen Stellen an. Hierzu teilt sie die notwendigen Arbeitsmittel (Bewertungsbögen, Checklisten etc.) aus.
Tipp: Rechtzeitiger Dateneingang

Achten Sie darauf, dass fehlende Daten zum richtigen Zeitpunkt eingehen.
Der Fachvorgesetzte

Der Fachvorgesetzte ist der direkte Vorgesetzte des Mitarbeiters. Er ist insbesondere zur Zusammenstellung der Tätigkeitsbeschreibung und zur Bewertung der Leistung des Mitarbeiters in den Prozess der Zeugniserstellung einzubeziehen.
Der Mitarbeiter bzw. die Mitarbeiterin

Der Mitarbeiter ist insofern an der Zeugniserstellung beteiligt, als er dazu berechtigt ist, das Zeugnis durchzusehen und eventuelle Änderungswünsche anzumelden.
Tipp: Besprechen Sie den endgültigen Zeugnisentwurf mit Ihrem Mitarbeiter

Sie müssen den Mitarbeiter übrigens nicht so weit in die Zeugniserstellung mit einbeziehen, dass Sie einen eigenen Zeugnisentwurf von ihm berücksichtigen. Ein Zeugnisentwurf des Mitarbeiters kann die eigentliche Zeugniserstellung durchaus erschweren. Es besteht nämlich die Gefahr, dass Sie während der Zeugniserstellung feststellen, dass sich die Sichtweisen der einzelnen Beteiligten nicht decken. Außerdem stellen die Mitarbeiter die einzelnen Themen in ihren Zeugnisentwürfen oft zu umfangreich dar oder gewichten falsch. Dann stehen Sie vor dem Problem, dass Sie sich noch einmal mit dem Zeugnis befassen müssen.

Wegen der umfangreichen Probleme, die sich nach der Erteilung eines Zeugnisses ergeben können (bis hin zu Gerichtsverfahren), sollten Sie den Mitarbeiter zumindest so weit in den Prozess der Zeugniserstellung einbeziehen, dass Sie den endgültigen Entwurf des Zeugnisses mit ihm besprechen. So können Sie Streitigkeiten und das nochmalige Ausstellen eines Zeugnisses wegen kleinerer Korrekturen, eventueller Missverständnisse oder Unstimmigkeiten vermeiden.
Der Unterschriftsberechtigte

Dem Unterschriftsberechtigten müssen Sie das endgültige Zeugnis zur Unterschrift vorlegen. Selbstverständlich kann es sein, dass der Unterschriftsberechtigte noch einige Korrekturen wünscht. Es ist deshalb ratsam, ihm zunächst den Entwurf des endgültigen Zeugnisses zuzusenden und um seine Zustimmung zu bitten. Die eigentliche Aufgabe des Unterschriftsberechtigten ist und bleibt aber das Unterschreiben des endgültigen Zeugnisses.
4.2 Zeitplanung mit dem Ablaufplan

Sie sollten dem Mitarbeiter das Arbeitszeugnis möglichst am letzten Arbeitstag übergeben. Da das Zeugnis etliche Stationen durchläuft, bis es in seiner endgültigen Fassung vorliegt, verstreicht die Zeit von der Trennungsentscheidung bis zum letzten Arbeitstag wie im Fluge. Achten Sie also darauf, dass Sie mit dem Prozess der Zeugniserstellun

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