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Kreditkartenbetrug. Erscheinungsformen, Trends und Ursachen Erscheinungsformen, Trends und Ursachen von Mujkanovic, Samir (eBook)

  • Verlag: Diplomica
eBook (PDF)
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Kreditkartenbetrug. Erscheinungsformen, Trends und Ursachen

"Wie der Untertitel dieses Buches ahnen lässt, wird das Thema Kreditkartenbetrug unter Berücksichtigung der drei Kernaspekte Erscheinungsformen von Kreditkartenbetrug, langfristige Entwicklung der Kreditkartenkriminalität sowie Ursachen der Kreditkartenkriminalität abgehandelt. Der Betrug bei Kreditkartentransaktionen tritt als abweichendes Verhalten in verschiedenen Erscheinungsformen auf und steht vorwiegend im Zusammenhang mit den Deliktarten Missbrauch mit gestohlenen und verlorenen Kreditkarten, dem Gebrauch von Kreditkartenfälschungen sowie dem Gebrauch von gestohlenen Kreditkartendaten. Kreditkartenmissbrauch stellt ein globales, in seinen Erscheinungsformen sehr komplexes und vielseitiges Phänomen abweichenden Verhaltens dar. Mit den unterschiedlichen Akzeptanzbereichen, in welchen Kreditkarten als Zahlungsmittel ihren Einsatz finden, sei es im stationären Handel, an Geldausgabeautomaten oder im Card-non-present-Bereich wie dem Internet, geht auch eine Vielzahl bereichsspezifischer Betrugsvarianten einher. Wirtschaftsbetrug im Allgemeinen unterliegt einem steten Wandel. Dieser zeitliche Wandel wird in erster Linie von neuen technologischen Errungenschaften begleitet. Betrüger verfügen nicht selten über tatrelevantes Spezialwissen und bedienen sich verschiedener ausgeklügelter Techniken wie beispielsweise dem Einsatz von modernen elektronischen Geräten sowie von elektronischen Kommunikationsmedien, deren Funktion im Erspähen von sensiblen Daten besteht. Transaktionsbetrug, sei es im Hinblick auf Zahlungskartentransaktionen oder im Blick auf den Zahlungsverkehr zwischen Girokonten, bleibt innerhalb der Wirtschaftskriminalität nach wie vor ein Problem für alle Beteiligten. Neben der Abhandlung dieser Themen soll unter Heranziehung statistischer Daten unterschiedlicher Institutionen und Organisationen der Versuch unternommen werden, Trends des Kreditkartenmissbrauchs in Deutschland zu beschreiben. Ein Blick auf deliktspezifische Betrugsraten in Großbritannien soll außerdem mögliche Prognosen für die künftige Entwicklung des Kreditkartenbetrugs in Deutschland aufzeigen. Dieses Buch richtet sich nicht ausschließlich an eine Leserschaft mit soziologischem und kriminologischem Interesse an diesem Phänomen. Vielmehr soll für jeden Interessierten ein weitestgehend umfassender Einblick in diese Thematik geboten werden."

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 101
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783836626132
    Verlag: Diplomica
    Größe: 545 kBytes
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Kreditkartenbetrug. Erscheinungsformen, Trends und Ursachen

"Kapitel 2.2.4, Datendiebstahl im Internet: Der Abgriff von Kreditkartendaten und von vertraulichen Bankdaten im Allgemeinen spielt im heutigen Informationszeitalter eine zunehmende Rolle. Dabei stehen moderne Medien wie das Internet als Netz von digitalem Austausch und Kommunikation im Mittelpunkt. In diesem Abschnitt werde ich verschiedene Formen des Datendiebstahls im Onlinebereich nennen und die Umstände der einzelnen Varianten erläutern.

Kapitel 2.2.4.1, Datendiebstahl durch Phishing und Pharming: Eine verbreitete Form des Datendiebstahls im Onlinebereich ist die so genannte Phishing (Password Fishing) –Methode, welche als besondere Art des Social Engineering gesehen werden kann. Dabei nutzen Betrüger das Internet als Kommunikationsmedium zur Versendung von falschen Informationen an Kreditkarteninhaber mit der Absicht, an vertrauliche Bankkontendaten wie PIN und TAN usw. zu gelangen.

Charakteristisch für ein solches Vorgehen ist die Tatsache, dass sich Betrüger als Absender von so genannten Phishing E-Mails oder anderer gefälschter elektronischer Nachrichten als Mitarbeiter von den jeweiligen Kredit- oder Finanzdienstleistungsinstituten ausgeben und damit versuchen, beim Kartenbesitzer eine Vertrauensbasis aufzubauen. Hier liegt ein Fall von Betrügern wissentlich herbeigeführter Irreführung des Opfers vor, indem etwas signalisiert wird, was nicht der Fall ist.

Der Kreditkarteninhaber wird unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und unter einem bestimmten Vorwand aufgefordert, über einen innerhalb der elektronischen Nachricht befindlichen Internetlink eine externe Internetseite aufzurufen, um dort seine persönlichen Daten preiszugeben. In vielen Fällen wird die Erfragung der Kontendaten mit dem Hinweis begründet, dass ein Datenabgleich zwischen Bankinstitut und Kunde aufgrund einer Datenaktualisierung nötig ist. Oft benutzen Betrüger auch den Terminus Sicherheitsabgleich, um beim Kunden eine ernst zu nehmende Anfrage vorzutäuschen. Gehören gefälschte Internetseiten zum Instrumentarium des Betrugsgeschehens, so spricht man bei dieser Erscheinungsform von Pharming. Derartige Webseiten sind in ihrer graphischen Gestaltung und im Aufbau kaum oder gar nicht von Originalseiten des jeweiligen Kredit- oder Finanzdienstleistungsinstituts zu unterscheiden, zumal sie originalgetreue Logos, Embleme, Werbeslogans usw. der vertrauenswürdigen Organisationen beinhalten. Ist der Versuch, beim Karteninhaber Vertrauen in die Maßnahme zu erwecken, erfolgreich, wird dieser wenig Zweifel an der Echtheit des Prozedere haben und seine Daten in eigens dafür vorgesehene Formularfelder eingeben und diese durch die Betätigung eines Buttons direkt an die Betrüger senden.

Kapitel 2.2.4.2, Datendiebstahl im Internet durch den Einsatz bösartiger Computersoftware: Zur Erlangung von vertraulichen Kreditkartendaten finden im Bereich des Internets auch spezielle Computerprogramme Verwendung. Der Einsatz von so genannten Trojanern, Programmen welche sich heimlich auf den Festplatten der Personalcomputer der unwissentlichen Betrugsopfer heimlich installieren und deren Verwendungszweck in der Erspähung vertraulicher Daten wie der von Kreditkarten besteht, ist mit der Verbreitung der privaten Internetanschlüsse verstärkt zu beobachten. In besonderem Maße sind potentielle Betrugsopfer gefährdet, die über keine zureichende Verteidigung gegen bösartige Software in Form von regelmäßig auf den neusten Stand gebrachten Antivirusprogrammen und Firewalls verfügen.

Kapitel 2.2.4.3, Datendiebstahl mittels betrügerischer Bestell-Websites:

Eine weitere bekannte Art, mittels der Betrüger an vertrauliche Kreditkartendaten gelangen, stellt das temporäre Einstellen vermeintlicher Händler-Websites dar. Geworben wird mit scheinba

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