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Klimafakten von Plöger, Sven (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.11.2015
  • Verlag: Westend Verlag
eBook (ePUB)
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Klimafakten

Alle Fakten zum KlimawandelSven Plöger und Frank Böttcher tragen Fakten, Zahlen und Erkenntnisse übersichtlich zusammen und bieten Orientierung im Stimmenwirrwarr. Sie geben oft überraschende Antworten auf wichtige Fragen: Was bedeutet es für unser Wetter, wenn das Eis der Arktis schmilzt? Ist CO2 wirklich ein 'Klimakiller'? Machen die erneuerbaren Energien den Strom tatsächlich teurer? Ob Erderwärmung, Energiewende oder Extremwetter - die Autoren vermitteln die grundlegenden Fakten und Zahlen. Denn erst wenn wir die kennen und nüchtern betrachten, sehen wir auch die Chancen und die Möglichkeiten, die sich uns eröffnen. Sven Plöger sagt seit 1999 in Funk und Fernsehen das Wetter voraus und ist vielen Zuschauern vor allem aus 'Wetter im Ersten' vor der Tagesschau und nach den Tagesthemen bekannt. Der Diplom-Meteorologe beteiligt sich intensiv an der Diskussion zu Klimawandel und Energiewende und hält regelmäßig Vorträge über diese Themen. 2011 erschien bei Westend sein Buch 'Gute Aussichten für morgen'. Frank Böttcher ist geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation in Hamburg. Er beliefert zahlreiche Radio- und Fernsehsender mit Wetterprognosen und ist vielen als Wettermoderator u. a. für Klassikradio, TV Berlin oder Radio Schleswig-Holstein bekannt. Er ist Mitgründer von Wetterspiegel.de und Klimabotschafter e. V. sowie Veranstalter des jährlichen ExtremWetterKongresses in Hamburg.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 09.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864895906
    Verlag: Westend Verlag
    Größe: 1550 kBytes
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Klimafakten

"Weiter so" geht nicht!

Heute leben über sieben Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Wir brauchen alle Nahrung, wir brauchen alle Wasser und die meisten von uns trachten zu Recht nach der Verbesserung ihres Lebensstandards. In den 1970er Jahren, als noch vier Milliarden Menschen diesen Planeten bewohnten, wurde bereits klar, dass unser Lebensstil der Umwelt und damit auch der zu ihr gehörenden Atmosphäre schadet und es Maßnahmen zum Gegensteuern braucht. Der Club of Rome war 1972 mit der von ihm in Auftrag gegebenen Studie "Die Grenzen des Wachstums" ein gedanklicher Anfang, die UNO-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 signalisierte 20 Jahre später eine große Aufbruchstimmung in 172 Staaten dieser Welt. Ein Ergebnis dieser Konferenz war die globale Klimarahmenkonvention, die 1997 im Kyoto-Protokoll mündete, in dem erstmals rechtlich verbindliche Ziele für Emissionshöchstmengen für die Industrieländer festgelegt wurden.

Heute ist die damalige Begeisterung verflogen: Die Ziele des Kyoto-Protokolls wurden von vielen Staaten nicht erreicht und eine Nachfolgevereinbarung rückt von Klimakonferenz zu Klimakonferenz in immer weitere Ferne, so dass auch die Medien zunehmend das Interesse an diesen Veranstaltungen verlieren. Erstaunlich dabei: Die Lage hat sich keinesfalls - nicht einmal zufällig - entspannt!

Wir verbrauchen alljährlich die nachwachsenden Ressourcen von 1,4 Erden, haben aber nur eine. Ohne allzu viel mathematisches Wissen lässt sich erkennen, dass ein "Weiter so" beim besten Willen nicht funktionieren kann - allerdings sind wir in Mitteleuropa nicht unbedingt die Ersten, die einen Engpass spüren werden. Zwei der deutlichsten Beispiele für diesen maßlosen Umgang mit unserer Erde: Wir verbrennen jeden Tag weltweit 14 Milliarden Liter kostbares und endliches Erdöl - ein sehr wertvoller Rohstoff, der für sehr viel mehr qualifiziert ist als für seine Verbrennung -, schließlich steckt er in Kunststoffen, in Farben, in Kosmetika und vor allem in Medikamenten. Und wir pusten pro Jahr rund 35 Milliarden Tonnen Kohlendioxid - Tendenz steigend - in die Atmosphäre. Kohlendioxid ist neben anderen Gasen wie Methan oder Lachgas ein Treibhausgas, das die Atmosphäre erwärmt. Durch eine Erwärmung kommt es nicht nur zu einem Abschmelzen von Teilen der Polkappen und von vielen Gletschern sowie zu einem Anstieg des Meeresspiegels, sondern auch zu Veränderungen der atmosphärischen Zirkulation - also der typischen Lage von Hoch- und Tiefdruckgebieten. Die Folge sind Verschiebungen von Niederschlags- und damit Vegetationszonen, von Zugbahnen der Sturmtiefs, Häufungen von Dürren und Hochwasserlagen und - weil wärmere Luft mehr Wasserdampf aufnehmen kann - eine Neigung zu heftigeren Starkregenereignissen.

Kohlendioxid selbst ist allerdings weit davon entfernt, ein sogenannter "Klimakiller" zu sein, denn das Gas benötigen unsere Pflanzen für die Photosynthese, ohne die es auf dieser Welt keinen Sauerstoff gäbe. Nicht das Kohlendioxid stellt also ein Problem dar, sondern unser Umgang damit. Dass das Gas unsichtbar und geruchlos ist, ist dabei nicht gerade von Vorteil. Stellen Sie sich nur einmal vor, wie eine Welt aussähe, in der unsere CO 2 -Emissionen aus giftgrünem, stinkendem Qualm bestünden: Wie schnell würden wir weltweite Lösungen finden ...

Der Klimawandel ist ein Fakt, wir können ihn messen oder am Eisrückgang in vielen - nicht allen - Regionen dieser Welt durch Satellitenaufnahmen sehen. Klimawandel gab es zwar in der Erdgeschichte immer wieder, alarmierend ist aber die Geschwindigkeit, mit der sich die Erwärmung momentan vollzieht. Die Wissenschaft sagt daher, dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent nahezu sicher ist, dass die Menschheit für die derzeitigen Klimaänderungen mitverantwortlich zeichnet. Gerne wird dieser Satz übrigens zu der Aussage verdreht, dass der Mensch für 95 Prozent der Klimaänderungen verantwortlich sei. Das kl

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