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E-Business von Mülder, Wilhelm (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.08.2016
  • Verlag: Kohlhammer Verlag
eBook (ePUB)
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E-Business

Das Lehrbuch stellt Nutzungsmöglichkeiten und die strategische Bedeutung des Internets innerhalb eines Unternehmens sowie die geschäftlichen Transaktionen zwischen Unternehmen in den Vordergrund. Dadurch wird ein direkter Bezug zu den betriebswirtschaftlichen Kernbereichen (z.B. Beschaffung, Produktion, Marketing, Logistik) hergestellt, so dass Leser die Potenziale moderner IT-Systeme für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle erkennen. Entsprechend werden die Teilgebiete und Anwendungen des E-Business sowie der technische Hintergrund wissenschaftlich fundiert, jedoch zugleich anwendungsorientiert und kompakt dargestellt. Der Aufbau lässt sich folgendermaßen skizzieren: Vorangestellte Lernziele vor jedem Kapitel, Vermittlung des Theoriewissens unterstützt mit Beispielen, Fragen und Übungsaufgaben mit Lösungen im Anhang zur Lernkontrolle sowie ein umfangreiches Literaturverzeichnis. Prof. Dr. Wilhelm Mülder lehrt an der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach schwerpunktmäßig Wirtschaftsinformatik. In diesem Rahmen hat er sich auf die Themen E-Business, M-Business, Digitalisierung der Wirtschaft und Industrie 4.0/Arbeit 4.0 konzentriert. Prof. Dr. Klaus Werner Wirtz lehrt ebenfalls Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach. Seine Schwerpunkte sind Softwareentwicklung sowie E- und M-Business.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 289
    Erscheinungsdatum: 31.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783170259744
    Verlag: Kohlhammer Verlag
    Größe: 7912 kBytes
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E-Business

1 Einführung

Lernziele : Wir erläutern Grundbegriffe rund um das Thema E-Business, und anhand von einigen Zahlen wird seine Bedeutung veranschaulicht. Der Leser erfährt, was E-Business bedeutet und auf welche Schwerpunkte sich das vorliegende Buch konzentriert.
1.1 Der Begriff E-Business

Seit Beginn der Datenverarbeitung vor mehr als 60 Jahren streben Unternehmen danach, ihre Geschäftsprozesse mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ganz oder teilweise zu automatisieren. Während es am Anfang bei der Automatisierung um interne Unternehmensvorgänge wie Gehaltsabrechnung oder Lagerbestandsverwaltung ging, bei denen die Rationalisierungs- und damit Kostensenkungseffekte im Vordergrund standen, wird die IKT heute mehr und mehr nach außen und zur Erschließung neuer Geschäftsfelder eingesetzt. Als wesentliche Grundlage und Motor dieser neuen Geschäftsfelder ist das Internet zu nennen, das als weltumspannendes Kommunikationsnetzwerk Firmen und Einzelpersonen miteinander verbindet und somit geschäftliche Transaktionen ermöglicht, die nicht (mehr) auf den persönlichen Kontakt zwischen den Beteiligten angewiesen sind. In diesem weiten Sinn wird unter E-Business die mit Hilfe von IKT ganz oder teilweise automatisierte Ausführung von Geschäftsprozessen verstanden (vgl. Wikipedia 2015).

Aus der Sicht eines einzelnen Unternehmens kann man seine Außenbeziehungen vereinfachend in eine Absatz- und in eine Beschaffungsseite unterteilen. In Abbildung 1.1 werden hierfür die Begriffe E- Commerce (Beziehungen zu Kunden) und E-Procurement (Beziehungen zu Lieferanten) verwendet. Geschäftsprozesse, die diese Außenbeziehungen unterstützen, sind Customer Relationship Management (CRM) für das Management der Beziehungen zu Kunden und Supply Chain Management (SCM) für das Management der Lieferkette.

Das Internet selbst ist ein weltweites Netzwerk von einzelnen Rechnernetzen, das, aufbauend auf einem standardisierten Datenaustausch gemäß dem TCP/IP-Protokoll, zahlreiche Dienste wie z. B. E-Mail oder das World Wide Web (WWW) anbietet. Die Internet-Technik ist mittlerweile so populär und omnipräsent, dass Unternehmen sie auch für ihre firmeninternen Netzwerke einsetzen, zu denen nur die Mitarbeiter Zugang haben; dann spricht man von einem Intranet . Der Vollständigkeit

Abb. 1.1: Teilbereiche des E-Business (in Anlehnung an Röll 2016)

halber sei erwähnt, dass Unternehmen den Zugang zu ihrem Intranet auch für ausgewählte Außenstehende öffnen können; z. B. könnten Kunden den Status der Bearbeitung ihrer Aufträge direkt im Intranet des Unternehmens überprüfen oder Lieferanten könnten im Zuge der Just-In-Time-Produktion durch Einsichtnahme in die Produktionsplanung feststellen, wann sie welche Teile in die Fertigungsstätte liefern müssen. In solchen Fällen spricht man von einem Extranet .
1.2 Die Bedeutung des E-Business

Jeder kennt Unternehmen wie Amazon, Ebay oder Google, die ihren Unternehmenserfolg auf dem Internet aufgebaut haben, wenn auch mit ganz unterschiedlichen Geschäftsmodellen. Einige Zahlen sollen verdeutlichen, welchen Stellenwert das Internet und das E-Business heute haben.

Mehr als 79% aller Deutschen über 14 Jahre nutzen im Jahr 2014 das Internet; das sind über 55 Millionen Menschen. Über 58% oder 41 Millionen nutzen das Internet sogar täglich (ARD/ZDF 2015a). Während der Zugang zum Internet früher meist über stationäre Rechner zu Hause oder am Arbeitsplatz erfolgte, kann man heute mit den verschiedensten Geräten ins Internet gehen, darunter Laptops, Smartphones, Tablet PCs, E-Book-Lesegeräte, aber auch Spielekonsolen und Fe

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