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Betriebliche Altersversorgung Leitfaden für die Praxis von Hagemann, Thomas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.11.2014
  • Verlag: Haufe Verlag
eBook (ePUB)
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Betriebliche Altersversorgung

Verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick zur betrieblichen Altersversorgung. Dieser Leitfaden für die Praxis geht ausführlich auf das Betriebsrentengesetz ein und behandelt alle Steuer- und Bilanzfragen sowie Aspekte des Sozialversicherungsrechts. Die Autoren sind Experten auf dem Gebiet der betrieblichen Altersversorgung bei der Mercer Deutschland GmbH, einem der führenden Anbieter von Dienstleistungen in den Bereichen Consulting, Outsourcing und Investments. Inhalte: - Gestaltungsmöglichkeiten von Versorgungszusagen. - Neufassung der arbeitsrechtlichen Grundlagen der betrieblichen Altersversorgung. - Neufassung IAS 19 - systematische Darstellung und praktische Erfahrungen. - Versorgungsausgleich - aktuelle Entwicklung der Rechtsprechung. - Berücksichtigung des Entwurfs der SV-Rechengrößenverordnung für 2015 und Rente mit 63. - Outsourcing von Pensionsverpflichtungen. - Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen. - Neu in der 5. Auflage: die Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst. Dr. Peter A. Doetsch ist Experte im Bereich betriebliche Altersversorgung bei der Mercer Deutschland GMbH, einem der führenden Anbieter von Dienstleistungen in den Bereichen Consulting, Outsourcing und Invesstments.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 303
    Erscheinungsdatum: 04.11.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648057094
    Verlag: Haufe Verlag
    Größe: 1538 kBytes
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Betriebliche Altersversorgung

1 Altersversorgung in Deutschland

Dr. Udo Müller, Thomas Hagemann

Die Altersversorgung der Arbeitnehmer in Deutschland beruht auf den drei Säulen gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung und private Altersvorsorge. Es ist ein interdependentes System, das nur als Einheit betrachtet werden kann.

Abb. 1: Drei-Säulen-Konzept
1.1 Die gesetzliche Rentenversicherung

1.1.1 Versicherungspflicht und Beitragszahlung

Versicherungspflichtig sind gemäß 1 Satz 1 Nr. 1 SGB VI insbesondere alle Personen, die gegen Arbeitsentgelt beschäftigt sind (Arbeitnehmer). Selbstständige sind nur in Ausnahmefällen versicherungspflichtig. Versicherungsfrei sind nach 5 Abs. 2 und 4 SGB VI u. a. Personen, die als Unternehmer anzusehen sind, eine geringfügige Beschäftigung ausüben oder eine Vollrente wegen Alters aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen.

Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung sind je zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer zu tragen. Zur Ermittlung des Beitrages wird das sozialversicherungspflichtige Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung herangezogen. 1
1.1.2 Leistungen

Hauptleistungen der gesetzlichen Rentenversicherung sind die Alters- und (volle oder teilweise) Erwerbsminderungsrente sowie die Hinterbliebenenversorgung. Leistungen zur Prävention und Rehabilitation spielen zwar eine eher untergeordnete Rolle, sollten aber an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.

Noch bis vor wenigen Jahren wurde die Regelaltersgrenze mit Vollendung des 65. Lebensjahres erreicht. Dabei war nach 35 Beitragsjahren ein vorgezogener Rentenbezug ab dem 63. Lebensjahr mit einem Abschlag aufgrund der längeren Rentenlaufzeit möglich. Schwerbehinderte konnten frühestens ab dem 60. Lebensjahr mit einem entsprechenden Abschlag in Rente gehen.

Durch das RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz 2 wurde der längeren Lebenserwartung Rechnung getragen und die Lebensarbeitszeit der Arbeitnehmer sukzessive verlängert.

Seit dem 01.07.2014 wiederum gibt es die abschlagsfreie Rente mit 63 für Mitarbeiter, die in der gesetzlichen Rentenversicherung 45 Versicherungsjahre vorweisen können ("besonders langjährig Versicherte") 3 .

Derzeit gelten also im Wesentlichen folgende Regelungen:

Grundsätzlich wird die Regelaltersgrenze bis zum Jahr 2029 stufenweise auf 67 Jahre angehoben.

Die vorzeitige Inanspruchnahme dieser Rente ist für langjährig Versicherte frühestens mit 63 Jahren weiterhin möglich, allerdings wird sie um einen Abschlag gekürzt, der umso höher ausfällt, je früher die Rente bezogen wird.

Besonders langjährig Versicherte , die in der gesetzlichen Rentenversicherung 45 Versicherungsjahre vorweisen können, können bereits vor Erreichen der Regelaltersgrenze ohne Abschläge eine Altersrente beziehen. Die hierfür maßgebliche Altersgrenze beträgt derzeit 63 Jahre und wird bis zum Jahr 2029 schrittweise auf 65 Jahre angehoben.

Die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Altersrente für schwerbehinderte Menschen wird stufenweise von 63 auf 65 Jahre angehoben. Die Altersgrenze für die früheste vorzeitige Inanspruchnahme dieser Rente (mit Abschlägen) wird von 60 auf 62 Jahre angehoben.

Für die Jahrgänge vor 1952 gibt es wie auch schon nach dem bisherigen Recht unter bestimmten Voraussetzungen die Altersrente für Frauen und die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Alters

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