text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Controllerzufriedenheit Messung - Wirkungen - Determinanten von Pfennig, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.10.2009
  • Verlag: Gabler Verlag
eBook (PDF)

64,99 €

62,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Controllerzufriedenheit

Christian Pfennig untersucht die Mitarbeiterzufriedenheit von 399 Controllern. Er analysiert, durch welche Faktoren die Controllerzufriedenheit beeinflusst werden kann und entwickelt ein mehrdimensionales Messmodell welches zeigt, dass durch eine Steigerung der Controllerzufriedenheit eine deutliche Performancesteigerung in den Controllerbereichen erzielt werden kann. Dr. Christian Pfennig promovierte bei Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber am Institut für Management und Controlling (IMC) der WHU - Otto Beisheim School of Management in Vallendar. Er ist heute als Unternehmensberater tätig.

Produktinformationen

Weiterlesen weniger lesen

Controllerzufriedenheit

1 Einleitung (S. 1)

1.1 Motivation und Ausgangspunkt der Untersuchung

Die Untersuchung der Mitarbeiterzufriedenheit gewinnt in der Unternehmenspraxis vor allem aufgrund der durch die Globalisierung ausgelösten Veränderungen des Unternehmensumfelds zunehmend an Bedeutung.

Seit Langem existiert die Erkenntnis, dass eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit dazu führt, dass Mitarbeiter sich dem Unternehmen stärker verbunden fühlen und die Fluktuation reduziert werden kann. In den letzten Jahren wird darüber hinaus in einer Vielzahl von Studien nachgewiesen, dass eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit die Einsatz- und Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern, wie z. B. ihre Kundenorientierung, fördert.

Bei Dienstleistungen, bei denen der Mensch als einziger relevanter Produktionsfaktor in Erscheinung tritt, ist die Mitarbeiterzufriedenheit ein besonders bedeutender Erfolgsfaktor. In jüngeren Untersuchungen wurde mehrfach belegt, dass eine erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit die Dienstleistungsqualität steigert. In Unternehmen werden die Mitarbeiter daher zunehmend als "Schlüsselressource für den Unternehmenserfolg" anerkannt.

Im Controllerbereich - einem unternehmensinternen Dienstleister - steht ebenfalls die menschliche Arbeitsleistung im Vordergrund. Eine nähere Betrachtung der Mitarbeiterzufriedenheit von Controllern (Controllerzufriedenheit) wird insbesondere durch die in den letzten Jahren veränderten Arbeitsbedingungen erforderlich. Diese setzen eine geringere Fluktuation und eine erhöhte Einsatz- und Leistungsbereitschaft der Controller voraus.

Die Relevanz der Fluktuation ist durch die zunehmenden Probleme bei der Beschaffung hochqualifizierter Mitarbeiter am externen Arbeitsmarkt begründet. Controllerbereiche verschiedener Unternehmen und auf Abteilungsebene innerhalb des Unternehmens konkurrieren um möglichst gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter. Unternehmensberatungen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften oder Finanzinstitute stellen weitere ernstzunehmende Wettbewerber im "War for Talents" dar. Für Finanzbereiche deutscher Unternehmen ist es bereits heute schwierig, ausreichend qualifizierte Controller zu gewinnen.

Aufgrund des Ausscheidens älterer und erfahrener Mitarbeiter der geburtenstarken Jahrgänge wird sich diese Situation in den nächsten Jahren noch weiter zuspitzen. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren ist längst mehr Zeit zur Akquisition von Mitarbeitern aufzuwenden. Eine geringere Fluktuation bzw. eine längere Verweildauer der Controller in den Controllerbereichen kann wesentlich dazu beitragen, die Kosten der Rekrutierung und Einarbeitung zu senken.

Auch können so die Kosten durch Wissensverluste reduziert werden, die bei der Abwanderung von Controllern entstehen können. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass Controllerbereiche häufig ohnehin bereits eine hohe Fluktuation aufweisen, da sie von vielen Mitarbeitern als "Sprungbrett" für eine weiterführende Managementkarriere angesehen werden. Die Notwendigkeit einer erhöhten Einsatz- und Leistungsbereitschaft der Controller erklärt sich primär aus dem zunehmenden Wettbewerbsdruck der Unternehmen.

Die dadurch veränderten Informationsbedürfnisse interner Leistungsabnehmer erfordern, dass Controllerbereiche ihr bestehendes Aufgabenset der Informationsversorgung, Planung und Kontrolle auch auf andere Tätigkeiten, wie z. B. interne Beratungsaufgaben, ausweiten. Darüber hinaus werden die Controllingsysteme insgesamt komplexer. Der steigende Kostendruck und der wachsende interne Wettbewerb zwingen Controllerbereiche überdies dazu, ihr Budget verstärkt zu rechtfertigen.

Die zusätzlich zu erledigenden Aufgaben können somit nicht in vollem Umfang durch weitere Mitarbeiter abgedeckt werden, was zu einer stärkeren beruflichen Belastung der bestehenden Mitarbeiter in den Controllerbereichen führt. Um das Aufgaben-spektrum weiterhin mit einer hohen D

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen