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Einflüsse von Arbeitszufriedenheit und Persönlichkeitsmerkmalen auf die Entstehung des Burnout-Syndroms: Eine Analyse von dispositionellen und situativen Aspekten innerhalb des Lehrerberufs von Bostelmann, Maris (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2015
  • Verlag: Bachelor + Master Publishing
eBook (PDF)
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Einflüsse von Arbeitszufriedenheit und Persönlichkeitsmerkmalen auf die Entstehung des Burnout-Syndroms: Eine Analyse von dispositionellen und situativen Aspekten innerhalb des Lehrerberufs

Die Arbeit befasst sich mit dem Zusammenspiel von Arbeitszufriedenheit und Persönlichkeitsmerkmalen, deren Inhalten und den Auswirkungen auf die Entstehung des Burnout-Syndroms sowohl im Allgemeinen, als auch speziell innerhalb des Lehrerberufs. Hierbei werden neben Ursachen, Abläufen und potenziellen Folgen der Erkrankung auch Präventionsmaßnahmen sowie Therapiemöglichkeiten anhand von Beispielen erörtert. Maris Bostelmann wurde 1984 in Walsrode geboren. Dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium Soltau im Jahr 2004 folgten die Ausbildung zum Bankkaufmann und die Ableistung des Zivildienstes, bevor er 2008 das Bachelor-Studium der Wirtschaftspädagogik mit dem Neben

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 59
    Erscheinungsdatum: 01.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956845956
    Verlag: Bachelor + Master Publishing
    Größe: 1037kBytes
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Einflüsse von Arbeitszufriedenheit und Persönlichkeitsmerkmalen auf die Entstehung des Burnout-Syndroms: Eine Analyse von dispositionellen und situativen Aspekten innerhalb des Lehrerberufs

Textprobe: Kapitel 3.1, Ursachen für die Entstehung von Burnout: Zunächst ist festzustellen, dass es nicht 'die' Auslöser für BO im Lehrerberuf gibt. Vielmehr lassen sich drei allgemeine Hauptbereiche definieren, denen diverse einzelne Aspekte untergeordnet werden können. 1, Individuelle Faktoren (Persönlichkeitsmerkmale): Hiermit sind in erster Linie die individuellen Persönlichkeitsmerkmale einer jeden Person gemeint, die starken Einfluss auf subjektive Empfindungen und das gezeigte Verhalten haben. Beispiele hierfür sind Empathie, Sensibilität, Idealismus, etc. Jedes dieser Merkmale ist bei jedem Individuum unterschiedlich stark ausgeprägt und führt in Kombination mit dem Beruf bzw. den dort auftretenden Situationen zu anderen Reaktionen. 2, Interpersoneller und sozialer Bereich (Familie, Freunde, Kollegen): Hierunter sind die Unterstützungssysteme zu verstehen, die ein Individuum sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz in Form von Familie, Freunden, Vorgesetzten und Kollegen umgeben. Sie schützen die Person vor den Einwirkungen negativer Einflüsse wie beispielsweise vor auftretenden Problemen (Scheidung, Streit mit der Familie oder Freunden). Wirken diese Unterstützungssysteme nicht, kann der Überhang an negativen Einflüssen schnell zum Stressempfinden und in der Folge zum Ausbrennen führen. 'Soziale Unterstützungssysteme gleichen Defizite aus, wie sie beispielsweise auch durch Burnout hervorgerufen werden können, denn sie geben z.B. Anerkennung und Wertschätzung und gleichen Anforderungen aus.' In diesem Zusammenhang stellen die folgenden Situationen Beispiele dar: Der Vorgesetzte der in Problemsituationen nicht unterstützt, sondern den Betroffenen allein lässt, oder der Druck der Gesellschaft, die sehr hohe Ansprüche an Lehrer stellt, da diese einen großen Teil der Verantwortung für die nächste Generation tragen. Schnell kann es passieren, dass sich Lehrkräfte der Aufgabe aufgrund eines Rückschlags nicht mehr gewachsen fühlen, Angst haben sie nicht erfüllen zu können und so andere zu enttäuschen (Rollenbedingter Stress). 3, Arbeitsbezogene Faktoren: Lehrer (Benehmen der SuS, Zeitmangel, Klassengröße, geringes Schul-Ethos [Disziplin und Schulpolitik]): Diese Faktoren beinhalten letztlich alle Aspekte die am Arbeitsplatz auf das Individuum einwirken und so, ähnlich dem Fehlen von positiven sozialen Merkmalen, zu einem schnelleren Empfinden von Stress führen können, der, wie im weiteren Verlauf der Arbeit deutlich werden wird, in starkem Ausmaße am Auftreten von BO beteiligt ist. Unter Stress ist in diesem Zusammenhang '...ein subjektiv intensiv unangenehmer Spannungszustand... [dessen] Vermeidung [...] subjektiv wichtig erscheint' zu verstehen. McGrath schlussfolgert sechs Stressursachen des Arbeitsplatzes, die hier nochmals zur Veranschaulichung angeführt sein sollen: - Aufgabengebundener Stress (Über- und Unterforderung); - Rollenbedingter Stress (Konflikt, Ambiguität, Verantwortung); - Stress aus dem Behaviour-Setting (Crowding); - Stress aus der physikalischen Umgebung (Lärm, Hitze, Kälte); - Stress aus der sozialen Umgebung (Führungsprobleme, Betriebsklima); - Stress aus den Merkmalen der Person (Angst, Schüchternheit). Zusätzlich soll erwähnt sein, dass es sich bei dem hier angeführten Stress nach Selye um den sogenannten 'Distress' (schädigender Stress) handelt, der im Gegensatz zum 'Eustress' (lebenserhaltender Stress) negative Wirkungen auf ein Individuum hat. Die Wahrnehmung von Stress unterliegt jedoch subjektiver Einschätzung und wird von den bereits erwähnten individuellen Faktoren (Persönlichkeitsmerkmalen) stark beeinflusst. Es lässt sich konstatieren, dass sich das Auftreten von BO nur schwer auf einzelne Merkmale der Persönlichkeit (individuelle Faktoren) oder des sozialen Umfeldes zurückführen lässt, da diese sowohl sehr umfangreich als auch sehr individuell sind und in ihrem Zusammenspiel unterschiedlich starke Auswirkungen auf das Individuum hab

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