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Going Public: Das Investitionsverhalten und die Entwicklung junger Unternehmen nach dem Börsengang von Sklenar, Ana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2015
  • Verlag: Bachelor + Master Publishing
eBook (PDF)
19,99 €
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Going Public: Das Investitionsverhalten und die Entwicklung junger Unternehmen nach dem Börsengang

Wachstum ist der Treibstoff einer jeden Gesellschaft. Das wirtschaftliche Wachstum stellt in einer Volkswirtschaft eines der Hauptziele staatlicher Wirtschaftspolitik dar. Junge Unternehmen leisten zum Wirtschaftswachstum einen bedeutenden Beitrag. Sie bringen häufig innovative Verfahren und Produkte auf den Markt, wodurch teilweise vollkommen neue Märkte mit beträchtlichen Entwicklungspotenzialen kreiert werden. Nebenher wird der Strukturwandel vorangetrieben und es entstehen neue Arbeitsplätze. Inwieweit das Ereignis des 'Going Public' Auswirkungen auf das bisherige Investitionsverhalten und die Entwicklung junger Unternehmen hat, steht im Fokus dieser Betrachtung.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 54
    Erscheinungsdatum: 01.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863417789
    Verlag: Bachelor + Master Publishing
    Größe: 349kBytes
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Going Public: Das Investitionsverhalten und die Entwicklung junger Unternehmen nach dem Börsengang

Textprobe: Kapitel C, Wachstumsstrategien: Wachstumsstrategien sollen die Frage nach den Zielen eines Unternehmens und den dafür notwendigen Zeitfenstern beantworten. Sie sollen beantworten auf welchen Feldern ein Unternehmen wachsen soll und auf welchen Wachstumsplattformen es aufbauen kann. Des Weiteren sollen Wachstumsstrategien feststellen wie weit beziehungsweise eng das angezielte Geschäftsportfolio sein soll. Es ist notwendig, dass zunächst die allgemeine Stoßrichtung festgelegt ist und die differenzierten Möglichkeiten ausführlich erforscht und ausgewertet sind. Erst danach kann sinnvoll entschieden werden ob das Wachstum durch Zukäufe von außen oder durch systematischen Aufbau von innen gefördert werden soll. Denn Wachstumsstrategien von Unternehmen lassen sich in zwei Kategorien aufteilen. Diese Kategorien sind das sogenannte interne und das externe Wachstum. In dem Fall, dass sich das Wachstum durch systematischen Aufbau von innen vollzieht, spricht man von internem Wachstum. Externes Wachstum dagegen ist durch Unternehmensaufkäufe, Fusionen oder Sachvermögensübertragungen gekennzeichnet (vgl. Glaum, Hommel und Thomaschewski(2002) S.9). Ein weiterer Weg Wachstumsstrategien zu klassifizieren, ist die Aufteilung in vertikal und horizontal. Bei der horizontalen Aufteilung handelt es sich um eine Erweiterung des Leistungsprogramms der Firma, die vertikale Aufteilung beinhaltet dagegen zum Beispiel den Ausbau der bereits vorhandenen Vertriebswege. Die Wahl zwischen hauptsächlich internem und hauptsächlich externem Wachstumsweg muss in jedem noch so kleinen Teil des Wachstums und in jeder einzelnen Wachstumsstrategie getroffen werden. Die zwei Varianten schließen einander nicht aus, sondern ergänzen sich oft zu einer erfolgreichen Kombinationsstrategie. Die konkrete Entscheidung erfolgt nicht willkürlich, sondern berücksichtigt verschiedene industrie- und unternehmensspezifische Zustände und insbesondere die verschiedenartigen Präferenzen der Firmenführung, welche die Vorteile der unterschiedlichen Strategien heterogen gewichten (vgl. Glaum, Hommel und Thomaschewski (2002) S.16 -18). Internes Unternehmenswachstum: In der Literatur findet man unzählige Definitionen für das interne Wachstum. Synonym für das interne Wachstum werden auch die Begriffe 'endogenes Wachstum', 'natürliches Wachstum', 'Wachstum durch Ausweitung', 'originäre Unternehmensvergrößerung' oder auch 'interne Unternehmensvergrößerung' verwendet. Zusammenfassend kann das interne Wachstum als dasjenige Wachstum bezeichnet werden, welches aus eigener Kraft realisiert wird. Dies bedeutet, dass es nur auf die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zurückgreift. Jünger bezeichnet das interne Wachstum treffend als Wachstum eines Unternehmens, welches ohne den Zukauf eines ganzen oder von Teilen eines anderen Unternehmens gewonnen wird (vgl. Jünger (2008)S.34). Oehlrich beschreibt das interne Wachstum als die Erweiterung des Unternehmens durch den Erwerb von zusätzlichen Produktionsfaktoren (vgl. Oehlrich (1999)S.43). Das interne Wachstum hat die Erhöhung der gesamtwirtschaftlichen Kapazität zur Folge, da im Rahmen dieser Wachstumsform neue Kapazitäten entstehen. Es kann auf dem Wege des Ausbaus und der Gründung vorgenommen werden. Das interne Unternehmenswachstum liefert der Firma die alleinige Verfügungsgewalt über die neu erstellten Kapazitäten (vgl. Kütting (1980) S.280 ff). Aus rein organisatorischer Betrachtungsweise stellt das interne Wachstum unstrittig die unkompliziertere Wahl dar. Es fördert eine bestmögliche Nutzung des eigenen immateriellen Vermögens. Die Organisation muss sich nicht den Schwierigkeiten eines Integrationsprozesses aussetzen und die Organisationskultur und die informellen Geflechte bleiben unberührt. Ebenso wichtig ist zu erwähnen, dass internes Wachstum die Mitarbeiter des Unternehmens äußerst motiviert, da es Entwicklungs- und Expansionsmöglichkeiten einräumt, welche den Arbeitern wiede

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