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Warren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie. 3., komplett überarbeitete Ausgabe von Hagstrom, Robert G. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.04.2016
  • Verlag: Börsenbuchverlag
eBook (ePUB)
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Warren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie.

In der komplett überarbeiteten, dritten Aufl age seines Bestsellers (über 1,2 Millionen verkaufte Exemplare) stellt Robert G. Hagstrom Warren Buffetts Investment-Methode vor und verdeutlicht sie anhand vieler Beispiele. Alle wichtigen Käufe in der Karriere von Warren Buffett werden skizziert und analysiert. Auch ganz normale Investoren können so von der Erfahrung und den Erfolgen des größten Investors aller Zeiten profitieren. Hagstrom wirft einen Blick auf den Menschen Buffett und seinen Ansatz des Value Investing, den er weltweit populär gemacht hat. In der dritten Auflage werden außerdem die neuesten Akquisitionen und Investitionen unter die Lupe genommen. Neu ist ebenfalls der Themenkomplex Behavioral Finance: Wie kann ich als Investor all jene psychologischen Fallen umgehen, die einem langfristigen Anlageerfolg im Weg stehen? Robert G. Hagstrom ist Senior Vice President von Legg Mason Capital Management und Portfolio-Manager des Legg Mason Growth Trust. Mit seinen Investmentstrategien wandelt er in den Fußstapfen von Warren Buffett.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 15.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864703799
    Verlag: Börsenbuchverlag
    Originaltitel: The Warren Buffett Way
    Größe: 5749 kBytes
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Warren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie.

VORWORT VON HOWARD MARKS

DIE AUSNAHME

W as ist für Warren Buffetts außerordentlichen Anlageerfolg verantwortlich? Das ist eine der Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden. Und diese Frage möchte ich auch in diesem Vorwort behandeln.

Als ich Ende der 1960er-Jahre MBA-Student an der University of Chicago war, kam ich mit einer neuen Finanztheorie in Berührung, die vor allem dort in den Jahren davor entwickelt worden war. Einer der wichtigsten Bestandteile der "Chicagoer Schule" war die Markteffizienzhypothese. Laut dieser Hypothese führen die kombinierten Bemühungen von Millionen intelligenter, motivierter, objektiver und informierter Anleger dazu, dass sich Informationen unverzüglich in den Marktpreisen niederschlagen, sodass die Anlagen eine faire risikobereinigte Rendite bieten, nicht mehr und nicht weniger. Demnach sind die Preise nie so niedrig oder so hoch, dass die Anleger daraus Vorteil ziehen können - und darum ist kein Anleger in der Lage, konsequent nutzbringende Gelegenheiten zu finden. Dank dieser Hypothese kam das berühmteste Diktum der Chicagoer Schule auf: Man kann den Markt nicht schlagen.

Die Markteffizienzhypothese ist die intellektuelle Basis dieser Schlussfolgerung und sehr viele empirische Daten zeigen, dass die meisten Anleger den Markt nicht schlagen. Das spricht recht deutlich dafür, dass niemand zur Outperformance in der Lage ist.

Es ist aber nicht so, dass kein Anleger den Markt schlagen würde. Ab und zu tun es einige und genauso viele weisen eine Underperformance auf. Die Kraft der Markteffizienz ist eben nicht so groß, dass die Renditen einzelner Anleger nicht von der Marktrendite abweichen könnten. Es wird lediglich behauptet, niemand schaffe das in ausreichendem Maße und so konsequent, dass er dadurch die Markteffizienzhypothese widerlegen würde. Wie bei den meisten Prozessen gibt es auch hier Ausreißer, aber ihre überlegenen Renditen werden als zufällig und somit kurzlebig beschrieben. In meiner Jugend kursierte der Ausspruch: "Wenn man genug Schimpansen mit Schreibmaschinen in einen Raum sperrt, tippt irgendwann einer von ihnen die Bibel." Soll heißen, wenn Zufälligkeit vorliegt, kann ab und zu eigentlich alles passieren. Meine Mutter sagte hingegen immer: "Ausnahmen bestätigen die Regel." Eine allgemeine Regel mag nicht zu 100 Prozent gelten, aber die Tatsache, dass Ausnahmen so selten sind, bezeugt, dass sie grundsätzlich stimmt. Jeden Tag beweisen Millionen von Anlegern - Amateure und Profis gleichermaßen -, dass man den Markt nicht schlagen kann.

Und dann gibt es noch Warren Buffett.

Er und ein paar andere legendäre Anleger - unter anderem Benjamin Graham, Peter Lynch, Stan Druckenmiller, George Soros und Julian Robertson - weisen Performance-Bilanzen auf, die für die Chicagoer Schule ein Schlag ins Gesicht sind. Sie haben über ausreichend lange Zeiträume die Marktperformance mit einem so großen Abstand und mit so großen Geldbeträgen übertroffen, dass die Verfechter der Markteffizienz dadurch in die Defensive gedrängt werden. Ihre Erfolgsbilanzen beweisen, dass Ausnahmeanleger den Markt durch Geschick schlagen können, nicht nur durch Glück.

Vor allem im Falle von Warren Buffett lassen sich die Belege nur schwer bestreiten. An einer Wand seines Büros hängt die von ihm selbst geschriebene Aussage, dass er The Buffett Partnership 1965 mit 105.000 Dollar gegründet hat. Seit damals hat er so viel zusätzliches Kapital angelockt und damit so hohe Renditen erzielt, dass Berkshire Hathaway heute ein Anlagevermögen von 143 Milliarden Dollar und ein Gesamtvermögen von 202 Milliarden Dollar besitzt. Seit vielen Jahren lässt er die Indizes weit hinter sich. Und im Zuge dessen wurde er zum zweitreichsten Mann Amerikas. Wobei diese Errungenschaft nicht wie bei vielen anderen aus der Forbes-Liste auf dynastischem Immobilienvermögen oder auf einer einzigartigen technischen Erfindung basiert, sondern darauf, dass er harte

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