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Da Vinci Management Herausragend handeln in der digitalen Welt von Alsleben, Annette (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.03.2017
  • Verlag: OrellFüssli
eBook (ePUB)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Da Vinci Management

Den meisten im Management ist klar: weitermachen wie bisher geht nicht mehr. Im digitalen Zeitalter funktioniert eine Führungskraft nach neuen Spielregeln. Enorm hohe Ziele sind zu erreichen, und gleichzeitig gilt es, die Mitarbeiter an "Board" zu halten. Das alles bei maximaler Unsicherheit und wegfallenden Hierarchien. Viele Manager sind stark in "managing facts" oder "leading people". Wirklich wirksam wird Management jedoch erst durch die richtige Balance zwischen dem Erreichenwollen von Zielen und dem Einbinden von Mitarbeitern in den unterschiedlichsten Positionen. Es geht um die richtige Mischung aus Sache und Mensch, also um einen Wertewandel, ja um einen Paradigmenwechsel im zeitgemäßen Management. Das Buch für Managerinnen und Manager bis in die oberste Unternehmungsebene, die Fragen des Wandels in der digitalen Zeit interessiert.

Annette Alsleben hat BWL studiert und ist als Referentin, Impulsgeberin, Sparringpartnerin und Coach tätig. Die Top-Management-Beraterin und Ökonomin hat über 20 Jahre Führungspraxis in namhaften Konzernen. In den letzten Jahren steuerte sie diverse unternehmensweite Großprojekte (z. B. BMW, Lidl).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 11.03.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783280039892
    Verlag: OrellFüssli
    Größe: 637 kBytes
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Da Vinci Management

Es tut sich was! Aufbruchsstimmung? Seit einiger Zeit häufen sich die Signale, dass Management by "harter Hund" nicht mehr funktioniert. Eine Szene, die in diese Richtung weist: Am Flughafen erreichte mich vor einigen Monaten die Abschiedsmail des Topmanagers eines namhaften Technologiekonzerns. Es gab keine Aufgabe mehr für ihn im Unternehmen. Tatsächlich war sein Führungsstil gegenüber den Mitarbeitern für den Konzern nicht mehr tragbar. Er führte miserabel - sein Fokus lag auf der Sache, gegenüber den Menschen verhielt er sich meist geringschätzig. Ein Fehler mit Folgen ...

Eine andere Szene: Im Rahmen einer großen Vorstandsveranstaltung erlebte ich vor einiger Zeit einen tollen Vortrag: Die Inhalte zum Thema "Management by Bauch" wurden mit großem Applaus aufgenommen. Mit seinen Kernthesen sprach der Referent den Zuhörern aus der Seele. Ich spürte richtig, wie die klaren, einfachen Botschaften für eine gelöste Stimmung im Raum sorgten, für Erleichterung. Schön, dass es jemand aussprach ...

Genug geredet - bitte handeln!

Die verschiedensten Führungskräfte, die mich ansprechen, sagen, dass sie einen starken Wunsch nach der Umsetzung neuer Spielregeln im Management haben. Genug geredet - bitte handeln ! Geht das so einfach? Die erwähnten Beispiele zeigen, dass sich etwas tut - aber kann man bereits von einer Aufbruchsstimmung sprechen?

Viele von uns sind noch stark in tradierten Rollenmustern verhaftet: Ich erlebe z. B. Vorstände, die dem alten "Kampf-und-Krieger-Bild" gerecht zu werden versuchen. Und im kleinen Kreis gestehen sie dann, dass sie ja "eigentlich" ganz anders, also viel netter sind. Sie haben die Vorstellung: Nur wenn ich hart als Chef bin, folgt man mir. Aber das Gegenteil tritt dann oft ein ... Wir alle wissen, dass noch mehr Druck nur Gegendruck erzeugt. Die nachfolgende junge Generation im Management ist besser denn je ausgebildet, ist sich dessen bewusst und daher mit einem gesunden beruflichen Selbstbewusstsein gesegnet. Sie ist durch Härte und autoritäres Verhalten nicht zu führen.

Bei allem gilt: Die immer noch verbreitete Wirklichkeit besteht aus Zahlen, Daten und Fakten - darum geht es im Business, daran werden Erfolge gemessen, und sie sind es, die das Management tagtäglich umtreiben. Als studierte Ökonomin mit Managementerfahrung in Bilanzen, Controlling und Finanzen kann ich ein Lied davon singen.

Einige Zahlen, Daten, Fakten

Wie sieht es denn nun aus mit den Zahlen, Daten und Fakten in deutschen Landen? Schauen wir uns diese doch mal genau an:

Das Bundeswirtschaftsministerium verkündete im April 2016, dass es deutlich weniger Aufträge für die deutsche Industrie gäbe. Die Zahl der ausländischen Aufträge aus dem Nicht-Euroraum fiel sogar um 8,3 Prozent. Auch für die weitere Zukunft gaben sich die Ökonomen zurückhaltend und sprachen von einer Exportschwäche, die nicht durch die gute Inlandsnachfrage aufgefangen werden kann (mm-newsdesk 2016a). Dies mag man noch auf die generell schwächelnde Weltmarktentwicklung zurückführen, mit allgemein zurückhaltender Nachfrage aus den chinesischen und amerikanischen Märkten.

Eine weitere Faktenmeldung, diesmal aus dem Wirtschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung . Unter dem Titel "Deutschland fällt aus den Top 10" ging es um die deutsche Wettbewerbsfähigkeit. Die Schweizer Business School IMD fand bei einer Befragung von 5400 Managern weltweit anhand von 342 ausgewerteten Kriterien heraus: In Sachen weltweite Wettbewerbsfähigkeit fiel Deutschland auf den 12. Platz. Im Jahr 2014 stand es noch auf Platz 6. Die Begründung für den Absturz lieferte der Direktor der Business School gleich mit: Als größte Gefahr nannte er die Selbstzufriedenheit der Deutschen. Die Vereinigten Staaten befinden sich in der Statistik auf dem dritten Platz, wobei sie den jahrelangen ersten Platz eingebüßt haben, den jetzt Hongkong bes

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