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Das Bienenstock-Prinzip Was wir von Bienen für die Unternehmensführung lernen können von Schürer, Dieter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.11.2013
  • Verlag: Haufe Verlag
eBook (ePUB)
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Das Bienenstock-Prinzip

Bienen strukturieren ihre Zusammenarbeit nach instinktiven Regeln, das ist das Geheimnis der Nachhaltigkeit von Bienenstaaten. Dieter Schürer zeigt, was Manager bei der Arbeitsorganisation und beim Formulieren von Kooperationsregeln von den Bienen lernen können. Setzen Sie auf menschliche Grundbedürfnisse statt auf abstrakte Managementkonzepte für stressfreie, konstruktive Zusammenarbeit. Inhalte: - Organisieren wie die Bienen: flache Hierachien und flexible Strukturen. - Kommunizieren wie die Bienen: kontaktfreudig, empathisch und aufmerksam. - Probleme lösen wie die Bienen: Vorwarnsysteme nutzen und sofort handeln. Dieter Schürer hat eine vielseitige berufliche Karriere durchlaufen. Nach einer Banklehre studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Zürich. Anschließend war er 8 Jahre als Direktor von schweizerischen Verbänden tätig. 17 Jahre führte er eine eigene IT Firma in Frauenfeld, Schweiz, und gründete eine Firma in der gleichen Branche in Kanada, die er ebenfalls 5 Jahre leitete. Nach einem Ausflug zurück in die Bankenwelt als Direktor in einer großen Privatbank, wechselte er in eine IT-Firma, die sich auf Software im Bankenbereich konzentriert. 2001 begann Dieter Schürer mit der Imkerei als Hobby. Nach Weiterbildungen beriet er auch Imkerkollegen und führte Anfängerkurse durch. 4 Jahre leitete er das Ressort Honig und Qualitätsmanagement im schweizerischen Imkerverband.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 140
    Erscheinungsdatum: 13.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648049136
    Verlag: Haufe Verlag
    Serie: Haufe Fachbuch 00018
    Größe: 594 kBytes
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Das Bienenstock-Prinzip

1 Natürliche Arbeitsteilung – Die Eignung bestimmt die Aufgabe

Vom Tellerwäscher zum Millionär: Darin schwingt nicht nur die Chance mit, die jedermann haben sollte, sondern es wird hiermit auch eine Entwicklung gezeigt. Der Chef – Millionär – hat ebenfalls ganz unten angefangen und damit die Sorgen und Nöte der untersten Hierarchiestufe kennengelernt. Dieses Durchdienen ist von großer Bedeutung, sowohl für die Anerkennung durch Untergebene als auch für das Verständnis der Führungskraft für das Arbeitsumfeld und die Aufgaben und Pflichten eines jeden Mitarbeitenden in einem Unternehmen.
1.1 Hierarchien

Jede Organisation kennt Hierarchien. Hierarchien können explizit festgelegt sein, wie in den meisten Betrieben, oder implizit durch Persönlichkeiten geprägt werden, welche sich berufen fühlen, eine Gruppe von Leuten zu leiten und anzuführen. Deshalb haben sogar anarchistische Organisationen, die von sich aus behaupten, gegen jede Hierarchie zu sein, implizite hierarchische Strukturen. Bei einem Bienenvolk ist es die Bienenkönigin 1 , die die Mitglieder ihres Volkes anführt.

Fest steht, dass Hierarchien eine wesentliche Komponente jeder Gemeinschaft von Individuen sind. Wie diese Hierarchien gelebt und teilweise ausgelebt werden, ist stark von den Führungskräften abhängig und – dies wird bei Revolutionen deutlich – davon, wie viel Führung die Untergebenen ertragen können. Für eine Zielerreichung ist deshalb die Art und Weise, wie Hierarchien funktionieren, sehr von Bedeutung.
1.1.1 Königin – Herrscherin und Beherrschte

Die Hierarchie scheint in einem Bienenvolk sehr einfach. Es gibt in der Regel nur eine Königin und keine Zwischenstufen im Management. Dass die Aufgabenteilung und die Ausübung dieser Aufgaben dennoch klappt, liegt daran, dass alle Mitglieder des Bienenstaates instinktiv wissen, dass das Überleben nur dann gewährleistet ist, wenn auch alle ihren Teil vom Aufgabenberg übernehmen. Wie die Königin herrscht, wird später noch erläutert.

Die Königin ist nichts ohne das Volk und ihre Arbeitsbienen, welche sie pflegen und beschützen. Die Königin hat zwar einen Stachel, so wie die Arbeiterinnen auch bzw. sie hat sogar eine "Sonderanfertigung", die mehrfach verwendet werden kann. Aber dieser Stachel wird ausschließlich eingesetzt, um andere Königinnen im Stock zu bekämpfen und – wenn nötig– umzubringen. Die Arbeiterinnen brauchen demgegenüber keine Angst vor der tödlichen Waffe der Königin zu haben, nie wird sie sich gegen die Untergebenen wenden.

Die Königin lässt sich dauernd von Helferinnen betreuen und füttern. Im Frühling legt sie jeden Tag ein Mehrfaches ihres Gewichtes an Eiern. Diese riesige Leistung könnte sie nie erreichen ohne ein funktionierendes Betreuungssystem. Nur weil sie ohne Unterlass mit höchstwertiger Nahrung gefüttert wird, weil ihr alle Arbeiten der Körperpflege abgenommen werden und sie von Brutzelle zu Brutzelle begleitet wird, kann sie sich ihrer zentralen Arbeit, der Vermehrung des Volkes, widmen. Eine Königin, die durch klimatische oder andere Vorkommnisse die Arbeiterinnen verloren hat, ist selbst verloren. Sie wird noch eine Weile leben, aber innerhalb weniger Tage bis Wochen ebenfalls sterben.
1.1.2 Management und Angestellte

Sieht man in irgendeinen Betrieb, sei es eine gewinnorientierte Firma, sei es eine NPO oder ein staatlicher Betrieb, so findet man überall Hierarchien. Fast im

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